BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Pressemitteilung - 30.06.2009

    Bisher muss jedes Jahr ein neuer Grippeimpfstoff entwickelt werden, da sich die Hüllproteine der Grippeviren schnell verändern. Nun haben zwei US-amerikanische Forschergruppen unabhängig voneinander einen Antikörper hergestellt, der eine bestimmte, sich kaum ändernde Region auf der Hülle einer Vielzahl von Grippeviren (Influenza-A-Viren) erkennt. Dazu zählen auch die Erreger der Vogelgrippe sowie die der sogenannten Spanischen Grippe, der in den Jahren 1918 bis 1920 schätzungsweise 40 bis 50 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Ob auch die Erreger der Neuen Grippe (Schweinegrippe) von diesem neuartigen Antikörper erkannt werden, ist noch offen.

  • Fachbeitrag - 29.06.2009

    Ein einzelnes Protein kann in vielen Varianten vorkommen. Dafür sorgt ein Vorgang der kleine Modifikationen in die mRNA-Abschrift eines Gens einfügen kann das sogenannte Spleißen. Dass einige der durch diesen molekularen Mechanismus gebildeten Proteinvarianten Krebs auslösen können zeigt die Arbeit von Prof. Dr. Elmar Stickeler von der Universitäts-Frauenklinik in Freiburg.

  • Pressemitteilung - 29.06.2009

    Julia Kirchheiner vom Ulmer Institut für Naturheilkunde und Klinische Pharmakologie ist mit dem Preis für exzellente pharmazeutische Forschung der Universität Utrecht (Niederlande) ausgezeichnet worden. Der internationale Preis wird alle zwei Jahre an externe Wissenschaftler vergeben, die über Jahre hinweg durch exzellente Forschung zielgerichtet ihrer Vision der Verbesserung der Arzneimitteltherapie oder -sicherheit folgen.

  • Pressemitteilung - 29.06.2009

    Branchen, deren Schwerpunkt auf Forschung und Innovation gerichtet ist, werden gut aus der Krise herauskommen und haben weiterhin ausgezeichnete Zukunftsaussichten. Dies ist das zentrale Ergebnis der Studie "Deutschlands Zukunftsbranchen 2009". Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH analysierte im Auftrag des vfa, dem Verband der forschenden Pharma-Unternehmen, die Zukunftsaussichten von 35 deutschen Wirtschaftszweigen.

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