BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 25.04.2016

    Karzinome der Bauchspeicheldrüse gehören zu den Krebsarten mit der schlechtesten Prognose. In vielen Fällen sind sie resistent gegenüber einer Behandlung. Prof. Dr. Andreas Trumpp und seine Mitarbeiter vom DKFZ und dem Stammzell-Institut HI-STEM haben als Ursache für diese Resistenz eine erhöhte Expression des Enzyms CYP3A5 in Subtypen des Pankreaskarzinoms nachgewiesen. Molekulare Marker zur Unterscheidung der Subtypen verbessern die Diagnostik mit dem Ziel, eine erfolgreichere individualisierte Therapie zu entwickeln.

  • Fachbeitrag - 25.04.2016

    Die Bäume der Gattung Symplocos im indonesischen Bergregenwald lagern so viel Aluminium aus dem Boden in ihren Blättern ein, dass man damit Textilien beizen kann. Ein Forschungsprojekt der Universität Ulm hilft, die traditionellen Färbemethoden der einheimischen Weberinnen zu erhalten, die seltenen Bäume zu schützen und das Wissen über Aluminium akkumulierende Pflanzen zu vertiefen.

  • Fachbeitrag - 19.04.2016

    Auf Vermittlung der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH trat die Biotechnologiefirma Novis GmbH in Kontakt mit dem renommierten Geomikrobiologen Prof. Dr. Andreas Kappler. Die Partner testeten erste Bioleaching-Verfahren, um Metalle mithilfe von Bakterien aus Schlacken zu recyceln. Die BIOPRO hat in einem Interview mit Dr. Thomas Helle, Geschäftsführer der Novis GmbH, nachgefragt, was aus dem Projekt geworden ist. Die Fragen stellte Dr. Ursula Göttert.

  • Pressemitteilung - 19.04.2016

    Die Digitalisierung ist im Alltag angekommen und hat auch die Gesundheitsbranche erfasst. Rund 100.000 Gesundheits-Apps sind derzeit in den App-Stores verfügbar und der Milliardenmarkt wächst rasant. Ob Fitness, Ernährung, Krankheitsdiagnose oder Arzttermin – für nahezu jeden Aspekt der Gesundheit gibt es inzwischen die passende App auf dem Smartphone. Die sechste Auflage des gemeinsamen Medienservices "MedTech Radar" vom Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), Earlybird Venture Capital, des High-Tech Gründerfonds und BIOCOM beschäftigt sich mit diesem Wachstumsmarkt.

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