BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 23.06.2009

    Die Virologen um Prof. Dr. Michael Nassal von der Universitätsklinik Freiburg untersuchen die molekularen Mechanismen die dem Hepatitis-B-Virus zur Fortpflanzung verhelfen. Diese Arbeit könnte in Zukunft den Drei- bis Vierhundert Millionen Menschen helfen die weltweit an den Folgen einer chronischen Hepatitis-B-Infektion leiden.

  • Pressemitteilung - 23.06.2009

    Der Verkauf des Ulmer Generikaherstellers ratiopharm kann in geordneten Bahnen verlaufen. Die Gläubigerbanken der VEM Vermögensverwaltung, der Konzernobergesellschaft der Ulmer ratiopharm-Gruppe, halten bis Ende 2010 still und stunden bis zu diesem Zeitpunkt ihre Forderungen. Der laufende Überbrückungskredit wurde in einen längerfristigen Kredit umgewandelt. Dies teilten ratiopharm und die VEM mit.

  • Fachbeitrag - 22.06.2009

    Das Vorliegen von Lymphknotenmetastasen beeinflusst die Prognose und Therapie von Patienten mit einem malignen Melanom ganz erheblich. Der histopathologischen Untersuchung des sogenannten Wächterlymphknotens kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu - allerdings stößt das Verfahren bei sehr kleinen Metastasen mitunter an seine technischen Grenzen. Die Tübinger Dermatologin Professor Dr. Anja Ulmer hat jetzt eine Methode entwickelt, die nicht nur deutlich sensitiver ist, sondern erstmals auch eine Aussage über die Zahl der gestreuten Melanomzellen erlaubt.

  • Pressemitteilung - 22.06.2009

    Embryonalzellen haben wie metastasierende Krebszellen die Fähigkeit, zu wandern und in andere Gewebe einzudringen. Anhand von Untersuchungen an Froschembryonen konnten nun KIT-Wissenschaftler erstmals belegen, dass eine bekannte Verbindung, Cadherin-11, ausschlaggebend für die Zellwanderung ist. Dieses Glykoprotein ist auch verantwortlich für das fehlerhafte Zellverhalten bei Prostatakrebs und Arthritis.

  • Pressemitteilung - 22.06.2009

    Forschern der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und des Max-Planck-Instituts MPI für biologische Kybernetik in Tübingen ist es erstmals gelungen die für die Zellfunktion wichtigen Ionen Natrium und Kalium gleichzeitig in der lebenden Zelle mit Hilfe der Magnetresonanztomographie MRT abzubilden - ein wichtiger Schritt hin zu einer Darstellung der Vitalität von Zellen ohne Strahlenbelastung.

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