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Baden-Württemberg - der Biotechnologiestandort in Europa

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Life Sciences Unternehmen in Baden-Württemberg

Die dynamische Unternehmenslandschaft in Baden-Württemberg zeichnet sich durch eine Vielzahl von Unternehmen aus. Im Folgenden finden Sie Porträts von Unternehmen aus den unterschiedlichen Bereichen, z.B. Biotechnologie, Medizintechnik, Pharma oder Diagnostik. Auch Unternehmen aus klassischen Branchen wie Chemie oder Kunststoff, die Innovationen durch den Einsatz von moderner Biotechnologie vorantreiben, werden hier vorgestellt.



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Das Heidelberger Biotech-Unternehmen ELARA Pharmaceuticals entwickelt Wirkstoffe zur Behandlung von Krebskrankheiten, die sowohl den Hypoxie-Signalweg inhibieren als auch Apoptose induzieren. Der am weitesten fortgeschrittene Wirkstoffkandidat richtet sich gegen das Multiple Myelom, eine bösartige Erkrankung der Plasmazellen des Immunsystems.

Die 1996 gegründete EMC microcollections GmbH ist ein High-Tech-Unternehmen mit besonderer Expertise auf dem Gebiet der Erzeugung strukturell diverser Verbindungskollektionen mit hohem Wirkstoffpotenzial für die Entwicklung neuer Therapeutika. Die Auftragssynthesen sind besonders für die pharmazeutische Industrie interessant oder liefern molekulare Werkzeuge für die Biotechnologie.

Als erste Landpflanzen mussten sie sich physiologisch an allerlei Feindliches anpassen – Moose sind eine Quelle für Moleküle, die zum Beispiel gegen Mikroorganismen, Austrocknung und andere Stressfaktoren helfen. Das Potenzial der Grünlinge für die Pharma-, Agrar-, Lebensmittel- oder Kosmetikindustrie ist indes so vielfältig wie unerschlossen. Die Emcid Biotech GmbH aus Freiburg entwickelt eine Plattform für die Identifizierung, Erschließung und industrielle Nutzung von Naturstoffen und Enzymen aus niederen Pflanzen mit besonderem Fokus auf die ersten grünen Landgänger. Die Firmengründer haben sich das gut überlegt, bringen Erfahrung mit und wachen über einen besonderen Schatz.

Ungenügende Waschhygiene bewirkt in Waschmaschinen und Geschirrspülern die Bildung von Biofilmen, die ein potenzielles Gesundheitsrisiko birgt sowie zur Geruchsbildung und Biokorrosion führen kann. Die Empa Testmaterials AG arbeitet an verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprozessen von Testsystemen und -materialien zur Überprüfung der Biofilm-Entfernung in der Waschmaschine und erfasst die Hygiene-Wirkung einzelner Waschzyklen. Als Kompetenzzentrum im Bereich Waschen und Reinigen ist das Unternehmen auf die Beurteilung von Wasch- und Reinigungsverfahren bezüglich Wirksamkeit, Energieeffizienz, Schädigung und Hygiene spezialisiert. Ein Eckpfeiler sind Herstellung und der weltweite Vertrieb von Prüfmaterialien wie standardisierte Anschmutzungen und Färbungen. Zudem werden laufend neue Prüfverfahren entwickelt.

Bevor sie den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt hat, hat die Biologin Dr. Elke Schulz zunächst Erfahrung in der Pharmaindustrie gesammelt. Nun setzt sie vor allem auf die Kraft der Pflanzen und entwickelt und vertreibt Nahrungsergänzungsmittel und Naturkosmetik. Die besondere Spezialität ihres Unternehmens Erbasens® ist eine Kombination hochwertiger Öle mit pflanzlichen Essenzen. Diese stecken auch in Paramirum®, um die Leistungsfähigkeit des Immunsystems zu sichern und die körpereigene Abwehr zu fördern.

Die Firma ERBE zählt zu den international führenden Herstellern von Geräten und Zubehören für die Elektrochirurgie. Auch auf den Gebieten Wasserstrahl- und Kryochirurgie sowie Physikalische Therapie hat sich das Tübinger Unternehmen einen Namen gemacht.

Die sensible Technik ist so klein und einfach zu bedienen wie ein MP3-Player: Ein Tastfeld mit ein paar Pfeilen reicht aus, um einen Sensor der ESE GmbH aus Stockach zu steuern. Dabei entdeckt und analysiert das Gerät rasch feinste Spuren – und ist bei der Fahndung nach Drogen ebenso einsetzbar wie bei der DNA-Analyse. Bei der Suche nach resistenten Krankheitserregern bewältigte der nur 90 Gramm leichte Sensor die Detektion von 2000 Gen-Molekülen in rekordverdächtigen elf Minuten.

Das 1997 gegründete European Media Laboratory in Heidelberg gliedert sich seit 2003 in zwei Gesellschaften: die European Media Laboratory GmbH (EML), die forschungsnahe Dienstleistungen im Informationssektor anbietet, und die gemeinnützige EML Research gGmbH, in der die dem Grundlagenbereich zugeordneten IT-Forschungsaktivitäten angesiedelt sind. Ein Schwerpunkt der Forschung liegt in der Bioinformatik.

