BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 06.11.2017

    Arzneimittel auf Peptid- und Proteinbasis, wie sie etwa bei Erkrankungen wie Diabetes, Krebs oder Autoimmunkrankheiten zum Einsatz kommen, können nicht oral eingenommen werden. Denn die Biomoleküle werden bereits im Magen-Darm-Trakt abgebaut und können somit ihren Wirkungsort überhaupt nicht erreichen. Deshalb werden sie gespritzt – eine vergleichsweise komplizierte und schmerzhafte Anwendung. Nun hat die Start-up-Firma Heidelberg Delivery Technologies GmbH eine neuartige Technologie entwickelt, mit deren Hilfe solche Medikamente ganz einfach ähnlich einem Gummibärchen verabreicht werden können.

  • Pressemitteilung - 30.10.2017

    Gemeinsam mit dem langjährigen Investor Dietmar Hopp, der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, und Oberbürgermeister Boris Palmer feiert CureVac seinen strategisch wichtigen Neubau

  • Fachbeitrag - 26.10.2017

    Patienten, die nach einer Nierentransplantation ein Jahr lang eine telemedizinisch unterstützte Nachsorge mit Fallmanagement erhielten, hatten im Vergleich zu Patienten mit Regelversorgung eine bessere Therapie-Adhärenz und weniger ungeplante Krankenhausaufenthalte infolge von Komplikationen. Auch erholten sie sich schneller und konnten früher wieder arbeiten.

  • Fachbeitrag - 25.10.2017

    Das Baugewerbe in Baden-Württemberg boomt wie schon seit 1996 nicht mehr. Niedrige Zinsen und die ungebremste Nachfrage nach Wohnraum führten bei den Auftragseingängen zu einem Anstieg um fast 10 % zwischen Januar 2016 und Januar 20171. Wünschenswert wäre deshalb auch in diesem Bereich die Umstellung auf bio-basierte Materialien und Produkte im Sinne der Bioökonomie. Einen Beitrag dazu könnte das Institut für Tragkonstruktionen und konstruktives Entwerfen (ITKE) der Universität Stuttgart leisten.

  • Fachbeitrag - 25.10.2017

    In der kommenden Legislaturperiode wird das E-Health-Gesetz erweitert werden. Schwerpunkte sollen die elektronische Patientenakte und weitere Anwendungen sein, wie der elektronische Medikationsplan oder das Notfalldatenmanagement.

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