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EIP-AGRI-Projekt

Rhizo-Bakterien gestützte Optimierung des Linsenanbaus unter Berücksichtigung bioökonomischer Wertschöpfung

Neuigkeiten im Projekt

  • Linse wird zur besseren Stabilisierung mit einer Stützfrucht (meist Getreide) angepflanzt. © Universität Hohenheim
  • Aussaat 2020 des Linsen-Stützfrucht-Gemenges auf einer Fläche eines Praxisbetriebes auf der Schwäbischen Alb. © Universität Hohenheim
  • Die Linsen werden mit dem Impfmittel (Rhizobien) vermischt und danach zusammen mit der Stützfrucht ausgesät. © Universität Hohenheim
  • Durch die Rhizobien (runde Knöllchen) wird das Pflanzenwachstum gestärkt und die Resistenz gegen Krankheiten erhöht. © Universität Hohenheim
  • Auf einer Fläche eines Praxisbetriebes im Heckengäu wird das biologische Impfmittel zusammen mit dem Linsen-Stützfrucht-Gemenge ausgesät. © Universität Hohenheim
  • Aussaat des Linsen-Stützfrucht-Gemenges auf einer Versuchsfläche des Ihinger Hofes (bei Renningen). © Universität Hohenheim
  • Praxisbetriebe auf der Schwäbischen Alb testen biologisches Impfmittel für den Linsenanbau. © Universität Hohenheim
  • Das biologische Impfmittel für den Linsenanbau wird von Praxisbetrieben im Heckengäu getestet. © Universität Hohenheim
  • Um die gleiche Menge an Biomasse auf den verschiedenen Praxisbetrieben zur Datenanalyse zu ernten, wird ein Musterrahmen verwendet. © Universität Hohenheim
  • Für die Datenanalyse werden auf dem Ihinger Hof (bei Renningen) die Linsenpflanzen von den Stützfruchtpflanzen getrennt. © Universität Hohenheim
  • Als innovativer Ansatz wird das Impfmittel mithilfe von Pflanzenkohle in den Boden injiziert. © Universität Hohenheim

Vierter Beitrag aus der Artikelreihe im EIP-AGRI-Projekt Rhizo-Linse

Pflanzenkohle aus pflanzlichen Reststoffen wie Holzhackschnitzeln, Nussschalen oder Mist stellt die NovoCarbo GmbH her. Je nach Ausgangsmaterial und Verarbeitung entstehen dabei Pflanzenkohlen mit unterschiedlichen Eigenschaften, die als Bodenverbesserer, Stalleinstreu oder in Biogasanlagen eingesetzt werden können. Ob sie sich auch als Trägerstoff für "Impfmittel" im Linsenanbau eignen, wird derzeit im Projekt „Rhizo-Linse“ untersucht.

Dritter Beitrag aus der Artikelreihe im EIP-AGRI-Projekt Rhizo-Linse

Während die Linse früher als Essen für arme Leute galt, ist die Nachfrage heutzutage so groß wie noch nie. Um dieser nachzukommen, muss allerdings der Linsenanbau in Deutschland wieder ausgedehnt werden. Darum ist die Universität Hohenheim an dem EIP-AGRI-Projekt „Rhizo-Linse“ beteiligt. Ziel des Projektes ist es, geeignete Rhizobienstämme für die Linsenpflanze zu finden, um so den Anbau und die Qualität zu verbessern.

Zweiter Beitrag aus der Artikelreihe im EIP-AGRI-Projekt Rhizo-Linse

Mehr Linsen, Soja, Erbsen, Ackerbohnen und Lupinen sollen wieder auf den Feldern in Baden-Württemberg wachsen. Daran arbeitet Dr. Carola Blessing vom Landwirtschaftlichen Technologiezentrum (LTZ) Augustenberg. Daher war schnell klar, dass das LTZ Augustenberg auch beim Projekt „Rhizo-Linse“ mitwirkt, mit dem der Linsenanbau gesteigert werden soll.

Erster Beitrag aus der Artikelreihe im EIP-AGRI-Projekt Rhizo-Linse

Als Kulturpflanze wurde die Linse im letzten Jahrhundert in Mitteleuropa kaum mehr angebaut. Nun erlebt sie ein Comeback. Das EIP-AGRI-Projekt „Rhizo-Linse“ ¹ soll historische Linsensorten wiedereinführen und den Anbau für Landwirte attraktiv machen. Die Firma nadicom Gesellschaft für angewandte Mikrobiologie mbH entwickelt eigens für die Linse ein ökologisches Produkt aus Knöllchenbakterien, das der Linse beim Wachsen helfen soll.

