BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 23.07.2014

    Eine Fachtagung zu Biogas aus Landschaftspflegematerial, Reststoffen und Biodiversitätsmaterial wurde am 8. und 9. Juli 2014 vom Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) in Schwäbisch Hall durchgeführt. Rund 80 Teilnehmer informierten sich über erfolgreiche Beispiele der energetischen Verwertung ungenutzter Potenziale der Landschaftspflege, neue Verfahrenskonzepte, die rechtlichen Rahmenbedingungen und aktuelle Entwicklungen.

  • Pressemitteilung - 23.07.2014

    Mit myPOLS Biotec UG hat sich ein Spin-Off der Universität Konstanz dem BioLAGO-Netzwerk angeschlossen. Das Unternehmen ist auf Anwendungen rund um DNA- und RNA-Polymerasen spezialisiert. Auch die Vendus Business Partner GmbH ist dem Netzwerk beigetreten und unterstützt Life Science-Unternehmen bei der Kapitalbeschaffung sowie Investorsuche.

  • Fachbeitrag - 21.07.2014

    Am Stuttgart Research Center Systems Biology SRCSB der Universität Stuttgart wird in einem Forschungsverbund daran gearbeitet die Wirkungsweise von Krebsmedikamenten vorherzusagen. Dabei kombinieren die Wissenschaftler molekularbiologische Experimente mit aufwendigen mathematischen Modellen um so ein ganzheitliches Verständnis von Erkrankung und Therapie zu erlangen.

  • Fachbeitrag - 21.07.2014

    Eine Knochenmarkspende kann Leben retten. Denn im Knochenmark sind Blutstammzellen enthalten die im neuen Wirt zu sämtlichen Blutzelltypen ausreifen können. Doch auch das Immunsystem formiert sich aus den Stammzellen heraus. Nach der Blutstammzelltransplantation können sich die fremden transplantierten Zellen gegen körpereigene Organe richten. Dies ist der Fall bei der Graft-versus-Host-Erkrankung. Prof. Dr. Robert Zeiser hat am Universitätsklinikum Freiburg einen zellulären Faktor entschlüsselt der maßgeblich zur Entstehung der Krankheit beiträgt.

  • Fachbeitrag - 21.07.2014

    Über das Stipendienprogramm "Forschungsaufenthalt für anwendungsorientierte Biowissenschaftler(innen) und Biotechnolog(inn)en in Shanghai und Jiangsu/China" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg konnte Felix Wertek sechs Monate in Shanghai verbringen und an der Chinese Academy of Science Eindrücke des chinesischen Laboralltags sammeln. Hier berichtet er von seiner spannenden Zeit in der chinesischen Metropole.

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