BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Pressemitteilung - 29.02.2012

    Wissenschaftler des Hörforschungszentrums am Universitätsklinikum Tübingen konnten im Tierexperiment eine zelluläre Signalkaskade identifizieren, die für den Erhalt der empfindlichen Haarsinneszellen im Innenohr bei Verletzungen durch Lärm verantwortlich ist. Durch die Hemmung des Abbaus der Ausgangssubstanz für die Schutzwirkung mittels Zugabe eines Inhibitors ließ sich das Innenohr von Versuchsratten vor Schäden durch Lärm schützen.

  • Pressemitteilung - 29.02.2012

    Unter einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden in Deutschland etwa vier Millionen Menschen, Tendenz steigend. Typische Symptome dieser nur bedingt therapierbaren Krankheit sind Husten, vermehrter Auswurf und Atemnot bei Belastung. Früher wurde die Krankheit verharmlosend als „Raucherhusten“ bezeichnet. Heute wird die COPD jedoch längst nicht mehr als eine reine Erkrankung der Lunge betrachtet. Die meisten Patienten leiden gleichzeitig unter anderen Krankheiten wie beispielsweise Herzschwäche, Diabetes, Osteoporose oder Krebs.

  • Pressemitteilung - 29.02.2012

    Schülerinnen der Laura-Schradin-Schule Reutlingen waren eine Woche lang an der Hochschule Reutlingen zu Gast. Auf der Suche nach neuen Anwendungsmöglichkeiten für antike und mittelalterliche Naturfarbstoffe in der Mikrobiologie forschten die vier Mädchen in den Labors der Angewandten Chemie.

  • Pressemitteilung - 27.02.2012

    Iris-Tatjana Kolassa, seit 2010 Leiterin der Abteilung für Klinische und Biologische Psychologie an der Uni Ulm, erhält den „Janet Taylor Spence Award for Transformative Early Career Contributions“. Mit diesem Preis der amerikanischen Fachgesellschaft „Association for Psychological Science“ (APS) werden vielversprechende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre neuartige und kreative Forschung ausgezeichnet. Dies teilt die Universität Ulm mit.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&%3Bblock_114968from=4485&block_114968from=2340