BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Pressemitteilung - 01.04.2015

    Den Arzt per Fernseher oder Tablet ins Wohnzimmer holen: Techniker Krankenkasse (TK), Philips und Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) starten ab 1. April 2015 ein Pilotprojekt zur telemedizinischen Betreuung von Patienten mit chronisch obstruktiver Bronchitis (COPD) in Deutschland. Im Mittelpunkt der Kooperation steht die individualisierte Versorgung chronisch kranker Patienten mittels Telemonitoring und damit einhergehend die Förderung eines therapiegerechten Patientenverhaltens.

  • Pressemitteilung - 01.04.2015

    Der schleichende Tod von Dopamin-produzierenden Nervenzellen in einem bestimmten Gehirnareal ist die Ursache der Parkinson-Krankheit. In Mäusen lassen sich die Symptome dieser Krankheit mit einer Substanz simulieren, die selektiv Dopamin-produzierende Nervenzellen tötet. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten an so behandelten Tieren erstmals, dass Zellen der peripheren Immunabwehr aus dem Blut ins Gehirn einwandern und dort maßgeblich zum Nervensterben beitragen. Mit einem Wirkstoff gegen ein Oberflächenmolekül dieser Entzündungszellen konnten die Forscher die Neurodegeneration vermindern.

  • Fachbeitrag - 30.03.2015

    Knöllchenbakterien können in Symbiose mit Leguminosen elementaren Stickstoff dank des Enzyms Nitrogenase biologisch verfügbar machen. Wie die Nitrogenase diese energieaufwendige Leistung vollbringt und warum sie manchmal auch andere Stoffe mit erstaunlichem Ergebnis umsetzt das beschäftigt Prof. Dr. Oliver Einsle vom Institut für Biochemie der Universität Freiburg. Er klärte einen Mechanismus auf der es dem Enzym erlaubt giftiges Kohlenmonoxid in Kohlenwasserstoffe umzuwandeln.

  • Fachbeitrag - 30.03.2015

    Als Medizintechnikunternehmen muss man zahlreiche regulatorische Anforderungen erfüllen, um Medizinprodukte in Europa zu vertreiben. Im Gespräch mit Caroline Ref, Projektmanagerin im Team Gesundheit der BIOPRO Baden-Württemberg, erklärt Alexander Fink, Geschäftsführer der Metecon GmbH aus Mannheim, welche regulatorischen Vorgaben für eine CE-Kennzeichnung zu beachten sind und welche Aufgaben insbesondere auf Gründer zukommen.

  • Fachbeitrag - 30.03.2015

    Zu viel Stress macht krank - so lautet die weitläufige Meinung. Doch wie genau sich chronische psychische Belastung tatsächlich negativ auf unseren Körper auswirkt, ist noch nicht abschließend geklärt. Dieser Frage widmet sich Dr. Annette Sommershof an der Universität Konstanz. Sie erforscht stressbedingte Veränderungen des Immunsystems und hat dabei Hinweise dafür gefunden, dass eine direkte Schwächung der Immunabwehr für die erhöhte Infektanfälligkeit unter Dauerstress verantwortlich ist.

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