BioFabNet

Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck

Im Projekt BioFabNet (Biobased Fabrication Network) wurden aus verfügbaren Rohpolymeren (teil-)biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren entwickelt. Diese wurden von einer Community aus Anwendern von 3D-Druckern getestet und auf dieser Basis weiter optimiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Clusters Biopolymere/Biowerkstoffe (Fördermaßnahme BioIndustrie 2021) gefördert. Die Federführung lag bei der BIOPRO Baden-Württemberg.

Glossar

  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Lesen Sie hier mehr über die Stationen und Meilensteine im Projektverlauf von August 2013 bis einschließlich Dezember 2015.

Am BioFabNet wirkten drei Partner aus der Region Stuttgart mit: das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.


Beiträge über das BioFabNet

  • Fachbeitrag - 30.07.2012

    Für Bakterien ist die Umwelt eine große Tauschbörse, in der sie sich je nach Bedarf neue Strategien fürs Überleben zusammensuchen können. Wie die Mikroorganismen Gene für Antibiotika-Resistenz untereinander austauschen, erforscht die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Elisabeth Grohmann von der Universitätsklinik Freiburg. In einem Projekt in zwei Krankenhäusern in Mexico City untersuchen die Molekularbiologen außerdem, ob Krankheitserreger, Resistenzgene und Rückstände von Antibiotika ins Abwasser und in den landwirtschaftlichen Wasserkreislauf gelangen, um dort unter Umständen zu einer Gefahr zu werden.

  • Pressemitteilung - 30.07.2012

    Wissenschaftlern der Universität Konstanz ist es gelungen, erstmals die Kristallstrukturen für Analoga aller vier natürlichen Bausteine des Erbguts zu bestimmen. Die Forscher der Konstanzer Graduiertenschule Chemische Biologie ermittelten die 3D-Struktur von sechs modifizierten DNA-Nukleotiden im Komplex mit der verkürzten DNA-Polymerase aus „Thermus aquaticus“. Ihre Forschungsergebnisse wurden jüngst als Titelbeitrag des Wissenschaftsjournals „Journal of the American Chemical Society“ (JACS) veröffentlicht.

  • Fachbeitrag - 30.07.2012

    Sommerzeit ist Erdbeerzeit: Auf 300.000 Hektar weltweit werden die Früchte angebaut und im Frühsommer geerntet. Getrübt wird der Genuss allenfalls durch die eingesetzten Fungizide, die nach der Ernte auf den Früchten verbleiben. Die Konstanzer bio-ferm Research GmbH hat nun ein Pflanzenschutzmittel entwickelt, das Erdbeeren zuverlässig vor Graufäule, einer der wesentlichen Obstkrankheiten, schützt und bei dessen Anwendung es weder zur Resistenzbildung noch zur chemischen Belastung der Pflanzen kommt.

  • Pressemitteilung - 30.07.2012

    Als Teil des Internationalen Krebsgenom-Konsortiums untersucht ein Verbund von Wissenschaftlern unter der Federführung des Deutschen Krebsforschungszentrums DKFZ systematisch das Erbgut kindlicher Hirntumoren. Bereits bei der ersten Datenauswertung entdeckten die Forscher Erbgutveränderungen die sowohl Angriffspunkte für neue Behandlungsstrategien aufzeigen als auch Informationen darüber liefern wie bereits verfügbare Medikamente gezielter eingesetzt werden können.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/de/projekte/cluster-biopolymere/biofabnet/?block_114968size=5&%3Bblock_114968from=1110&block_114968from=1945