BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Pressemitteilung - 25.01.2010

    Das Pharma-Unternehmen Nycomed hält seine Mitarbeiterzahl im Singener Produktionswerk stabil obwohl fast 100 Jobs nach Indien abwandern. Andere Aufgaben aus Nycomed-Schwesterbetrieben kommen stattdessen in den Hegau. Auch 2010 wird mit einer stabilen Auslastung der Produktion gerechnet sagt Werksleiter Jürgen Mahling.

  • Fachbeitrag - 25.01.2010

    Bei Colitis ulcerosa, einer chronischen Darmentzündung, ist das Lipid Phosphatidylcholin in der Schleimschutzhülle des Dickdarms stark reduziert, wie Wolfgang Stremmel und sein Team am Universitätsklinikum Heidelberg gezeigt haben. Zusammen mit dem Heidelberger Biotechnologie-Unternehmen Lipid Therapeutics wird nun ein Phosphatidylcholin-haltiges Medikament zur Behandlung dieser Krankheit entwickelt, das jetzt in Kooperation mit der Dr. Falk Pharma in Freiburg zur industriellen Reife geführt werden soll.

  • Fachbeitrag - 25.01.2010

    Wie rasch wirkt ein Wirkstoff über welchen Mechanismus wirkt er im Menschen und wie lange bleibt er aktiv? Um diese Fragen zuverlässig zu klären hat die Nycomed GmbH unter Federführung von Prof. Dr. Martin Elmlinger ein effizientes den Bedürfnissen des Unternehmens angepasstes Konzept der Biomarker-Entwicklung aufgestellt das sich an den Phasen und Erfordernissen einzelner Projekte orientiert. Bis zu fünf neue Biomarker-Tests werden jährlich entwickelt mit dem Ziel die Markteinführung neuer Medikamente zu beschleunigen.

  • Fachbeitrag - 25.01.2010

    Der 22. Januar war der offizielle Start für das bundesweit erste Behandlungs- und Forschungszentrum für seltene Erkrankungen, kurz ZSE. Unter seinem Dach entwickeln interdisziplinäre Teams neue Therapien für die drei bis vier Millionen Patienten, die in Deutschland an einer seltenen Krankheit leiden. Das Tübinger Zentrum soll für eine optimale Betreuung der Patienten sorgen, die Zusammenarbeit internationaler Spezialisten koordinieren, kompetent beraten und informieren. Außerdem werden eine zentrale Biomaterialbank und ein Register aufgebaut.

  • Pressemitteilung - 25.01.2010

    Ein lichtempfindliches Modul in einem Rhythmusgen ermöglicht Wirbeltieren, ihre inneren 24-Stunden-Uhren an den Wechsel von Tag und Nacht anzupassen. Zu diesem Ergebnis kam der KIT-Forscher Nicholas S. Foulkes, der die lichtgesteuerte Genexpression im Zebrafisch untersuchte.

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