BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Pressemitteilung - 28.05.2009

    Unter bundesweit über 70 Teilnehmer erhielt das Unternehmen CONCERT Medical Optics für das innovativste Gründerkonzept beim CyberOne-Wettbewerb 2009 den Sonderpreis für ein medizinisches Instrument namens EndoTherapeutoSkop. Es kombiniert zur gleichzeitigen Erkennung und Behandlung von Tumoren unterschiedliche Technologien so dass nur noch ein Eingriff beim Patienten notwendig ist.

  • Pressemitteilung - 28.05.2009

    Die CureVac GmbH gibt bekannt, dass das Paul-Ehrlich-Institut, die deutsche Zulassungsbehörde für biomedizinische Arzneimittel, den Beginn der ersten klinischen Phase-I-Studie mit dem RNActive®-basierten RNA-Impfstoff CV9201 genehmigt hat. Der Impfstoff wird bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs geprüft, die zuvor bereits mit anderen Therapien behandelt worden waren.

  • Fachbeitrag - 27.05.2009

    In vielen Praxen bleibt der Bohrer zur Freude der Patienten unberührt, wenn die Karies am Zahn entfernt wird. Das erledigt ein Laser nahezu schmerzfrei, geräuscharm und ohne Betäubungsspritze. Diese zahnchirurgische Neuerung ist das Verdienst das Physikers Raimund Hibst. Seit vielen Jahren entwickelt der Forscher am Ulmer ILM aus Ideen und neuen Erkenntnissen zusammen mit Industriepartnern Produkte für den Gesundheitsmarkt.

  • Pressemitteilung - 27.05.2009

    Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ist unter Experten weiter umstritten. Dies zeigte sich am 25. Mai bei einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses in Berlin zu je einem Antrag der FDP-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Während etwa der Einzelsachverständige Manfred Zipperer betonte, das Datenschutzkonzept der elektronischen Gesundheitskarte werde "den höchsten Anforderungen gerecht", äußerten andere Experten an diesem Punkt Bedenken.

  • Pressemitteilung - 27.05.2009

    Allein in den beiden letzten Jahren hat sich die Zahl der in Deutschland zugelassenen Medikamente gegen seltene Krankheiten fast verdoppelt. Die europäische Orphan-Drug-Gesetzgebung von 2000 zeigt Wirkung: Bis April 2009 haben rund 650 Arzneimittel die Zuerkennung des Orphan-Status erhalten, wovon inzwischen bereits 51 zugelassen sind. Mit diesen zugelassenen Präparaten können in der EU knapp drei Millionen Patienten mit seltenen Krankheiten behandelt werden, und bei vielen weiteren Patienten kommen die in Entwicklung befindlichen Arzneimittel im Rahmen klinischer Prüfungen zur Anwendung.

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