BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Pressemitteilung - 07.07.2011

    Ministerialdirektor Helmfried Meinel, Amtschef des Umweltministeriums, zeichnete am 30. Juni 2011 in Stuttgart neun innovative Projekte einer in diesem Schuljahr an Berufsschulen im Land initiierten "Klimawerkstatt" aus. „Das herausragende Engagement der Jugendlichen verdient große Anerkennung. In nur wenigen Monaten haben die Berufsschüler innovative Ideen für einen wirksamen Klimaschutz und Energieeffizienz entwickelt“, lobte der Ministerialdirektor.

  • Fachbeitrag - 07.07.2011

    Unter dem Motto „Leadership, Partnership, Breakthroughs“ traf sich die internationale Biotechbranche vom 27. bis 30. Juni 2011 in Washington auf der BIO International Convention. Die BIOPRO Baden-Württemberg war gemeinsam mit Baden-Württemberg International (bw-i) auf dem deutschen Gemeinschaftsstand vertreten, um das Potenzial der Unternehmen und Forschung im Ländle zu präsentieren und Trends der Branche zu analysieren.

  • Pressemitteilung - 07.07.2011

    Forscher der Universitäten Heidelberg, Frankfurt und Harvard haben einen bislang unbekannten Teil von Mechanismen entschlüsselt, mit denen Membranproteine sortiert, zu ihren Zielmembranen transportiert und dort inseriert werden.

  • Pressemitteilung - 07.07.2011

    Vor kurzem wurden die Leistungen in der Molekulargenetik kindlicher Hirntumoren am Deutschen Krebsforschungszentrum gleich doppelt prämiert. Dr. Stefan Pfister und Dr. Andrey Korshunov erhielten den Fritz-Lampert-Preis für ihre Arbeit zur Analyse genetischer Veränderungen in Ependymomen. Dr. Hendrik Witt wurde mit dem AACR-GlaxoSmithKline Clinical Cancer Research Scholar Award für seine Entdeckung von epigenetischen Veränderungen, so genannten Methylierungsmustern in pilozytischen Astrozytomen geehrt.

  • Pressemitteilung - 07.07.2011

    Selbst sanfte Berührungen sind für Patienten, die an der genetisch bedingten Hauterkrankung Epidermolysis Bullosa („Schmetterlingskrankheit“) leiden, äußerst schmerzhaft. Forscher des FRIAS, des Max-Delbrück-Centrum in Berlin-Buch und der Universität Köln fanden jetzt heraus, dass die Betroffenen aufgrund eines genetischen Defekts ein bestimmtes Strukturmolekül der Haut nicht bilden, das bei Gesunden die Weiterleitung von Berührungsreizen und das Wachstum von Nervenzellen hemmt. Dadurch würden Patienten Berührungen offenbar stärker wahrnehmen und empfänden sie als schmerzhaft, folgern die Forscher.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&%3Bblock_114968from=2965&block_114968from=2965