BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 23.05.2016

    In einer digitalen Gesellschaft werden Daten gesammelt, sei es in den sozialen Medien, bei der Nutzung von Ortungsdiensten auf dem Smartphone oder wenn man beim Einkauf Rabattpunkte sammelt. Diese Daten sind wertvoll und sie werden genutzt. Auch im Gesundheitsbereich liegen zahlreiche Daten vor, wie Patientendaten im Krankenhaus oder Daten aus der Produktion von Pharmafirmen. Doch diese werden vielfach noch nicht ausgewertet. Die Averbis GmbH aus Freiburg möchte dies gerne ändern und hat sich auf die Analyse von Daten im Life-Science-Bereich spezialisiert.

  • Fachbeitrag - 19.05.2016

    BBW ForWerts, das Graduiertenprogramm innerhalb des strategischen Forschungsprogramms Bioökonomie Baden-Württemberg, bietet Doktoranden ein dreijähriges interdisziplinäres Kurrikulum, mit dem sie ihr eigenes Forschungsprojekt vertiefen und Einblicke in andere Forschungsschwerpunkte der Bioökonomie gewinnen. Durch den interdisziplinären Ansatz, der auch die Vernetzung mit Industriepartnern und Forschungsinstitutionen einschließt, werden die für den Strukturwandel zu einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaft erforderlichen Kenntnisse und die damit verbundenen Herausforderungen vermittelt.

  • Fachbeitrag - 18.05.2016

    Auch in diesem Jahr war die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH auf der weltweit wichtigsten Industriemesse, der Hannover Messe, mit einem Stand vertreten. Mit der USA als Partnerland und dem Leitthema "Integrated Industry – Discover Solutions" zog die Messe mehr als 190.000 Besucher an. Vom 25. bis 29. April 2016 konnten diese in Halle 2 biobasierte Produkte entdecken und eine Wirtschaft erleben, die ohne fossile Rohstoffe auskommt.

  • Pressemitteilung - 18.05.2016

    „Integrated Mobile Health Research Platform” nennt sich das Forschungsprojekt des Geschäftsbereichs Informationstechnologie (IT) am Universitätsklinikum Tübingen, das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg in den nächsten zwei Jahren mit 472.000 Euro gefördert wird. Ziel ist es, eine digitale Forschungsplattform zu schaffen, auf der patientenbezogene Daten, die über mobile Endgeräte erhoben werden, für Wissenschaftler bereitgestellt und abgefragt werden können.

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