BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 27.04.2009

    Der Traum davon dass es irgendwann einmal keine Verkehrsopfer mehr geben möge war einst der Antrieb Die Firma Takata beschäftigt sich schon seit mehr als 75 Jahren mit der Sicherheit und produziert und entwickelt die verschiedensten automobilen Insassenschutzsysteme. Neuerdings ist die Firma aber nicht nur in der Sicherheitstechnologie aktiv sondern entwickelt gemeinsam mit anderen Kooperationspartnern Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.

  • Fachbeitrag - 23.04.2009

    Das Konzept Krebs durch Unterbrechung der Blutzufuhr auszuhungern hat nach früheren Misserfolgen zu Blockbuster-Medikamenten geführt und wird heute von vielen Biotech-und Pharmafirmen verfolgt. Aber die biologischen Wirkungen sind komplizierter als erwartet.

  • Fachbeitrag - 23.04.2009

    Die Robert Bosch Stiftung hat ihre Erfahrungen aus sechs Jahren NaT-Working mit Empfehlungen zum Nachmachen in einem lesenswerten Buch zusammengefasst. Auf rund 100 Seiten wird aufgezeigt wie eine erfolgreiche Kooperation zwischen Schule und Forschung gestartet und erfolgreich gestaltet werden kann.

  • Pressemitteilung - 22.04.2009

    Die stoffliche und energetische Verwertung von Rest-, Bio- und Grünabfällen kann weiter gesteigert werden. So lautete das Resümee von Umweltministerin Tanja Gönner auf dem 21. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum.

  • Pressemitteilung - 22.04.2009

    Ein Expertenkreis soll wichtige Kriterien für Qualitätsstandards von Arbeitsmitteln zur DNA-Spurensicherung erarbeiten. Dazu trafen sich Spezialisten aus Baden-Württemberg, aber auch aus ganz Deutschland und Österreich, erstmals am 21. April auf Einladung von Innenminister Heribert Rech. In diesem Expertenkreis sollen besonders die Frage der sogenannten DNA-Freiheit geklärt und die Auswirkungen auf die DNA-Analytik und die Arbeitsmittel hinterfragt werden. Die Ergebnisse werden laut Rech in die bundesweite Arbeitsgruppe „DNA-Standards“ einfließen.

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