BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 20.12.2010

    Ein Nachteil herkömmlicher Biogasanlagen ist die fehlende Flexibilität bei der Steuerung der Energieproduktion. Die Großmann Ingenieur Consult GmbH (GICON) hat deswegen ein Verfahren entwickelt, das die Biogasproduktion einfach und schnell regeln kann. Außerdem ist es dank zweistufiger Trocken-Nass-Fermentation mit getrennter Hydrolyse in der Lage, die beiden Stufen unabhängig voneinander zu kontrollieren. Dipl.-Biologe Heribert Krämer, Leiter der GICON-Niederlassung in Konstanz, ist sich sicher, dass dies ein großer Schritt in Richtung virtuelles Kraftwerk ist.

  • Fachbeitrag - 20.12.2010

    In den letzten Jahren hat die EU einige neue Richtlinien für Grenzwerte von toxikologisch relevanten Stoffen in Lebensmitteln oder anderen Erzeugnissen erlassen. Unter anderem nach einer Kampagne von Greenpeace gegen Pestizide im Essen. Wissenschaftliche Hintergründe für diese Kampagne hat auch das Freiburger Fachbüro für Toxikologie und nachhaltige Entwicklung ForCare von Wolfgang Reuter erarbeitet.

  • Fachbeitrag - 20.12.2010

    Trotz zahlreicher Widerstände enthüllte Dr. Michael Reth Professor am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und an der Universität in Freiburg zusammen mit Kollegen kürzlich den Mechanismus mit dessen Hilfe B-Zellen des Immunsystems durch Fremdstoffe aktiviert werden. Die Forscher setzten Methoden der Synthetischen Biologie ein noch bevor es diesen Wissenschaftszweig in der heutigen Form gab. Ihre Ergebnisse verlangen einen Paradigmenwechsel die Lehrbücher müssen nun umgeschrieben werden.

  • Fachbeitrag - 20.12.2010

    Toxaphen ist ein Gift-Cocktail aus mehr als 1.000 verschiedenen halogenierten Verbindungen. Im Westen ist das Insektizid seit Anfang der 70er-Jahre verboten, Äcker im Ostblock wurden noch bis in die 90er-Jahre hinein damit gespritzt. Gewaltige Altlasten – ausgebracht oder an maroden Lagerplätzen – belasten heute noch die Umwelt. Forscher der Uni Hohenheim analysieren die komplexe Substanz und suchen wirtschaftliche Lösungen zum Abbau – mikrobiologisch und abiotisch.

  • Fachbeitrag - 20.12.2010

    Schimmelpilzgifte auch Mykotoxine genannt kommen laut offiziellen Angaben in zirka 20 Prozent der EU-Getreideernte vor. Sie können bei Menschen und Tieren bereits in geringen Mengen verheerende toxische Wirkungen zeigen die von krebserregend bis fortpflanzungsschädigend reichen. Alexandra Heussner von der Universität Konstanz beschäftigt sich mit Ochratoxinen deren chronische Wirkung ein großes Gefahrenpotenzial darstellt.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&%3Bblock_114968from=4715&block_114968from=3415