BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 02.07.2014

    Vom 27. bis 29. Juni 2014 zog es insgesamt rund 17.100 Besucher auf die Messe in Friedrichshafen am Bodensee. Kreative Köpfe und Selbermacher präsentierten sich erstmals auf der MAKER WORLD, die parallel zu Europas Leitmesse für Amateurfunk HAM RADIO stattfand. Die BIOPRO Baden-Württemberg stellte auf ihrem Stand das Projekt BioFabNet vor, um neben dem "Machen" auch einen Impuls für Nachhaltigkeit zu setzen.

  • Pressemitteilung - 12.06.2014

    Vom 3. bis 5. Juni 2014 präsentierten sich insgesamt 810 Hersteller medizinischer Produkte und Dienstleistungen den rund 6.300 Besuchern auf der MEDTEC Europe in Stuttgart. Auch das Projekt BioFabNet war in diesem Jahr vertreten, um die Schnittstellen zwischen dem 3D-Druck und der Medizintechnik aufzuzeigen. Zu Gast auf dem medizin&technik-Stand des Konradin Verlags informierten Experten über biobasierte Kunststoffe und deren Einsatzmöglichkeiten.

  • Pressemitteilung - 23.04.2014

    Auf der Hannover Messe 2014 vom 7. bis 11. April zogen 5.000 Aussteller aus über 100 Nationen die Aufmerksamkeit der 180.000 Besucher auf sich. Erneut auf der IndustrialGreenTec vertreten: der von der BIOPRO Baden-Württemberg organisierte Gemeinschaftsstand „Schaufenster biobasierte Wirtschaft – Bioökonomie“. Auf diesem wurden dem Besucher die aktuelle Bioökonomieforschung sowie visionäre Einblicke in die Bioökonomie des Jahres 2030 präsentiert.

  • Fachbeitrag - 27.02.2014

    Ein 3D-Drucker ist eine computergesteuerte Maschine, die schichtweise dreidimensionale Objekte aufbaut. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher 3D-Druck-Techniken, bei denen je nach Verfahren Kunststoffe, Kunstharze, Keramiken oder Metalle als Druckmaterial eingesetzt werden. Im BioFabNet werden Werkstoffe für den 3D-Druck im Fused-Deposition-Modeling(FDM)-Verfahren entwickelt. Daher wird hier nur auf diese Art des 3D-Drucks genauer eingegangen.

  • Fachbeitrag - 27.02.2014

    In Zeiten des Klimawandels und steigender Rohölpreise gewinnen biobasierte Kunststoffe immer mehr an Bedeutung. Zudem ist die Nachfrage nach Werkstoffen mit neuen Eigenschaften groß. Da sich das Materialspektrum für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren bislang auf wenige Werkstoffe beschränkt, werden im BioFabNet neue (teil-)biobasierte Filament-Materialien auf Basis verfügbarer Rohpolymere entwickelt.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&block_114968from=5