BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 16.01.2012

    Pseudomonas aeruginosa ist ein Erreger, der vor allem in Krankenhäusern mehr und mehr Opfer findet. Das Bakterium kann Atem- und Harnwegsinfekte, sowie Infektionen an Implantaten und Wunden hervorrufen. Es lebt in einer Art Schleimschicht, dem sogenannten Biofilm, was seine Resistenz gegenüber Antibiotika erhöht. Die Bekämpfung von Pseudomonas aeruginosa ist daher eine schwierige Herausforderung. Dr. Alexander Titz von der Universität Konstanz hat es sich zusammen mit seiner Arbeitsgruppe zum Ziel gesetzt, mit Hilfe des strukturbasierten und rationalen Designs von Kohlenhydrat-Konjugaten den Erreger unschädlich zu machen.

  • Fachbeitrag - 16.01.2012

    Die Mitarbeiter von Prof. Dr. Manfred Jung von der Universität Freiburg sind Chemische Epigenetiker sie entwickeln Verfahren mit denen sich neue therapeutische Wirkstoffe finden und optimieren lassen die den sogenannten epigenetischen Code von Krebszellen und anderen Zelltypen umprogrammieren können. In ihrer Forschung geht es außerdem um einen perfiden Wurm.

  • Pressemitteilung - 16.01.2012

    „In Würdigung seiner hervorragenden Verdienste um das Land Hessen“ ist Professor Dr. rer. nat. Dr. med. Dr. h.c. Uwe Bicker vom Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wurde dem Dekan der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg am 13. Januar von der Staatssekretärin im Hessischen Finanzministerium, Professor Dr. Luise Hölscher, in der Hessischen Staatskanzlei überreicht.

  • Pressemitteilung - 16.01.2012

    Schmerzforscher der Universitätsmedizin Mannheim und der Medizinischen Universität Wien haben eine wichtige Entdeckung gemacht, die möglicherweise die Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen verändern wird. Im Laborversuch konnten sie mit einer hoch dosierten Gabe von Opioiden (morphinähnliche Substanzen) das Schmerzgedächtnis, das für chronische Schmerzen verantwortlich ist, löschen.

  • Pressemitteilung - 16.01.2012

    Mit der Erkennung und Abwehr von Infektionserregern durch Antikörper-produzierende Zellen beschäftigte sich ein Hengstberger-Symposium, das vom 9. bis 11. Januar 2012 an der Universität Heidelberg stattfand. Rund 70 Experten, Postdocs und Doktoranden aus ganz Deutschland, Europa und Übersee diskutierten im Rahmen der Veranstaltung „Wiederentdeckung der Toll-like Rezeptoren in B-Lymphozyten" über die Bedeutung von Toll-like Rezeptoren (TLR) für die Antikörper-Produktion und präsentierten neue Forschungsergebnisse.

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