BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 26.09.2011

    Die meisten Forschungsgruppen konzentrieren sich auf die Interaktionen zwischen Rezeptoren und den im Zellinneren nachgeschalteten Signalmolekülen sie behandeln den einzelnen Rezeptor als Blackbox. Die unabhängige Forschungsgruppe des Juniorprofessors Dr. Maximilian Ulbrich vom Exzellenzcluster BIOSS der Universität Freiburg verfügt über eine Methode einzelne Untereinheiten von Rezeptoren in der Membran mit hoher Auflösung und in Echtzeit zu beobachten.

  • Pressemitteilung - 26.09.2011

    Freiburger Forscher entdecken tragende Säulen im Bauplan der Zellkraftwerke. In Zusammenarbeit mit Forschern aus Polen konnten die Freiburger zeigen, dass für den Zusammenhalt der beiden mitochondrialen Membranen ein Proteinkomplex aus sechs verschiedenen Membranproteinen notwendig ist. Ein Fehlen der Struktur führt zu schwerwiegenden Krankheitsbildern. Weitere Experimente sind geplant um mehr über die Krankheiten zu erfahren und eine Heilung zu ermöglichen.

  • Fachbeitrag - 23.09.2011

    Die komplexen Expressionsmuster der microRNAs, die mit der Regulation zellulärer Prozesse im Zusammenhang stehen, sind in vielen Tumorzellen verändert. Charakteristische Muster dieser deregulierten microRNAs lassen sich im Blut von Tumorpatienten nachweisen. In einer großen, in Heidelberg koordinierten, Studie, an der Forscher aus ganz Deutschland beteiligt waren, wurde gezeigt, dass microRNA-Profile als Biomarker zur frühen Diagnose von Krebs und anderen Krankheiten eingesetzt werden könnten.

  • Fachbeitrag - 23.09.2011

    Induzierte pluripotente Stammzellen und Krebsstammzellen waren die beherrschenden Themen beim internationalen Kongress „Stem Cells in Development and Disease 2011“, auf dem führende Wissenschaftler über die Fortschritte der Stammzellforschung berichteten. Bis zur therapeutischen Anwendung reprogrammierter somatischer Zellen ist es noch ein weiter Weg. Aber für die Erforschung von Krankheiten in vitro und die Entwicklung wirksamer Medikamente gegen bisher unheilbare Krankheiten zeigt die Stammzellforschung schon jetzt vielversprechende Perspektiven auf.

  • Pressemitteilung - 23.09.2011

    Auch bisher als unheilbar geltende Formen der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) können durch allogene Stammzelltransplantation geheilt werden, wie eine große multizentrische klinische Studie zeigt. Darüber berichtet der Studienleiter, Professor Dr. Peter Dreger von der Medizinischen Klinik Heidelberg, auf einer Tagung der Deutschen CLL-Studiengruppe.

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