BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 20.02.2014

    Der durch Forschungen über HIV/AIDS international renommierte Heidelberger Virologe Prof. Dr. Hans-Georg Kräusslich klärt über Viren und die von ihnen ausgehenden Gefahren auf. Nicht exotische „Killerviren“ stellen für uns die eigentliche Bedrohung dar, sondern altbekannte Infektionen: Die Masern breiten sich durch die Impfmüdigkeit breiter Bevölkerungskreise wieder aus; die echte Grippe fordert jährlich viele Todesopfer; AIDS ist noch nicht besiegt. Viren sind jedoch auch wesentliche Bestandteile der Umwelt, und wichtige Elemente unseres Genoms stammen von Viren ab.

  • Fachbeitrag - 17.02.2014

    Die beiden Wissenschaftlerinnen PD Dr. Evi Stegmann und Dr. Yvonne Mast vom Interfakultären Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin IMIT der Universität Tübingen untersuchen die Biosynthese antibiotisch wirksamer Substanzen von Actinomyceten. Sie versuchen diese gezielt so zu verändern dass sie eines Tages als verträgliche Arzneimittel gegen multiresistente Keime zum Einsatz kommen können.

  • Fachbeitrag - 17.02.2014

    Antibiotikaresistente Bakterien stellen eine zunehmende Herausforderung für die moderne Medizin dar. Um infizierte Patienten erfolgreich behandeln zu können, ist nicht nur eine klare Diagnose vorhandener Erreger, sondern auch eventuell auftretender Resistenzen nötig. Diese Diagnostik stellt Mikrobiologen in medizinischen Laboren vor große Herausforderungen, wie Dr. Oliver Nolte vom Labor Dr. Brunner in Konstanz berichtet. Denn Test, die gleichzeitig schnell und zuverlässig sind, gibt es nur in den wenigsten Fällen.

  • Pressemitteilung - 17.02.2014

    Mannheim macht sich fit für eine der weltweit größten Wachstumsbranchen - die Medizintechnologie: Auf dem Campus der Universitätsmedizin Mannheim erfolgte am 13. Februar 2014 der erste Spatenstich für ein rund 1.800 Quadratmeter großes Gründungs- und Kompetenzzentrum für Unternehmen aus der Medizintechnologie. Zu diesem Zweck wird die freigewordene „Alte Apotheke“ von der Klinikum Mannheim GmbH für knapp vier Millionen Euro saniert und umgebaut. Nach der Umbauphase wird das Zentrum ab Januar 2015 von der mannheimer gründungszentren gmbh (mg:gmbh) betrieben - in enger Abstimmung mit dem Clustermanagement Medizintechnologie der Wirtschaftsförderung, welches die zielgruppenorientierte Betreuung gewährleistet.

  • Fachbeitrag - 17.02.2014

    Die CeGaT GmbH Center for Genomics and Transcriptomics mit Sitz in Tübingen verbindet humangenetische Diagnostik und Hochdurchsatzsequenzierung und nutzt dies für eine personalisierte Tumordiagnostik. Hierfür haben Wissenschaftler der Biotech-Firma eigene Diagnostik-Panels entwickelt mit denen über 550 krebsrelevante Gene gleichzeitig untersucht werden können. Basierend auf den gefundenen genetischen Veränderungen im Tumor kann dann der behandelnde Arzt die Therapie individuell für seinen Patienten anpassen.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&block_114968from=1200