BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Pressemitteilung - 29.07.2009

    Die Europäische Kommission hat am 22. Juli 2009 konkrete Vorschläge zur Bekämpfung von Alzheimer, Demenz und anderen neurodegenerativen Erkrankungen verabschiedet. Diese gemeinsamen Herausforderungen für die Gesundheits- und Sozialsysteme in Europa erfordern koordinierte Maßnahmen, um effiziente Vorsorge-, Diagnose-, Behandlungs- und Pflegeangebote für die Betroffenen gewährleisten zu können.

  • Pressemitteilung - 29.07.2009

    "Heute sind wir ein gutes Stück vorangekommen. Es war ein konzentriertes und intensives Gespräch", bilanzierte Bundesforschungsministerin Annette Schavan den zweiten Runden Tisch zur Grünen Gentechnik, zu dem sie Vertreter aus Wissenschaft, Land- und Ernährungswirtschaft, Umweltverbänden und Kirchen nach Berlin eingeladen hatte. Vorrangige Themen waren die Kritik der Umweltverbände an der biologischen Sicherheitsforschung sowie künftige Schwerpunkte der Agrar- und Pflanzenforschung in Deutschland.

  • Fachbeitrag - 29.07.2009

    Die Herstellung reiner Kristalle ist ein Verfahren, das normalerweise nur zur Bestimmung der räumlichen Struktur eines Proteins mit Hilfe der Röntgenbeugung angewandt wird. Proteine im kristallinen Zustand sind in einer sehr regelmäßigen Struktur geordnet, so dass Verunreinigungen weitgehend aus dem Kristall ausgeschlossen werden. Daher enthalten Proteinkristalle nur eine kleine Menge an Fremdsubstanzen, was sie in der Regel stabiler macht, als sie es in der Lösung sind. Aufgrund dieser Eigenschaften ergeben sich auch eine Reihe möglicher Anwendungen für die Kristallisation in industriellen Proteinaufarbeitungsprozessen. So kann das Verfahren etwa für die Aufreinigung, die Formulierung oder die Lagerstabilisierung von Proteinen angewandt werden.

  • Pressemitteilung - 28.07.2009

    Die BioRegio STERN Management GmbH zeichnete die Siegerprojekte des regionalen Wettbewerbs „Science2Start“ aus. Eine Fachjury belohnte die innovativsten Ideen mit Vermarktungspotenzial mit insgesamt 2.250 Euro. Die Preisträger feierten ihren Erfolg zusammen mit den rund 240 Besuchern beim gemeinsamen Sommerfest der BioRegio STERN Management GmbH, des Vereins zur Förderung der Biotechnologie Stuttgart/Tübingen/Neckar-Alb e.V. und des PUSH! e.V., dem Partnernetz für Unternehmensgründungen aus den Stuttgarter Hochschulen.

  • Fachbeitrag - 28.07.2009

    Die berühmten Darwin-Finken sind noch lange nicht gänzlich erforscht. Im Rahmen einer Hohenheimer Vortragsreihe anlässlich des Darwin-Jahres präsentierte Prof. Dr. Martin Blum die neuen und neuesten Ergebnisse aus der Erforschung der Galapagos-Vögel. Die wissenschaftlichen Erfolge beweisen zum einen Darwins Theorie der adaptiven Radiation und steigen zum anderen in die tiefere Genetik der Schnabel-Entwicklung ein.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&block_114968from=4620