BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 09.07.2015

    Jedes Jahr erheben das Branchenportal biotechnologie.de (im Auftrag des BMBF), der Beraterkonzern Ernst & Young sowie die Boston Consulting Group (im Auftrag des vfa bio) die Eckdaten der deutschen Biotechnologie-Branche. Dieses Jahr sprechen die Reports keine gemeinsame Sprache - die eine Seite spricht von Umsatzrekord, die andere Seite von positiven Zukunftsindikatoren gepaart mit ansteigenden Verlusten und rückläufigen Unternehmenszahlen. Wie kommt das? Lesen Sie hier mehr zu den führenden Reports der Biotechnologie-Branche.

  • Fachbeitrag - 06.07.2015

    Während aus klassischen Heilpflanzen pflanzeneigene Inhaltsstoffe genutzt werden, um Menschen zu behandeln, setzt man beim Molecular Pharming auf gentechnisch veränderte Pflanzen oder Tiere, denen artfremde Gene in ihr eigenes Genom eingebaut wurden. Durch diesen Kniff können die Pflanzen oder Tiere zur Produktion der entsprechenden pharmazeutischen Substanzen wie Antikörper genutzt werden. Dr. Eva Decker von der Universität Freiburg ist es mit ihrem Team gelungen, ein wichtiges Protein des menschlichen Immunsystems in der Moospflanze Physcomitrella patens zu produzieren. Der so hergestellte Faktor H könnte irgendwann helfen, das atypische hämolytisch-urämische Syndrom, eine seltene Erkrankung der Nieren, zu therapieren. Dies ist das Ziel einer Kooperation mit dem Uniklinikum Freiburg und der Firma Greenovation.

  • Fachbeitrag - 06.07.2015

    In einem überregionalem Forschungsverbund untersuchen Mediziner und Grundlagenforscher verschiedener Fachrichtungen, wie die Immunzellen in der Haut miteinander und mit anderen Hautzellen bei der Abwehr von Krankheitserregern wechselwirken und die komplexe systemische Immunabwehr des Körpers in Gang setzen. Die Erkenntnisse kommen der Entwicklung von Immunmodulatoren und Antikörpern zur Behandlung schwerer entzündlicher Hautkrankheiten und Hautkrebs zugute.

  • Fachbeitrag - 06.07.2015

    Das Gehirn ist die zentrale Schaltstelle unseres Körpers. Als Ärztin hat sich Ghazaleh Tabatabai in den Dienst dieses Organs gestellt und sich dem Kampf gegen das unkontrollierte Wuchern von Hirntumoren verschrieben. Seit Mai 2014 ist sie Professorin am neu eingerichteten Lehrstuhl Interdisziplinäre Neuroonkologie an der Universität Tübingen sowie Leiterin der Forschungsgruppe Klinische und Experimentelle Neuroonkologie am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung.

  • Fachbeitrag - 02.07.2015

    In Zeiten des Klimawandels und steigender Rohölpreise gewinnen biobasierte Kunststoffe immer mehr an Bedeutung. Zudem ist die Nachfrage groß nach Werkstoffen mit neuen Eigenschaften. In der Biotechnologie steckt ein großes bisher ungenutztes Potential, das in diesem Bereich Innovationsprozesse anschieben könnte. Die BIOPRO Baden-Württemberg unterstützt dies im Rahmen ihrer Aktivitäten zum Thema Biotechnologie und Nachhaltigkeit.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&%3Bblock_114968from=3550&block_114968from=870