BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 19.07.2012

    Jedes Unternehmen hat Risiken. Diese gilt es zu erkennen, zu bewerten und zu steuern. Warum das sinnvoll ist und wie es funktioniert, erklären Hendrik F. Löffler, Geschäftsführer der Funk RMCE GmbH, und Kay Kuncewicz, Kundenberater der Funk Gruppe, im Interview mit der BIOPRO Baden-Württemberg.

  • Pressemitteilung - 19.07.2012

    Weil die Menschen immer älter werden könnten bis zum Jahr 2030 etwa acht mal mehr künstliche Kniegelenke benötigt werden als in 2005 rund 35 Millionen Stück allein in den USA. Forscher der Universität Stuttgart und der Universit di Modena e Reggio Emilia in Italien entwickeln nun gemeinsam eine neuartige Beschichtung für Metallimplantate aus bioaktiven Gläsern. Sie soll das Knochengewebe schnell an das Implantat anwachsen lassen und es somit fest im Knochen verankern sowie einfach und kostengünstig herzustellen sein.

  • Fachbeitrag - 19.07.2012

    Die letzte Auswahlrunde der Exzellenzinitiative ist seit Juni 2012 beendet. Projekte an 39 Universitäten aus 13 Bundesländern werden nun ab Herbst 2012 für fünf Jahre mit insgesamt 2,7 Milliarden Euro gefördert. Das Ziel der Förderung ist es, die deutsche Hochschulforschungslandschaft auf internationaler Ebene und intern zu stärken und zu vernetzen. Baden-Württemberg war mit 11 Projekten im Bereich der Lebenswissenschaften erfolgreich.

  • Pressemitteilung - 19.07.2012

    Es ist eines der ältesten bekannten pflanzenpathogenen Viren, seine Entdeckung markierte den Beginn der Virologie: das Tabakmosaikvirus. Nun schreibt es als Geburtshelfer für neuartige elektronische Bauteile in der Nanotechnologie erneut Geschichte. Gemeinsam haben Wissenschaftler der Universität Stuttgart und der Technischen Universität Darmstadt einen Feldeffekt-Transistor entwickelt, dessen Halbleiterschicht durch einen Biomineralisationsprozess auf dem Tabakmosaikvirus entsteht

  • Pressemitteilung - 19.07.2012

    Die Subitec GmbH, ein Hersteller von vollautomatisierten Algen-Photobioreaktoren, hat eine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. Der Cleantech Fonds der eCAPITAL entrepreneurial Partners AG, Fraunhofer Venture, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der ERP-Startfonds der KfW Bankengruppe beteiligen sich an der Kapitalerhöhung.

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