BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 03.09.2015

    Dr. Patrick Müller erforscht mit Unterstützung eines ERC-Grants am Tübinger Max-Planck-Campus die Signalwege zur Bildung strukturierter Embryonen aus einem zunächst undifferenzierten Zellhaufen. Dabei kommt ein breiter Methodenmix aus Genetik, Biophysik, Mathematik und Computerwissenschaften zum Einsatz. Profitieren kann unter anderem die Regenerative Medizin.

  • Fachbeitrag - 01.09.2015

    Im Zuge des Klimawandels wird viel über die Einwanderung neuer Tierarten in unsere Breitengrade gesprochen. Besonders die Asiatische Tigermücke (Stegomyia albopicta), eine Verwandte unserer heimischen Bodenseeschnake, der Stechmücke Aediomorphus vexans, findet dabei immer wieder Erwähnung. In ihrem Herkunftsgebiet ist sie dafür bekannt, gefährliche Krankheiten wie das Denguefieber zu übertragen. Nun sind Exemplare der Mücke auch in Südbaden registriert worden.

  • Fachbeitrag - 31.08.2015

    Dr. Günter Roth leitet die Arbeitsgruppe „Microarray Copying“ am Zentrum für Biosystemanalyse (ZBSA) der Universität Freiburg. Mit seiner Entwicklung eines Biomolekül-Kopierers will der studierte Physiker und Biochemiker bald aus der Uni ausgründen – BioCopy, so der geplante Firmenname. Mit BioCopy und den zukünftigen Produktlinien AptaSWIFT und immune2day haben Roth und sein Team bereits viele Preise gewonnen. Im Interview mit Mia Kühn von der BIOPRO Baden-Württemberg erklärt er, wie der Kopierer funktioniert und wie es mit seinem Gründungsprojekt weiter gehen soll.

  • Fachbeitrag - 28.08.2015

    Das 2009 gegründete Unternehmen Vektor Pharma steht vor einem wichtigen Entwicklungsschritt. In Uttenweiler (Landkreis Biberach) baut die derzeit 13 Mitarbeiter zählende Pharma-Firma für 2,4 Millionen Euro ein zentrales Gebäude für Entwicklung und Produktion. Auf einer Nutzfläche von rund 1.000 Quadratmeter sollen Wirkstoffpflaster mithilfe einer neuartigen Herstellungstechnologie ab 2016/2017 auf den Markt gebracht werden.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&%3Bblock_114968from=1435&block_114968from=835