BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 13.01.2014

    Mit der Berufung von Stefan Liebau hält die Forschung mit iPS-Zellen Einzug am Anatomischen Institut der Universität Tübingen. Der Mediziner und Neurowissenschaftler erkundet die Entwicklung der Nervenzellen beim Menschen und hat sich auf die Arbeit mit Stammzellen spezialisiert. Er und sein Team beschäftigen sich aktuell mit der Frage, wie sich neurale Stammzellen zu retinalen Vorläuferzellen entwickeln lassen. Die Differenzierung zu Hörsinneszellen will er dabei auch untersuchen.

  • Fachbeitrag - 10.01.2014

    Endoskopische und minimalinvasive Schlüsselloch-Eingriffe ersetzen zunehmend offene Operationen. Die Patienten profitieren seit Jahren von dieser Entwicklung, denn diese Behandlungstechniken sind weniger belastend, häufig narbenfrei. Schon nach wenigen Tagen können die Patienten das Krankenhaus verlassen, ein Aspekt, der mit zur Kostenreduktion im Gesundheitswesen beiträgt. Die Endoskopische Submukosa Dissektion (ESD) ist eine Technik, mit der Krebs in der Speiseröhre, im Magen oder Darm für den Patienten schonend behandelt wird. Bisher war für die verschiedenen Arbeitsschritte ein Wechsel der chirurgischen Instrumente nötig. Das neu entwickelte HybridKnife der ERBE GmbH ermöglicht es, dass alle Arbeitsschritte der ESD mit nur einem Instrument durchgeführt werden.

  • Fachbeitrag - 09.01.2014

    Das Abitur machen und einen Beruf in nur drei Jahren zu erlernen ist keine leichte Aufgabe. An der Kilian-von-Steiner-Schule in Laupheim ist dies seit dem Schuljahr 2013/2014 mit einem Berufsabschluss zum Umwelttechnischen Assistenten am Naturwissenschaftlich-Technischen Gymnasium möglich.

  • Pressemitteilung - 09.01.2014

    Auf Einladung des bodenseeweiten Branchennetzwerks BioLAGO kamen über 100 Unternehmen und Wissenschaftler aus der Zukunftsbranche der Lebenswissenschaften und Biotechnologie zur neunten Auflage des regionalen Expertenforums „9. Wissenschaft-trifft-Wirtschaft“ an der Universität Konstanz zusammen. Referenten aus Deutschland und der Schweiz gaben Einblicke in neue Produkte zum Wohle der Gesundheit. Präsentiert wurden unter anderem ein Wundverband, der Medikamente abgibt, Methoden zur Bekämpfung von Krankheiten im Obstbau und eine erbgutbasierte Krebstherapie.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&%3Bblock_114968from=390&block_114968from=1220