BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 23.08.2016

    Das Projekt "Energiebündel & Flowerpower" des Netzwerks Streuobst Mössingen hat ein komplexes lokales Verwertungsnetz für die Biomasse aus Streuobstwiesen geknüpft. Beteiligt sind die Stadt Mössingen und deren Nachbargemeinde Nehren, die Körperbehinderteneinrichtung KBF mit ihrer AiS(Arbeit in Selbsthilfe)-Grüngruppe „Streuobst und Naturschutz“, ein Biogasanlagenbetreiber aus Nehren, das junge Unternehmen Vital Carbon, eine Holzpelletanlage und vor allem die Gütlesbesitzer rund um Mössingen.

  • Fachbeitrag - 22.08.2016

    Der Ansatz von Florian Kreppel, genetische Impfstoffe mit molekularen Adressaufklebern zu versehen, funktionierte zwar, verbesserte aber den Impfschutz nicht wie erwartet. Jetzt steht die Forschergruppe um den Ulmer Biochemiker nach beinahe zehnjähriger Entwicklung kurz vor einem neuen Ziel: Mit einer patentierten Plattformtechnologie für Virotherapie, ein neuer Therapieansatz gegen Krebs, will man als Ad-O-Lytics GmbH 2017 ausgründen.

  • Fachbeitrag - 18.08.2016

    Proteine verbleiben je nach ihrer Aufgabe entweder in der Zelle, oder sie verlassen diese. Wie der Mechanismus funktioniert, mit dem die Biomoleküle aus der Zelle geschleust werden, ist noch unbekannt. Nun hat Prof. Dr. Friedrich Götz mit seinem Forscherteam am Institut für Mikrobielle Genetik an der Universität Tübingen herausgefunden, dass Staphylokokken durch die Ausschleusung von an sich harmlosen Enzymen – so genannten Schwarzarbeiterproteinen - zu gefährlichen Krankheitserregern werden können.

  • Fachbeitrag - 18.08.2016

    Hepatitis B und Hepatitis C gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Sie nehmen oft einen chronischen Verlauf und tragen ein hohes Risiko, sich zu einer Leberzirrhose und zu Leberzellkrebs weiterzuentwickeln. In einem neuen transregionalen Sonderforschungsbereich gehen Wissenschaftler aus Heidelberg und Freiburg der Frage nach, wie die ansonsten grundverschiedenen Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Viren es jeweils schaffen, die Immunabwehr zu umgehen und die Infektion chronisch werden zu lassen.

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