BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 18.10.2010

    Die Physikerin und Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Abigail Morrison vom Bernstein Center for Computational Neuroscience BCCN in Freiburg interessierte sich schon immer für die theoretischen Fragen nach dem Denken und Erinnern. Heute entwickelt sie Modelle von Gehirnarealen im Computer. Kann man mithilfe von Mathematik und Informatik der Funktionsweise von neuronalen Schaltkreisen im Gehirn auf die Schliche kommen?

  • Fachbeitrag - 18.10.2010

    Der KITChip der von Forschern am Karlsruher Institut für Technologie KIT entwickelt wurde ermöglicht eine aktiv durchströmte Zellkultur und unterstützt die Selbstorganisation der Zellen in 3D. Mit intelligenten mikrotechnischen Verfahren können die Wissenschaftler damit die für den jeweiligen Zelltyp charakteristische Mikroumgebung und die damit einhergehende Umgebungsarchitektur umsetzen.

  • Fachbeitrag - 18.10.2010

    „Ein Drittel der Sehprothesenforschung wird momentan von Ulm mit Mikroelektronik beliefert“, fasst Maurits Ortmanns bündig zusammen. Der junge Elektrotechniker leitet seit 2008 das Institut für Mikroelektronik der Ulmer Universität und steuert ein Sechstel zur Implantatforschung bei. Das zweite Sechstel besorgt am selben Institut sein Kollege Albrecht Rothermel. Beide Ingenieure arbeiten für zwei deutsche Hersteller, die konkurrierende, bereits erfolgreich klinisch getestete Ansätze des Retinaimplantats verfolgen.

  • Fachbeitrag - 18.10.2010

    Mit einer eigens entwickelten Technologie begann die GATC Biotech AG vor gut zwanzig Jahren DNA-Material zu entschlüsseln. Stolze 1875 Jahre hätte dieses auf elektrischer Spannung basierende Gerät für die Sequenzierung von drei Milliarden Basenpaaren gebraucht. Heute erledigen diese Arbeit beim Konstanzer Unternehmen hochmoderne Sequenziersysteme in nur zehn Tagen. Die nächste Technologie-Generation hat GATC Biotech aber schon fest im Visier: die Einzelmolekülsequenzierung in Echtzeit. Im Interview mit BIOPRO erklärt Thomas Pohl, CTO der GATC Biotech, warum das Unternehmen permanent seinen Gerätepark mit den neuesten auf dem Weltmarkt erhältlichen Technologien erweitert.

  • Fachbeitrag - 18.10.2010

    Im Februar 2010 wurde der Verein Technische Biologen der Universität Stuttgart e.V. von Studenten der Technischen Biologie gegründet. Ziel des Vereins ist es ein Netzwerk zwischen Studenten der Technischen Biologie Alumnis Dozenten und Unternehmen aufzubauen. Dies soll Studenten Einblicke in die verschiedenen Berufsfelder gewähren ihnen helfen die Studienschwerpunkte sowie Bachelor- bzw. Diplomarbeiten auszuwählen oder auch frühzeitig Kontakte mit der Industrie zu knüpfen.

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