BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 30.03.2009

    Die Methoden sind dieselben dennoch funktioniert Biotechnologie in der Milchwirtschaft anders. Warum man manchmal ohne akademische Forschung besser zum Ziel kommt.

  • Fachbeitrag - 30.03.2009

    Rindenvliese gelten als Ur-Werkstoffe mit jahrtausendealter Geschichte. Sie werden unter anderem in Afrika auf traditionelle Weise hergestellt. Das Ebringer Unternehmen BARK CLOTH Europe produziert zusammen mit ugandischen Biobauern den holzfreien Biowerkstoff. Gemeinsam mit Partnern aus dem Netzwerk möchte BARK CLOTH Europe das Rindentuch mit Biopolymeren veredeln.

  • Fachbeitrag - 30.03.2009

    Biotechnologie bei der Weinbereitung passt das denn zusammen? Dr. Jürgen Sigler vom Staatlichen Weinbau-Institut in Freiburg WBI untersucht wie biologische Verfahren den Weingeschmack verbessern können. In den letzten Jahren beschäftigen sich er und seine Mitarbeiter auch mit Milchsäurebakterien die den so genannten biologischen Säureabbau erledigen.

  • Fachbeitrag - 30.03.2009

    Dr. Oliver Schilling von der Universität Freiburg entwickelt methodische Werkzeuge mit denen Wissenschaftler die Eiweiße eines Lebewesens in ihrem funktionellen Zusammenhang untersuchen können. Die Methoden der Proteomics helfen Schillings Team eine bisher eher unterschätzte Proteingruppe zu verstehen die Proteasen.

  • Pressemitteilung - 30.03.2009

    „Mit seinem Forschungs- und Dienstleistungsangebot ist das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut ein unverzichtbarer Partner vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die aufgrund des hohen Kostendrucks keine eigenen Forschungskapazitäten vorhalten können, aber dennoch ständig neuen Anforderungen gerecht werden müssen", begründete Wirtschaftsminister Ernst Pfister die Förderzusage am 24. März in Stuttgart.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&block_114968from=4905