BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 04.11.2014

    Über 370 Teilnehmer besuchten den 1. Bioökonomie-Kongress Baden-Württemberg am 29. und 30. Oktober 2014 in Stuttgart. Die Veranstaltung, die gemeinsam vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, von der Universität Hohenheim und der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH ausgerichtet wurde, hatte zum Ziel, die Debatte anzustoßen, wie die wirtschaftliche Entwicklung und der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit in Einklang gebracht werden können.

  • Pressemitteilung - 04.11.2014

    Wissenschaftler der Universitäten Ulm und Konstanz haben n einer Studie nachgewiesen, dass traumatische Erlebnisse DNA-Schäden in Immunzellen auslösen. Zugleich gelang es den Psychologen und Molekularbiologen erstmals zu zeigen, dass sich durch geeignete Psychotherapie nicht nur die psychischen Symptome von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) lindern lassen, sondern auch das Ausmaß der DNA-Schädigung deutlich reduziert werden kann.

  • Pressemitteilung - 03.11.2014

    Eines der weltweit ersten biochemischen Labore wird als Museum wieder öffentlich zugänglich. Vertreter der Universität Tübingen, des Tübinger Biotechnologieunternehmens CureVac und des Museums der Universität Tübingen MUT schlossen am Freitag einen Vertrag über die Neugestaltung der ehemaligen Küche auf Schloss Hohentübingen. CureVac stellt für die Sanierung und museale Wiedereinrichtung des Raumes 100.000 Euro zur Verfügung.

  • Pressemitteilung - 03.11.2014

    Bund und Land Baden Württemberg werden den Ausbau des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zu einem Spitzenzentrum der individualisierten Krebsmedizin finanzieren. Dies verkündeten Prof. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg, bei der Festveranstaltung zum 50-jährigen Jubiläum des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) am 31.10.2014.

  • Fachbeitrag - 03.11.2014

    Prionen sind fehlgefaltete Proteine, die mit Erkrankungen wie BSE, der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit und Scrapie einhergehen. Besonders tückisch: Prionen können „gesunden“ Proteinen ihre Fehlstruktur aufzwingen. Dieses Prinzip scheint weiter verbreitet zu sein als bisher gedacht. Der Tübinger Forscher Mathias Jucker hat mit seinem amerikanischen Kollegen Lary Walker die Keimhypothese aufgestellt. Nach dieser ist das Prion-Prinzip für die zerstörerischen Proteinaggregate im Gehirn von Alzheimer-Dementen und bei weiteren neurodegenerativen Erkrankungen verantwortlich.

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