BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Pressemitteilung - 04.10.2010

    „Singapur ist ein attraktiver Partner für Wissenschaftler und Studierende aus Baden-Württemberg. Das Land hat in den letzten Jahren seine Funktion als wirtschafts- und bildungspolitische Drehscheibe Südostasiens ausgebaut. Dabei spielen baden-württembergische Hochschulen eine wichtige Rolle.“ Dies sagte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 30. September in Stuttgart nach Rückkehr von einer dreitägigen Reise nach Singapur.

  • Fachbeitrag - 04.10.2010

    An der Universität Konstanz konnte Dr. Kerstin Stemmer mittels modernster Technik und neu etablierter Untersuchungsmethoden das krebserregende Potenzial von Fremdstoffen bereits nach wenigen Tagen nachweisen. Dies ist ein erster Ansatz um durch Einsatz sensitiver Nachweistechnologien Langzeitkanzerogenese-Studien zu verkürzen und die Versuchstierzahlen zu senken.

  • Fachbeitrag - 03.10.2010

    Groß geworden ist die ColepCCL Rapid-Spray aus Laupheim mit Aerosolprodukten. Doch jetzt will sich der Lohnhersteller ColepCCL der 3.500 Mitarbeiter in fünf Ländern beschäftigt neue Betätigungsfelder im Life-Science-Bereich erschließen.

  • Fachbeitrag - 03.10.2010

    Mit dem Multispecies Freshwater Biomonitor hat LimCo International ein einzigartiges kontinuierliches Frühwarnsystem entwickelt mit dem Verunreinigungen in Gewässern vollautomatisiert nachgewiesen werden können. Mit Hilfe des Toxizitätstests GamTox untersucht die Firma außerdem Fließgewässer hinsichtlich ihrer ökologischen Situation.

  • Fachbeitrag - 03.10.2010

    In Kooperation mit der WITTENSTEIN intens GmbH und Prof. Rainer Baumgart ZEM München haben Forscher der Uni Konstanz den vollimplantierbaren telemetrisch gesteuerten Kallusdistraktionsnagel FITBONE weiterentwickelt und mit Sensoren sowie einer Energie- und Datenübertragung ausgestattet. Mit diesem sollen biomechanische Bewegungs- und Belastungsanalysen des Bewegungsapparats in vivo durchgeführt werden um unter anderem rehabilitative und therapeutische Maßnahmen zur Optimierung der Behandlung ergreifen zu können.

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