BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Pressemitteilung - 23.07.2012

    Die Spaltung von Proteinen durch Proteasen ist eine so genannte hydrolytische Reaktion die Wassermoleküle benötigt und normalerweise nur im wässrigen Milieu stattfindet. Die von Dr. Marius Lemberg und seinem Team entdeckte Protease ist überraschenderweise jedoch in Zellmembranen lokalisiert und dort aktiv also in einem lipophilen Milieu in dem wasserverbrauchende Reaktionen eigentlich nicht ablaufen können. Die Heidelberger Wissenschaftler konnten nun zeigen dass diese ungewöhnliche Protease bereits innerhalb der Membran beschädigte Proteine erkennt und abbaut.

  • Fachbeitrag - 23.07.2012

    Beim ersten Jahres-Symposium des Heidelberger Centre for Organismal Studies (COS) diskutierten die Forscher die Evolution der Regenerationsmechanismen und Stammzellsysteme bei Pflanzen und Tieren. Obwohl sich Stammzellen und der Ursprung der Vielzelligkeit bei beiden Lebensformen unabhängig entwickelt haben, herrschen bei pflanzlichen und tierischen Stammzellsystemen die gleichen Prinzipien.

  • Fachbeitrag - 23.07.2012

    Thermophile und hyperthermophile Archaeen und Bakterien geben uns eine Vorstellung, unter welchen Bedingungen sich Organismen vor mindestens 3,5 Milliarden Jahren entwickelt hatten. Ob die ersten Zellen in heißen vulkanischen Quellen an der Oberfläche oder an Hydrothermalschloten im Ozean entstanden sind, ist umstritten.

  • Fachbeitrag - 23.07.2012

    Glühwürmchen tun es um zu verführen die Zebrafische im Labor von Dr. Thomas Dickmeis leuchten eher wenn sie gestresst sind. Der Biologe vom Karlsruher Institut für Technologie KIT und zwei seiner Doktoranden haben eine Linie hergestellt die als Hochdurchsatz-Testsystem für Moleküle aus der Gruppe der sogenannten Glucocorticoide eingesetzt werden kann. Pharmafirmen könnten damit im lebenden Modell-Wirbeltier in Zukunft neuartige Medikamente testen die Entzündungen hemmen und weniger Nebenwirkungen auf den ganzen Organismus haben. Die Effekte bestimmter Umweltgifte wären besser erforschbar.

  • Fachbeitrag - 23.07.2012

    Dr. Ivan Berg von der Universität Freiburg und sein Team interessieren sich für die Biochemie die in Lebewesen an heißen Vulkanquellen oder im Toten Meer stattfindet. Ein Beispiel hierfür sind zwei von den Freiburgern entdeckte Stoffwechselwege in Organismen aus der Gruppe der sogenannten Crenarchaeota. Diese assimilieren Kohlendioxid aus der Umgebung. Die Organismen tun dies ohne sich durch Zerfallsprodukte zu vergiften die bei hohen Temperaturen entstehen. Was kann die Industrie von den Extremophilen lernen? Und was kann man mit ihrer Hilfe über die Evolution auf unserem Planeten erfahren?

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