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BIOPRO macht Schule

Kurz nach dem Beginn des neuen Schuljahrs konnten sich die angehenden Abiturienten des Philipp-Matthäus-Hahn-Gymnasiums in Leinfelden-Echterdingen über Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen informieren. Die BIOPRO Baden-Württemberg präsentierte in einer Schulstunde eine Übersicht über Biokunststoffe und Bioökonomie.

© BIOPRO

Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe erhalten Einzug in den Kunststoffmarkt. Aus Polymilchsäure werden zum Beispiel Folien für Verpackungsmaterialien oder auch Becher und Flaschen hergestellt. Daher ist es nicht überraschend, dass das Thema Biokunststoffe auch in den Chemiekursen der gymnasialen Oberstufe zu finden ist.

Als Unterstützung für den Unterricht bietet die BIOPRO Baden-Württemberg Übersichtsvorträge zu den Themen Bioökonomie, Biokunststoffe, Biotechnologie und Medizintechnik sowie über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in den Themengebieten an. Nathan Neufeld und Rebekka Dolde, beide Chemielehrer am Philipp-Matthäus-Hahn-Gymnasium (PMHG) in Leinfelden-Echterdingen, haben das Thema Biokunststoffe im Unterricht der Kursstufe 1 mit den Schülern durchgenommen. Themen dabei waren unter anderem Kautschuk und Polymilchsäure sowie die dazugehörigen Reaktionsmechanismen. Doch häufig fehlen in der Schule die Anwendungsbeispiele. Mit dem Vortrag „Biokunststoffe und ihre Bedeutung in der Bioökonomie“, den Dr. Ariane Pott von der BIOPRO Baden-Württemberg am PMHG gehalten hat, konnten die Schüler einen Überblick bekommen, welche Rohstoffe in einer Bioökonomie eine Rolle spielen und welche Kunststoffe aus den nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden können. Anhand von Materialproben konnten die Schüler die verschiedenen Werkstoffe kennenlernen.

Zahlreiche Fragen

Die Schüler des PMHG zeigten großes Interesse an dem Thema. Fragen zur Abbaubarkeit der Kunststoffe wurden ebenso gestellt wie auch zur Freisetzung von Schadstoffen aus den Materialien und zum Nutzen den eine Bioökonomie bringt.

Da der Wissenszuwachs auf den Gebieten der Gesundheitsindustrie und der Bioökonomie sehr groß ist, bereitet die BIOPRO die Informationen im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit leicht verständlich auf. Um die aktuellen Entwicklungen auch in die Schule zu tragen, bietet die Landesgesellschaft Übersichtsvorträge an und stellt Materialien zur Unterrichtsgestaltung zur Verfügung.

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