BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 29.05.2012

    Um die Wende zu einer nachhaltigen regenerativen Energieversorgung der Zukunft zu erreichen, setzen Forscher auf die Umwandlung von Sonnenenergie in Wasserstoff und Kohlenstoffverbindungen in künstlichen chemischen Systemen. Dabei streben sie einen höheren Wirkungsgrad als bei der pflanzlichen Photosynthese an. Andere Szenarien sehen vor, die Energiebilanz der Photosynthese durch modifizierende Eingriffe zu verbessern.

  • Fachbeitrag - 29.05.2012

    Seit der Entwicklung der Nanotechnologie in den 1980er-Jahren ist DNA in vielen Bereichen als Baustoff eingesetzt worden. Isabelle Seemann Forscherin an der Universität Konstanz beschäftigt sich mit einer besonderen DNA-Konstellation der sogenannten Dreiwegekreuzung. Die Ergebnisse ihrer Forschung sind in den verschiedensten Wissensbereichen von Bedeutung von der Materialwissenschaft über die Analytik bis hin zur Diagnostik.

  • Fachbeitrag - 29.05.2012

    David Schleheck Biologe an der Universität Konstanz beschäftigt sich mit dem bakteriellen Abbau von Tensiden aus Waschmitteln. Die Ergebnisse seiner Forschung sind unter anderem im Grauwasser-Recycling zum Beispiel in hauseigenen Kläranlagen von Bedeutung.

  • Fachbeitrag - 29.05.2012

    Welche Bakterien den menschlichen Darm besiedeln, hat nicht nur Einfluss auf unsere Verdauung und unser Wohlbefinden. Durch Metagenom-Sequenzierungen hat ein internationales Konsortium unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Europäischen Molekularbiologischen Laboratoriums des Universitätsklinikums Heidelberg Hinweise gefunden, dass sich Menschen in Typen mit unterschiedlicher Zusammensetzung an Bakterien einteilen lassen. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrer Anfälligkeit für Krankheiten, sondern auch in ihrem Verhalten.

  • Pressemitteilung - 25.05.2012

    Krebserkrankungen im Magen-Darm-Trakt, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und der Leber stehen im Fokus des renommierten Gastroenterologen, der bereits von 2004 bis 2008 Leitender Oberarzt der Ulmer Klinik war. Seitdem leitete Seufferlein die Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Halle (Saale). Der Mediziner hat sein neues Amt am 1. Mai angetreten und folgt auf Guido Adler, der im Oktober 2010 als leitender Ärztlicher Direktor an die Uniklinik Mainz gewechselt war.

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