BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 26.01.2017

    Jedes Jahr erkranken etwa 500.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs. Die Zahl steigt stetig, vor allem weil die Menschen älter werden und das Krebsrisiko mit dem Alter zunimmt. Damit jeder Krebspatient die beste Behandlung erhält, will die Bundesregierung in allen Bundesländern klinische Krebsregister einführen. In Baden-Württemberg werden mittlerweile fast alle neu diagnostizierten Krebsfälle erfasst. Die Daten sind aber noch lückenhaft.

  • Pressemitteilung - 26.01.2017

    Die Erkennung von Krankheiten soll in Zukunft schneller, schonender und zuverlässiger sein. Doch was genau braucht der Arzt dafür und welche Diagnosetests sind bald auf dem Markt? Im Projekt „DiagNeeds“ haben das Netzwerk BioLAGO und die Landesgesellschaft BIOPRO Baden-Württemberg den Klinikbedarf erfasst und Mediziner mit Unternehmen und Forschern bei einem internationalen Forum auf der Insel Mainau zusammengebracht. Ziel ist die Entwicklung neuer Diagnosetests.

  • Fachbeitrag - 26.01.2017

    Einem Forscherteam aus Freiburg gelang es erstmals, mit Hilfe direkter Reprogrammierung in vitro Nierenzellen zu erzeugen, die natürlichen Nierentubuluszellen in Aussehen und Funktion in vielerlei Hinsicht ähneln. Damit bilden diese eine vielversprechende Alternative zu Nierenzellen, die aus Tieren isoliert oder aus embryonalen Stammzellen differenziert werden. Die reprogrammierten Nierenzellen können beispielsweise für pharmakologische und toxikologische Tests eingesetzt werden und ermöglichen neue Ansätze zur Erforschung genetischer Nierenkrankheiten.

  • Pressemitteilung - 25.01.2017

    Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) will verstärkt dazu beitragen, dass vielversprechende neue Arzneimittel und Medizinprodukte durch eine frühzeitige Beratung und Unterstützung gefördert werden und nicht an der fehlenden regulatorischen Erfahrung von Start-Ups und kleinen Forschungseinrichtungen scheitern. Mit diesem Ziel hat das BfArM heute gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) den Startschuss für das Innovationsbüro gegeben.

  • Pressemitteilung - 24.01.2017

    Der Europäische Forschungsrat fördert Wilfried Weber mit einem ERC Proof of Concept Grant. Wirkstoffe für die Krebstherapie verbessern: Für das Projekt „Hide and Seek with Cancer Drugs“ erhält der Freiburger Professor für Synthetische Biologie Wilfried Weber eine Förderung von etwa 150.000 Euro.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&block_114968from=485