BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 27.08.2015

    „Ob der Philipp heute still wohl bei Tische sitzen will? [...] Er schaukelt gar zu wild, bis der Stuhl nach hinten fällt.“ Schon 1845 beschrieb Heinrich Hoffmann in der Geschichte vom Zappel-Philipp Verhaltensweisen, die typisch für das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) sind. Jedoch ist diese Störung als Krankheitsbild nicht klar umrissen, sondern erstmal nur eine Sammlung von Symptomen. Der Leiter der Sektion für Experimentelle Neuropsychiatrie Prof. Dr. Ludger Tebartz van Elst hat am Universitätsklinikum Freiburg mit Dr. Emanuel Bubl und Prof. Dr. Michael Bach von der Klinik für Augenheilkunde eine Methode gefunden, wie man durch einen objektiven physiologischen Marker dem psychischen Phänomen ADHS diagnostisch näher kommt. Die Forscher messen dafür die Zellaktivität der Netzhaut im Auge.

  • Pressemitteilung - 26.08.2015

    Der „Ideenbrutkasten" (Inkubator) aus Tübingen war im deutschlandweiten Wettbewerb des BMBF erfolgreich und wird ab 1. September mit 75 000 Euro Anschubförderung als erste Tübinger „Industrie-in-Klinik Plattform" seine Arbeit aufnehmen. Vier Projekte und Innovationskonzepte aus dem Bereich der Neurotechnologie, die aus dem klinischen und wissenschaftlichen Bedarf der Ärzte und Forscher des Universitätsklinikums Tübingen entstanden sind, werden 2015 gefördert.

  • Pressemitteilung - 26.08.2015

    Das Tübinger Unternehmen Immatics Biotechnologies GmbH vereinbart mit der MorphoSys AG aus München eine strategische Allianz im Bereich der Immunonkologie.Weiterhin gründen Immatics und das MD Anderson Cancer Center das Unternehmen Immatics US, Inc. zur Erforschung und Entwicklung von Adoptiven Zelltherapien gegen Krebs.

  • Fachbeitrag - 24.08.2015

    Handarbeit ist out: Bei einer schnellen, industrietauglichen Produktion von Zellen, die zu Forschungs- und Produktionszwecken mit fremder Erbinformation versehen sind, wird heute auf Automatisierung gesetzt. Die Zellen sollen automatisch kultiviert, analysiert und sortiert werden. Die Fraunhofer-Gesellschaft in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft haben mit dem Autranomics-Projekt eine Pilotanlage entwickelt, die genau dies leistet.

  • Pressemitteilung - 24.08.2015

    Wenn es um Gesundheit und Pflege geht, sind viele Deutsche für moderne Technologien sehr aufgeschlossen. In einer Umfrage gaben ein Viertel der Befragten an, sie könnten sich vorstellen, von Robotern gepflegt zu werden. Das ist das Ergebnis des sogenannten „ZukunftsMonitors – Gesundheit neu denken“ – einer repräsentativen Befragung, die das Bundesforschungsministerium in Auftrag gegeben hat

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