BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 11.05.2015

    Pilzinfektionen auf Haut und Schleimhäuten sind beim Menschen weit verbreitet. Dies ist so lange völlig harmlos, wie das Immunsystem intakt ist. Sobald dieses jedoch geschwächt wird, kann es unter Umständen zu einer lebensbedrohenden Sepsis kommen. An der Universitäts-Hautklinik in Tübingen beschäftigt sich Prof. Dr. Martin Schaller schon seit Jahren mit Pilz-Infektionen und fand heraus, dass man diese mit Hilfe gängiger Probiotika sehr wirksam behandeln könnte.

  • Fachbeitrag - 11.05.2015

    Lungenkrebs ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen und die häufigste krebsbedingte Todesursache des Menschen weltweit. Bei 90 Prozent der Männer und 80 Prozent der Frauen ist Rauchen für diesen Krebs verantwortlich. In Deutschland gibt es etwa 140 Neuerkrankungen pro Tag, 50.000 Patienten sterben jährlich daran. Der leitende Oberarzt PD. Dr. Gian Kayser möchte am Institut für Klinische Pathologie der Universitätsklinik Freiburg die Entstehung und die Biologie von Lungenkrebs verstehen und so neue Heilungsansätze anregen. Er und sein Team fanden mit dem Protein MTSS1 eine Möglichkeit, die Aggressivität des Plattenepithelkarzinoms einzuschätzen, bevor sich Metastasen bilden.

  • Fachbeitrag - 04.05.2015

    Für Hochschulabsolventen mit innovativen Geschäftsideen kann der Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit eine interessante Alternative zum klassischen Karriereweg darstellen. So erging es vor 15 Jahren auch Dr. Reinhold Horlacher nach seiner Promotion an der Universität Konstanz. Er entschied sich, seine Geschäftsidee in die Tat umzusetzen und gründete die Trenzyme GmbH. Im Interview für die BIOPRO schildert er seine Erfahrungen bei der Gründung und Entwicklung des Biotech-Unternehmens.

  • Fachbeitrag - 04.05.2015

    Dass es Auswirkungen für unsere Umwelt und die Bevölkerung haben könnte, wenn man zur Therapie eines Tennisarms Diclofenac zu sich nimmt, darüber machen sich Arzt und Patienten verständlicherweise kaum Gedanken. Leider ist Diclofenac jedoch einer der Arzneistoffe, die vermehrt in den Fließgewässern Europas gefunden werden. Der Einbau neuer Reinigungsverfahren in den Kläranlagen soll Abhilfe schaffen.

  • Fachbeitrag - 04.05.2015

    Im Schüttelkolben startet irgendwann jeder biotechnische Produktionsprozess, ehe er schrittweise hochskaliert und schließlich in kubikmetergroßen Fermentern tonnenweise Plattformchemikalien oder Biotreibstoffe für den Markt liefert. Das theoretische Rüstzeug in Vorlesungen und die praktische Übung im Labor vermittelt Prof. Dr. Sybille Ebert ihren Studierenden an der Hochschule Biberach. Seit Sommer 2013 bekleidet die studierte Chemikerin und Mathematikerin die Stiftungsprofessur Prozesstechnik in der Biotechnologie im Bachelor-Studiengang Industrielle Biotechnologie.

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