zum Inhalt springen

Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Indien unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft (2+2-Projekte) zu den Themen „Integriertes Wasserressourcenmanagement“ und „Mobile Gesundheit und Telemedizin“ im Rahmen des Indo-German Science and Technology Centre (IGSTC)

Art:
Förderprogramm
Einreichungsfrist:
Förderung durch:
BMFTR
Reichweite:
Deutschland

Der nachfolgende Text spiegelt nicht den gesamten Inhalt der Bekanntmachung wider, sondern enthält einzelne Auszüge der Richtlinie.

Telemedizin und mobile Gesundheit können einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung des Zugangs zu Gesundheitsversorgung liefern und gleichzeitig Kosten senken. Sowohl das deutsche als auch das indische Gesundheitssystem stehen vor der Herausforderung, kosteneffiziente Leistungen zum Patienten zu bringen und auch im länd­lichen Raum eine gute Versorgung zu gewährleisten. Indien ist bekannt für eine Vielzahl technologischer Errungenschaften und namhafte Unternehmen in diesem Themenbereich und somit ein geeigneter Partner für Deutschlands starken Medizintechniksektor.

Deutschland und Indien verfügen in beiden Themenbereichen ausgewiesene Stärken, die durch gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE-Vorhaben) gebündelt werden sollen.

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme FuE-Projekte als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Indien eines der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM);

  • Telemedizin und Mobile Gesundheit.

Die vorliegende Förderrichtlinie ruft zur Einreichung von Vorschlägen auf, die technologische Lösungen vorantreiben, die zu einer nachhaltigeren Nutzung von Wasserressourcen beitragen.

Das zweite Schwerpunktthema ist „Telemedizin und Mobile Gesundheit“. Moderne Informations- und Kommunika­tionstechnologien (IKT) haben verschiedene Aspekte unseres Lebens revolutioniert, darunter auch den Gesundheitssektor und die Patientenversorgung. „Mobile Health“ (mHealth) und Telemedizin nutzen mobile Geräte und drahtlose Technologien, um die Qualität der Gesundheitsversorgung zu verbessern und Gesundheitsdienstleistungen zugänglicher und kostengünstiger zu machen. Diese Technologien werden in erster Linie für das Patientenmonitoring, Gesundheitsaufklärung, Entscheidungsunterstützung, Notfallmanagement und Katastrophenhilfe sowie für andere Anwendungen eingesetzt.

Die Forschung in diesem Bereich umfasst ein breites Spektrum an Themen, wie zum Beispiel die Gewährleistung eines sicheren Umgangs mit Patientendaten, die Entwicklung oder Weiterentwicklung von tragbaren Geräten und Sensoren, die Verbesserung der Versorgung durch Ersthelfer und die Schaffung neuer Anwendungen für die Behandlung und Überwachung von Patien­ten – sowohl vor als auch nach der Versorgung.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere KMU, sowie Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen), Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die FuE-Beiträge liefern. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) beziehungsweise einer sonstigen Einrichtung, die der nichtwirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung und andere Institutionen, die FuE-Beiträge liefern), in Deutschland verlangt.

Besondere Zuwedungsvorraussetzungen

An jedem Vorhaben müssen mindestens vier (maximal sechs) förderfähige Institutionen aus beiden Ländern beteiligt sein – maximal drei aus einem Land. Dabei müssen aus jedem Land mindestens ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und eine wissenschaftliche Einrichtung vertreten sein.

Einreichfrist

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

In der ersten Verfahrensstufe ist dem IGSTC bis spätestens 20. Mai 2026, 13.00 Uhr (MEZ) zunächst eine Projektskizze (1 Exemplar) in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Die Projektskizze ist innerhalb der Partner mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator „Project Coordinator“ abzustimmen. Sämtliche Korrespondenz des IGSTC erfolgt über den benannten Verbundkoordinator.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/datenbanken/foerderungen/foerderung-von-vorhaben-der-strategischen-projektfoerderung-mit-der-republik-indien-unter-der-beteiligung-von-wirtschaft-und-wis