Rückblick: Lust auf Bio-Technik 2012

Süddeutschlands größte Messe für Computer und Elektronik bot vom 22. bis 25. November 2012 alles, was das Tüftlerherz begehrt: Auf insgesamt acht Hallen verteilt tummelten sich Computer-, Elektronik-, Musik- und eGaming-Fans, Spiele und Bastelecken luden die Besucher zum Mitmachen ein. Die BIOPRO Baden-Württemberg präsentierte in der Halle "Lust auf Technik" anhand von sechs Beispielen, wie aus der Verbindung von Biologie und Technik neue Möglichkeiten für die Zukunft entstehen.

Zecken aus der Nähe betrachtet: an einem Impfstoff gegen Borreliose wird noch geforscht. © BIOPRO

Über 50.000 Besucher nahmen die zahlreichen Angebote der über 1.800 Aussteller wahr. Neben fertigen Produkten konnten auch eigene Kreationen unter Anleitung geübter Bastler und Künstler selbst erstellt und anschließend erworben werden.

Um junge Menschen für das Zukunftsthema Forschung & Technik nachhaltig zu begeistern, stellten sich in der Sonderschau "Lust auf Technik" neben dem Expedition-N-Truck der Baden-Württemberg Stiftung, der Experimenta aus Heilbronn und Jugend forscht auch die BIOPRO Baden-Württemberg mit einen Auszug aus Ausstellung "Biotech-Forschung in Baden-Württemberg: Im Dienst des Menschen" vor. Wie Blinde wieder sehen können oder ob es schon bald einen Impfstoff gegen den Borrelioseerreger oder gar Krebs geben wird, konnten die Mitarbeiter des Teams der BIOPRO Baden-Württemberg vielen interessierten Jugendlichen und Familien anhand von Exponaten zeigen.

"Uns hat es großen Spaß gemacht, unsere doch etwas erklärungsbedürftigen und hoch innovativen Themen für Groß und Klein, Alt und Jung darzustellen", begeisterte sich Dr. Barbara Jonischkeit, Leiterin der Kommunikation der BIOPRO Baden-Württemberg, für das interessierte Publikum.

Über CAD-Dateien erhält der 3D-Drucker seinen Druckauftrag, als Material dienen Biopolymere. © BIOPRO

Dem Thema "Nachhaltigkeit" wurden zwei Ausstellungsthemen gewidmet: Holzreststoffe biotechnologisch aufbereitet und Biopolymere als Alternative zu erdölbasierten Kunststoffen finden sich inzwischen in Alltagsprodukten wie Schuhabsätzen, Flötenköpfen oder Zahnbürstengriffen wieder. Die BIOPRO Baden-Württemberg zeigte, wie biobasierte Kunststoffe in Form "gedruckt" werden können: Ein 3D-Drucker produzierte DNA-Modelle, Türhaken oder Schlüsselanhänger vor Ort.

Begeistern können technisch interessierte Schüler/innen auch die zahlreichen Studiengänge und Ausbildungsplätze auf dem Gebiet der Life Sciences in Baden-Württemberg. Vom Studium der Biotechnologie bis zur Ausbildung zum Labortechniker/-in - mit 30 Biotechnologischen Gymnasien werden Schülerinnen und Schüler bereits früh auf den späteren Wunschberuf vorbereitet.

Impressionen


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