BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Pressemitteilung - 22.08.2012

    Epileptische Anfälle sind wie große Gewitterstürme im Gehirn Nervenzellen schaukeln sich plötzlich in ihrer Aktivität gegenseitig auf und rhythmische elektrische Entladungen breiten sich über weite Gehirngebiete aus. Nach einem solchen Anfall sind die Nervenzellen stark angegriffen es kann zu dauerhaften Schäden kommen. Den im Gehirn vorkommenden Gliazellen unterstellte man lange sie würden zu den schädlichen Folgen der Epilepsie beitragen. Das Gegenteil ist der Fall wie Wissenschaftler der Universität Freiburg erstmals zeigen konnten.

  • Pressemitteilung - 22.08.2012

    Depression und Melancholie werden in Kunst und Literatur schon immer mit visuellen Begriffen umschrieben Grau und Schwarz sind die Farben die für Melancholie oder Depressivität stehen. Im Englischen wird die niedergedrückte Stimmung mit der Farbe Blau in Verbindung gebracht etwa wenn ein deprimierter Mensch sagt Im feeling blue. Dass sich hinter diesen Sprachbildern auch eine empirische Wirklichkeit versteckt hat nun eine Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum Freiburg herausgefunden.

  • Pressemitteilung - 22.08.2012

    Nach Hirnblutungen schwerem Schlaganfall oder Kopfverletzungen überziehen elektrische Entladungswellen das Gehirn und verursachen das weitere Absterben von Nervenzellen. Neurochirurgen des Universitätsklinikums Heidelberg haben nun in einer internationalen Studie gezeigt dass das gängige Narkosemittel Ketamin das Auftreten dieser Wellen drastisch vermindert. Damit gibt es einen ersten Behandlungsansatz für das bisher unkontrollierbare Phänomen.

  • Pressemitteilung - 22.08.2012

    Die personalisierte Medizin – von der Zelltherapie bis hin zu patientenspezifisch abgestimmten Medikamenten – hat großes Potential, die Behandlungsmethoden für eine Vielzahl von Krankheiten zu revolutionieren. Um dieses Potential auszuschöpfen, ist es notwendig, menschliche Zellen in industriellem Maßstab patientenspezifisch zu kultivieren und zu produzieren. An dem Projekt ist auch das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (Fraunhofer IPA) beteiligt.

  • Pressemitteilung - 21.08.2012

    Wissenschaftler der Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Susana Andrade und Prof. Dr. Oliver Einsle der Universität Freiburg haben erstmals präzise Daten über die Funktion eines Transportproteins für Formiat erhalten - einem wichtigen Stoffwechselprodukt in Bakterien. Die Erkenntnisse können dabei helfen neue antibiotische Wirkstoffe zu entwickeln.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&%3Bblock_114968from=615&block_114968from=1890