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Deutscher Nachhaltigkeitspreis Forschung: Ideenwettbewerb „Urbane Bioökonomie“

Art:
Wettbewerb
Einreichungsfrist:
Förderung durch:
BMBF
Reichweite:
Deutschland

Ideenwettbewerb „Urbane Bioökonomie“
Jetzt mitmachen und den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung gewinnen!

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lobt den 9. Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung zum Thema urbane Bioökonomie aus. 

Jede Stadt ist eine gigantische und vielseitige Quelle für biologische Roh- und Reststoffe: Ob Lebensmittel, Textilien, Holz oder Grünschnitt - jeden Tag fallen bspw. in Berlin ca. 1.000.000 Bananenschalen, 62 Tonnen Kaffeesatz, 40 Tonnen Grünschnitt, 2.200 Tonnen Lebensmittelabfälle an. Bisher landen solche Stoffe größtenteils im Abfall – obwohl sie häufig noch verwendet werden können. So wird z.B. Kaffeesatz bereits heute als Bestandteil zur Herstellung von hochwertigen Outdoortextilien oder Kaffeebechern verwendet. Meist sind Städte aber noch Einbahnstraßen für Ressourcen aus aller Welt.

Sicher ist: Das muss nicht sein, es geht auch anders!

Eine Stadt, in der organische Stoffströme intelligent geleitet und biologische Ressourcen bestmöglich genutzt werden, ist die Vision der „urbanen Bioökonomie“: Diese sieht eine Stadt als engmaschiges System großer und kleiner Kreisläufe und Stoffströme, in denen nichts vergeudet wird, mit denen sogar Geld verdient oder gespart werden kann. Eine Stadt, die Nahrungsmittel z.B. mit innovativen Urban Farming-Methoden selbst produziert und dabei effiziente Kreislaufsysteme nutzt. Eine Stadt, in der intelligente IT-Lösungen Transport, Lagerung sowie bedarfsorientierte Verteilung und Nutzung von Ressourcen optimieren. 

Gesucht werden Teilnehmende für einen Ideenwettbewerb, der genau hier ansetzt: Bei der Entwicklung neuer Konzepte zur Produktion, Nutzung und Verwertung von biologischen Roh- und Reststoffen wie z.B. Lebensmittel(-resten) oder Grünschnitt. Bei einem innovativen Umgang mit allem, was bisher als biologischer Rohstoff in die Stadt hineinkommt oder als Abfall die Stadt verlässt.

Anders als in den Vorjahren stehen diesmal nicht abgeschlossene Projekte, sondern innovative Ideen im Mittelpunkt. Diese sollen bei einem Makeathon entwickelt werden. Dieser wird voraussichtlich anders als geplant in virtueller Form stattfinden. Es wird derzeit an einer angepasste Alternative gearbeitet, die keine örtliche Präsenz erfordert.

Der Preis für die beste Projektidee wird am 4. Dezember 2020 bei der Gala des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in Düsseldorf verliehen.

Teilnehmende: einzelne Forscher/innen, Studierende und Doktorand/innen, Young Professionals, Unternehmer/innen, Vertreter/innen aus Kommunalpolitik und -verwaltung, kreative Praktiker/innen und Querdenker/innen, die in den relevanten Bereichen wie Wissenschaft sämtlicher Fachrichtungen, IT, Logistik, Verwaltung, Einzelhandel, Gastronomie, Abfall, Ver- und Entsorgung aktiv sind. Die kostenfreie Bewerbung erfolgt über einen Online-Fragebogen. 

Bewerbung: Mit Kompetenzen in den Wissenschaften sämtlicher Fachrichtungen, IT, Logistik, Verwaltung, Einzelhandel, Gastronomie, Abfall sowie Ver- und Entsorgung.

Für den Wettbewerb (2.3. bis 30.4.2020) können sich Einzelpersonen oder Personengruppen der o.g. Bereiche mit ihren Kompetenzen sowie mit konkreten Problemstellungen, die sie gerne im Rahmen des Makeathons adressieren möchten, über einen Online-Fragebogen bewerben. Ein Auswertungsteam des BMBF sichtet alle Bewerbungen und wählt Kandidat/innen für den Makeathon aus.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/datenbanken/foerderung/deutschen-nachhaltigkeitspreis-forschung-ideenwettbewerb-urbane-biooekonomie