BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 14.03.2016

    Tumorpatienten in nur wenigen Stunden einer kompletten Diagnose und Therapie zu unterziehen – dies stellt nur eines der Ziele der Fraunhofer-Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie PAMB dar. Dafür sollen innovative Technologien für Diagnostik sowie therapeutische Interventionen entwickelt werden, die von minimalinvasiven Instrumenten, medizinischen Robotern, computergesteuerten Manipulatoren bis hin zu Implantaten reichen.

  • Fachbeitrag - 10.03.2016

    Das Betriebswasser in zahnärztlichen Behandlungseinheiten ist eine potenzielle Infektionsquelle für Patienten, Zahnärzte und das Praxis-Personal. Die Weinsberger Dent-aDes® HygieneSysteme GmbH hat ein System auf Basis einer speziellen Hypochlorit-Lösung entwickelt, um die Bakterien effizient und für den Menschen ungiftig zu bekämpfen.

  • Fachbeitrag - 07.03.2016

    Viele biologische Prozesse, die in unserem Körper ablaufen, werden von Proteinkomplexen vorangetrieben und kontrolliert. Um diese Abläufe besser zu verstehen, entwickelt der Biochemiker Prof. Dr. Florian Stengel von der Universität Konstanz Methoden, die es in Zukunft erlauben sollen, die Architektur, das Zusammenspiel und die generelle Dynamik intakter Proteinkomplexe genauer zu untersuchen. Dafür verbindet er Methoden der strukturellen Massenspektrometrie mit Ansätzen der computergestützten Modellierung.

  • Fachbeitrag - 07.03.2016

    Wie „bio“ kann ein Auto sein? Ziemlich – wie das Bioconcept-Car der Reutlinger Firma Four Motors beweist. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt Rennsportprofi Tom von Löwis nun schon den Bio-Rennwagen der vierten Generation. Bei allen Bioconcept-Cars sind die Anbauteile aus biobasierten Kunststoffen oder pflanzenfaserverstärkten Duromeren; die effizienzoptimierten Verbrennungsmotoren werden mit Biokraftstoffen betrieben. Wer nun glaubt, dies sei nur ein netter Zeitvertreib, denkt falsch.

  • Fachbeitrag - 03.03.2016

    Einfache Bluttests sollen in Zukunft präzise Aussagen über den Status einer Krebserkrankung und den Therapieverlauf ermöglichen. An der Entwicklung von Liquid-Biopsy-Technologien wird weltweit intensiv gearbeitet, auch am Universitätsklinikum Freiburg. Hier wurde im Herbst 2015 mit großem Erfolg ein internationales Liquid-Biopsy-Symposium abgehalten.

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