BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Pressemitteilung - 25.06.2018

    Nach einem ersten erfolgreichen Modellversuch im Jahr 2017 wird die Digitalisierungsprämie des Wirtschaftsministeriums in einem weiteren Modellversuch als Tilgungszuschuss wiederaufgelegt. In 2018 stehen dafür aus Mitteln der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung (digital@bw) 4 Millionen Euro zur Verfügung.

  • Fachbeitrag - 21.06.2018

    Wissenschaftler um Joachim Szecsenyi von der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Heidelberg haben ein „Praktisches Handbuch zur Qualitätsentwicklung in der Telemedizin“ veröffentlicht. Im Interview mit BIOPRO erklärt er, wie das Handbuch dabei helfen kann, Telemedizinprojekte zu entwickeln und zu beurteilen.

  • Pressemitteilung - 20.06.2018

    Drei Viertel der Deutschen wünschen sich den Ausbau von ärztlichen Beratungsangeboten im Internet. Gleichzeitig will die Mehrheit auf den direkten Kontakt zum Arzt nicht verzichten. Von neuen Technologien erhoffen sich Patienten verlässlichere Diagnosen und einen besseren Service im Gesundheitswesen. Gesundheitsportale sind die häufigste Informationsquelle im Netz. PwC-Experte Burkhart: „Wir müssen die Telemedizin voranbringen, wenn wir den Anschluss an andere europäische Länder nicht verlieren wollen.“

  • Fachbeitrag - 13.06.2018

    Fachärzte sind in manchen Gegenden rar. Und wenn man einen Termin ergattert hat, muss man mitunter lange darauf warten oder weite Wege in Kauf nehmen. Nun wurde an der Universität Tübingen eine Studie gestartet, die Abhilfe schaffen soll: Im Projekt TeleDerm beurteilen Dermatologen Hauterkrankungen telemedizinisch mithilfe von Bildern aus der Hausarztpraxis. Der Befund liegt nach spätestens zwei Tagen vor.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&block_114968from=160