Start: EIP-AGRI-Projekt

Den Linsenanbau in Baden-Württemberg wirtschaftlich attraktiver zu gestalten durch das Testen eines biologisches Impfmittels und bioökonomische Potenziale des Linsen-Stützfrucht-Systems herauszuarbeiten, sind Ziele des im März gestarteten EIP-AGRI-Projektes. Diese Ziele erarbeitet die BIOPRO zusammen mit der Firma nadicom GmbH, der Universität Hohenheim, der Firma NovoCarbo GmbH und dem Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg (LTZ).


Daten und Fakten zur Linse

Bilder zum Projekt 2019

  • Linsen- und Gerstenpflanzen in einem frühen Stadium auf dem Feld © Universität Hohenheim
  • Topfversuche mit Linse im Gewächshaus der Uni Hohenheim © Universität Hohenheim
  • Interview rund um die Linse mit Herrn Häußler (Alb-Leisa Erzeugergemeinschaft) und Herrn Kayser (Heckengäulinse) © nadicom GmbH
  • Aktionstag der OPG Rhizo-Linse auf der Bundesgartenschau in Heilbronn am 20. August 2019 © BIOPRO Baden-Württemberg GmbH
  • Stand der OPG Rhizo-Linse im Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Bundesgartenschau in Heilbronn 2019 © BIOPRO Baden-Württemberg GmbH
  • Linsen-Gersten-Feld auf dem Ihinger Hof © Universität Hohenheim
  • Feld mit Linsen-Gerste-Gemenge auf dem Ihinger Hof © Universität Hohenheim
  • Topfversuche Linsen mit Netzen zur Stabilisierung © Universität Hohenheim
  • Topfversuche mit Linsenpflanzen an der Uni Hohenheim © Universität Hohenheim
  • Aussaat Linse-Gerste-Gemenge auf dem Ihinger Hof © Universität Hohenheim
  • Linsenaussaat mit pneumatischer Sähmaschine © Universität Hohenheim
  • Linse-Gerste-Gemenge für die Aussaat mit Rhizobien-Impfung © Universität Hohenheim
  • Ausgegrabene Wurzel einer Linsenpflanze © Universität Hohenheim
  • Gewinnerin des Gewinnspiels am Aktionstag der OPG Rhizo-Linse auf der Bundgesgartenschau in Heilbronn 2019 © nadicom GmbH


Projektpartner

Die nadicom GmbH ist ein international agierendes biotechnologisches Unternehmen und ist seit mehreren Jahren erfolgreich im Bereich der Agrarmikrobiologie tätig. In diesem Geschäftsbereich produziert und vermarktet nadicom Bakterien-Arten, die als Plant Growth Promoting Bacteria in der Landwirtschaft, dem Gartenbau und auch in Hausgärten eingesetzt werden.

NovoCarbo ist ein führender Hersteller und Vermarkter von Pflanzenkohle mit Schwerpunkt im Industrie- und Agrarbereich. Wir verstehen uns als Cleantech Unternehmen, weshalb wir intensiv in angewandte Forschung investieren, um weitere Anwendungsgebiete rund um die Pflanzenkohle zu entwickeln.

Die Universität Hohenheim ist die führende Agrarfakultät in Deutschland und Europa mit einem der vielfältigsten Studienangeboten in Europa. Das Institut für Kulturpflanzenwissenschaften, FG Allgemeiner Pflanzenbau und das Zentrum Ökologischer Landbau beschäftigen sich intensiv mit aktuellen Fragestellungen im Bereich nachhaltiger ökologischer und konventioneller Landwirtschaft sowie dem Wissenstransfers von Forschung und Praxis.

Das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) ist eine nicht rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Sein leistungsfähiges Versuchs- und Untersuchungswesen in den Bereichen Pflanzenbau und Pflanzenschutz dient einer nachhaltigen Landwirtschaft und einem vorbeugenden Verbraucherschutz.

Das Projekt wird von März 2019 bis Anfang 2022 im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-AGRI) mit einer Summe von 655.500 € vom Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg gefördert.

Seiten-Adresse: https://www.bio-pro.de/OPG-Rhizo-Linse