BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 19.06.2009

    An Schwermetallen trägt der Mensch heute schwer. Seit er Fabriken baut oder Autos lackiert vergiftet er viele Böden und Gewässer - und damit viele Lebewesen inklusive sich selbst. Dr. Johannes Gescher und sein Team von der Mikrobiologie der Universität Freiburg haben einen Mikroorganismus entdeckt der diese Aufgabe im Fall des giftigen Schwermetalls Chrom übernehmen könnte.

  • Pressemitteilung - 19.06.2009

    Beim Ideenwettbewerb Bioenergie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind jetzt die besten vier Vorhaben von jüngeren Forschern ausgewählt worden. Erfolgreich war hierbei auch Baden-Württemberg und kann stolz eine der Gewinnergruppen präsentieren: Dr. Johannes Gescher und Sven Kerzenmacher von der Universität Freiburg.

  • Fachbeitrag - 19.06.2009

    Stichworte wie Gentechnologie lösen in der Öffentlichkeit nach wie vor Verunsicherung und Sorgen aus. Für den Molekular- und Mikrobiologen Dr. Jürgen Ruff auch eine Folge mangelnder oder irreführender Kommunikation die teils zu einer unbegründeten Risikowahrnehmung führt.

  • Fachbeitrag - 19.06.2009

    Das Vorarlberger Institut für vaskuläre Forschung und Behandlung VIVIT untersucht verschiedenste Faktoren die das hohe Risiko von Diabetikern für Gefäßkrankheiten bestimmen. Im BIOPRO-Interview erklärt der Leiter des Instituts Prof. Dr. Heinz Drexel warum regelmäßige Leibesertüchtigung immer noch als die beste Vorsorge gegen die Zuckerkrankheit gilt.

  • Fachbeitrag - 17.06.2009

    Mit dem Erna-Scheffler-Preis würdigt der Soroptimist-Club Karlsruhe zum siebten Mal herausragende wissenschaftliche Leistungen junger Frauen an der Universität Karlsruhe. Den Förderpreis erhält in diesem Jahr Dr. Nicole Kikillus für ihre Dissertation über ein neues Verfahren zur Diagnose von Vorhofflimmern.

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