Pressekampagne der BIOPRO

Botschafter für die Gesundheitsindustrie

Die Gesundheitsindustrie hat einen direkten Einfluss auf die von jedem Individuum erstrebte Lebensqualität. Das Ziel unserer Kampagne war es, die positiven Wirkungen der Branche für eine breite Öffentlichkeit erlebbar zu machen und die Innovationskraft des Landes aufzuzeigen. Unternehmen mit innovativen Produkten und Dienstleistungen fungierten dabei als Botschafter.

Dass nicht nur das Auto oder der Teddy mit Knopf im Ohr, sondern auch moderne Entwicklung der Medizin in Baden-Württemberg erfunden wurden, zeigte die Pressekampagne der BIOPRO. Die Entwicklung neuer Arzneimittel oder Impfstoffe, Operationstechniken oder Implantate für die Bevölkerung - made in Baden-Württemberg - trägt zur Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung bei. Das Interesse an diesen Themen ist groß, was die im März 2016 erschienenen Ergebnisse einer eigens beauftragten Forsa-Umfrage zur Lebensqualität als Ausgangspunkt zeigen.

Die Unternehmen der Gesundheitsindustrie tragen dazu bei, die Gesundheit zu erhalten, wiederherzustellen oder, falls das noch nicht möglich ist, die Lebensqualität zu steigern. Doch das wird meist nicht wahrgenommen. Denn zum einen erfolgt eine gebührende Wertschätzung oft erst im Zuge einer persönlichen Krankheitsgeschichte, und zum anderen wird die öffentliche Diskussion regelmäßig von Skandalen oder negativer Berichterstattung über Preistreiberei dominiert.

Die von 2016-2017 laufende Kampagne integrierte Botschafter aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen, welche wir auf Basis von Interessensbekundungen und eigenen Recherchen ausgewählt haben. Mit Hilfe von Interviews und Firmenportraits wurden individuelle Einblicke in die Hintergründe der vorgestellten Erfolgsgeschichten ermöglicht. Dabei handelte es sich sowohl um aktuelle wissenschaftliche Entdeckungen als auch um schon ältere Schätze der Medizin.

Innovationen aus Medizintechnik und Pharma

Das wachsende Gesundheitsbewusstsein – gepaart mit der steigenden Lebenserwartung – sorgt für ein zunehmendes Bedürfnis der Menschen, durch „individuelles Gesundheitsmanagement“ und private Vorsorge zufriedener, besser und länger zu leben. Diesen Wunsch erfüllen neuartige Technologien, die die Gesundheit unterstützen und die Lebensqualität steigern. Vorreiter bei der Entwicklung solcher Innovationen ist Baden- Württemberg mit vielen Ideen und großer Tatkraft.

Antworten auf das Problem "Antibiotika-Reistenz"

Die Meldungen zu multiresistenten Erregern häufen sich. Darunter versteht man Bakterienstämme, die sich aufgrund von Mutationen nicht mehr mit den üblichen Antibiotika bekämpfen lassen. Allein in deutschen Krankenhäusern infizieren sich alljährlich etwa 30.000 Menschen mit einem solchen Keim. Mit geeigneten Hygienemaßnahmen und Diagnosemethoden könnte dies verhindert werden. Im Forscherland Baden-Württemberg wurden innovative Testsysteme entwickelt, um eine sichere und schnelle Diagnose zu ermöglichen.

Die Biotechnologiebranche liefert Antworten

Eine neue Forsa-Umfrage deckt auf: Nach Ansicht von drei Viertel der Befragten werden Themen der Gesundheitsindustrie in den nächsten Jahren stark an Bedeutung gewinnen. Die Mehrheit der Teilnehmer wünscht sich daher mehr Informationen. Ein Augenmerk liegt auf der Behandlung von Krebs. Innovative Ansätze hierzu wurden bereits entwickelt, sind aber noch größtenteils unbekannt.

Innovative Behandlungsansätze aktivieren Selbstheilungskräfte

Gelenkschäden an Knie oder Hüfte, aber auch schwere Verbrennungen stellen den menschlichen Körper vor eine Herausforderung. Derartige Gewebedefekte können zu großflächigen Narben führen, oder der Patient kann nicht selten nur mit Hilfe eines künstlichen Gelenks seine Bewegungsfreiheit zurückerhalten. Zukunftsweisende Behandlungsansätze des sogenannten Tissue Engineerings aktivieren die Selbstheilungskräfte des Körpers, sodass die Betroffenen anschließend nicht nur beschwerde- sondern auch sorgenfrei sind. Doch um über derartige Technologien informiert zu sein, wünschen sich viele Befragte einer aktuellen forsa-Umfrage mehr Informationen aus den Medien. ¹

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