BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Pressemitteilung - 21.07.2010

    Als Harald zur Hausen 2008 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet wurde, bot Manfred Lautenschläger spontan an, die wissenschaftliche Arbeit des Nobelpreisträgers durch den Aufbau eines Forschungsteams zu unterstützen. Diese Förderung kommt nun Angelika Riemer zugute: Die Nachwuchswissenschaftlerin will im Deutschen Krebsforschungszentrum die Entwicklung eines Impfstoffs vorantreiben, der auch bereits bestehende Infektionen mit krebserregenden humanen Papillomviren heilen kann.

  • Pressemitteilung - 17.07.2010

    Zukünftig wird das Bernstein Center Freiburg die zentrale Einrichtung für die Koordination der Forschung in den Bereichen Computational Neuroscience und Neurotechnologie darstellen. Experimentelle und theoretische Hirnforschung und ihre Anwendungen in Informatik Mikrosystemtechnik und Klinik werden damit zu einer multidisziplinären Forschungsplattform zusammengeführt.

  • Pressemitteilung - 17.07.2010

    Ein Herzinfarkt muss schnell und zuverlässig diagnostiziert werden, um bleibende Schäden oder gar den Tod verhindern zu können. Die bisher beste Methode - ein Bluttest auf Troponin T - ist erst drei bis sechs Stunden nach dem Infarkt aussagekräftig. Ein charakteristisches microRNA-Muster im Blut erlaubt jedoch bereits innerhalb von drei Stunden eine eindeutige Diagnose des Herzinfarkts, wie der Heidelberger Kardiologe Dr. Benjamin Meder nachweisen konnte. Dafür wurde er jetzt mit dem Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung ausgezeichnet.

  • Pressemitteilung - 16.07.2010

    Seit Abbott 1985 die erste Zulassung für einen diagnostischen Test zum Nachweis von HIV-Antikörpern im Blut erhalten hatte, wurden mehr als 20 diagnostische HIV-Tests von Abbott entwickelt, um die unterschiedlichsten Bedürfnisse von Patienten weltweit abzudecken. Mit diesen HIV-Tests sind bis heute mehr als zwei Milliarden Blutspenden und Patienten untersucht worden.

  • Pressemitteilung - 16.07.2010

    Die Zusammenarbeit zwischen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem ZI wurde für weitere vier Jahre bestätigt. Die WHO bestimmt in ihren Mitgliedsländern Zentren für die Zusammenarbeit in ausgewählten Bereichen von Forschung und Ausbildung. Das ZI ist eines von zwei Collaborating Centres, die sich in Deutschland mit Themen zur psychischen Gesundheit beschäftigen. Bereits 1980 wurde das ZI zum WHO-Collaborating Centre bestellt und hat diese Funktion seitdem ohne Unterbrechung wahrgenommen.

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