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Richtlinie zur Verleihung des Förderpreises „Ralf-Dahrendorf-Preis für den Europäischen Forschungsraum“

Art:
Förderprogramm
Einreichungsfrist:
Förderung durch:
BMBF
Reichweite:
Deutschland

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) übernimmt im Rahmen des Förderprogramms „Die europäische Innovationsunion – Deutsche Impulse für den Europäischen Forschungsraum“ Verantwortung für die Stärkung von Forschungsexzellenz und für enge Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Europäischen Innovationsunion. Der Ralf-Dahrendorf-Preis zielt darauf ab, Exzellenz und den hohen Mehrwert gemeinsamer europäischer Forschung sichtbarer zu machen und Anerkennung zu schaffen für das herausragende Engagement, von dem ein erfolgreicher EFR lebt.

Insbesondere angesprochen ist daher Forschung in den Bereichen, in denen gemeinsames europäisches Handeln zukunftsentscheidend ist. Hierzu zählen u. a. Projekte aus den folgenden Bereichen:

  • globale Gesundheitsvorsorge;
  • klimaneutrale Innovationen und grüne Technologien, zum Beispiel im Bereich Grüner Wasserstoff;
  • technologische Souveränität;
  • gemeinsame Dateninfrastrukturen und Künstliche Intelligenz;
  • Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft.

Gefördert werden nichtwirtschaftliche Vorhaben der Wissenschaftskommunikation, die die Ergebnisse aus einem EU-geförderten Projekt neuen, nicht-wissenschaftsorientierten Zielgruppen in der Gesellschaft bekannt machen und mit der Öffentlichkeit einen Austausch über Forschungsergebnisse sowie wissenschaftliche Erkenntnismethoden und -prozesse herstellen.

Dazu zählen unter anderem:

  • partizipatorische, dialog- und beteiligungsfördernde Formate,
  • edukative Wissensvermittlungsformate,
  • niedrigschwellige popularisierende Formate, die auch wissenschaftsferne Zielgruppen adressieren.

(Beispiele sind: Dialogveranstaltungen, Workshops, Science Shops, Citizen Science-Aktionen, Labs, Ausstellungen, Mitmachaktionen, Festivals, Aktivitäten in Schulen, Lernmaterialien, „Serious Games“, Wettbewerbe, „Public Screening“/Vorführungen, multimediales „Storytelling“, „Open Educational Resources“.)

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Zuwendungszweck und Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen.

Es werden ausschließlich Einzelvorhaben gefördert (keine Verbundprojekte). Es werden bis zu sechs Vorhaben gefördert.

Die Förderung nach dieser Richtlinie erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen als Festbetragsfinanzierung in Höhe von maximal 50 000 Euro und wird für die in der Regel maximale Dauer von 18 Monaten gewährt. Der Projektstart soll spätestens zum 1. Juli 2022 erfolgen.

Es wird empfohlen, zur Antragsberatung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe soll dem Projektträger bis spätestens 2. Dezember 2020 eine kurzgefasste Projektskizze in elektronischer Form über das Internetportal easy-Online eingereicht werden. Die Vorlage per Telefax oder E-Mail ist nicht möglich. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/datenbanken/foerderungen/richtlinie-zur-verleihung-des-foerderpreises-ralf-dahrendorf-preis-fuer-den-europaeischen-forschungsraum