BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 26.03.2010

    Seit rund 30 Jahren versorgt die Dusslinger Heinz Kurz GmbH den Weltmarkt mit Implantaten für die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Das mittelständische Unternehmen setzt bei seinen Neu- und Weiterentwicklungen auf hochwertige Materialien und einen intensiven Dialog mit Anwendern. Europaweit marktführend ist das Unternehmen im Bereich Mittelohrimplantate, für die es 2009 den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg erhielt.

  • Fachbeitrag - 26.03.2010

    Den Körper zu schützen, nachdem das Virus die Abwehrlinien des Körpers durchbrochen und eine chronische Infektion etabliert hat, ist keine leichte Aufgabe. Sie wird noch schwieriger im Fall von viralen Hepatitis-Erregern, die die immunologisch auf Toleranz-Induktion programmierte Leber befallen. Die Ulmer Jörg Reimann (Mediziner) und Reinhold Schirmbeck (Biologe) entwickeln T-Zell-vermittelte therapeutische Vakzinestrategien, um chronische Virusinfektionen der Leber zu unterdrücken. Ihr Ansatz führt sie in das unwegsame Gelände immunologischer Grundprinzipien von Regulation und Dominanz.

  • Pressemitteilung - 26.03.2010

    Das Institut für Medizintechnologie in Mannheim erhält eine Stiftungsprofessur für Biosensorik. Dies gab Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg am 24. März 2010 in Stuttgart bekannt. Der Ministerrat hatte die Einrichtung der Stiftungsprofessur am Tag zuvor beschlossen. Stiftungsgeber ist das Klinikum Mannheim, welches die Kosten für die Professur und die Ausstattung in einer Gesamthöhe von 950.000 Euro für die nächsten zehn Jahre übernimmt.

  • Pressemitteilung - 26.03.2010

    Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat die Gründung des "Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V." am 23. März 2010 in Berlin begrüßt und dem Verein die Übertragung der Nutzungsrechte am "Ohne Gentechnik"-Logo zugesagt.

  • Pressemitteilung - 25.03.2010

    Boris Mizaikoff, Direktor des Instituts für Analytische und Bioanalytische Chemie der Universität Ulm, erhält in diesem Jahr den Craver Award der international renommierten Coblentz Society. Der Ulmer Wissenschaftler wird den Preis Raleigh/North Carolina (USA) im Oktober bei der Jahreskonferenz der FACSS in Empfang nehmen.

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