Einen guten Kontakt zu den Behörden pflegen und die richtigen Anlaufstellen kennen – für die Exalon GmbH aus Radolfzell zwei wichtige Grundsätze und Bausteine des Erfolgsrezepts. Das Dreigespann Dr. Michael Braun, Sibylle Teuchmann und Michael Zingrebe unterstützt seit 2007 Firmen und Dienstleister aus dem Life-Science-Bereich bei der elektronischen Erstellung von Zulassungsanträgen oder Änderungsanzeigen für Arzneimittel. Im Gespräch für BIOPRO berichten die drei Experten über mangelnde Einheitlichkeit trotz zunehmender Akzeptanz für die papierlose Einreichung von Zulassungsdossiers.

Der Ruf nach zuverlässigen Vorhersagemodellen zur Krankheitsausbreitung wird immer lauter - in jüngster Zeit wegen der Vogelgrippe. Diesen Bedarf stillt die Tübinger ExploSYS GmbH. Sie entwickelt Computerprogramme, mit denen die Ausbreitung von Krankheiten authentisch simuliert und modelliert werden kann.

Die im April 2005 gegründete febit biotech gmbh, Heidelberg, hat von der ehemaligen febit AG Patente, Geräte und Bausätze übernommen und kann nun - ausgestattet mit Kapital der Investoren Dietmar und Oliver Hopp - die GENIOM®-Produkte vermarkten und auf dieser Produktplattform ein Systemgeschäft aufbauen und weiterentwickeln.

Festo liefert Komponenten und Subsysteme für die automatisierte, kosteneffiziente Bioproduktion. Vom schwäbischen Denkendorf aus versorgt das Unternehmen seine weltweite Kundschaft aus der Biotech- und Pharmaindustrie.

Die Automatisierung mit pneumatischen und elektronischen Bauteilen und Systemen ist das Metier der Festo AG. Entsprechende Anlagen halten zunehmend in Biotech-Laboren Einzug. Außerdem sind sie unerlässlich, wenn Biokraftstoffe produziert und genutzt werden sollen.

Kundennähe ist mehr als ein Wort. Christian Lingenfelder und Mitarbeiter packen deshalb oft ihre Flugkoffer für ihre „Tingeltour“ durch die Operationssäle Russlands oder Chinas. Tausende Kilometer fern der Ulmer Produktionsstätte tauscht sich die Fluoron-Crew mit Netzhautchirurgen aus. Für sie entwickelt und produziert der Mittelständler hochreine Biomaterialien, Hilfsstoffe für die Augenoperation.

Die flyion GmbH ist als Spin-Off der Uni Tübingen 2001 gegründet worden. Innerhalb von drei Jahren ist es der Firma gelungen, die Patch-Clamp-Technologie zu automatisieren und mit dem Roboter Flyscreen®8500 zur Marktreife zu entwickeln. Der Roboter ist bereits in großen pharmazeutischen Unternehmen und Dienstleistungsfirmen erfolgreich im Einsatz.

Bei der Verarbeitung von Obst, Gemüse und anderen pflanzlichen Rohstoffen bleiben große Mengen an Nebenprodukten übrig, die nicht für das Endprodukt benötigt werden. Dabei handelt es sich beispielsweise um Pressrückstände aus Öl- oder Saftpressen, die noch viele wertvolle Inhaltsstoffe enthalten, aber nicht mehr in Lebensmitteln eingesetzt werden. Das FoodSolutionsTeam (FST) aus Konstanz entwickelt Technologien zur Umwandlung dieser Nebenprodukte zu wertvollen neuen Lebensmittel-Zutaten, die sich für den menschlichen Verzehr eignen. Dafür werden verschiedene Verarbeitungsprozesse getestet und kombiniert, bis eine Methode für die Transformation und den Einsatz in Lebensmitteln gefunden ist.

Pflanzenschutzmittel, Wandfarben, Feinstäube aus dem Laserdrucker – viel zu wenig wissen wir über die gesundheitlichen Auswirkungen von Chemikalien in alltäglichen Produkten und in unserer Umwelt. In den letzten Jahren hat die EU einige neue Richtlinien für Grenzwerte von toxikologisch relevanten Stoffen in Lebensmitteln oder anderen Erzeugnissen erlassen. Unter anderem nach einer Kampagne von Greenpeace gegen Pestizide im Essen. Wissenschaftliche Hintergründe für diese Kampagne hat auch das Freiburger Fachbüro für Toxikologie und nachhaltige Entwicklung ForCare von Wolfgang Reuter erarbeitet. Der Biologe und Toxikologe unterstützt die Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Chemie, indem er Projekte im Bereich zwischen Toxikologie, der Nutzung von Chemikalien und nachhaltiger Entwicklung bearbeitet. Trotz neuer Impulse vonseiten der EU sieht Reuter weiteren Handlungsbedarf, vor allem im Bereich der Vorsorge.

Bakterien passen sich schnell an, auch an Antibiotika. Viele unserer Waffen im Kampf gegen Infektionen sind aufgrund von Resistenzbildung schon heute stumpf. Die FreiBiotics GmbH aus Freiburg sucht nach ganz neuen Klassen von antimikrobiellen Substanzen. Ein in den letzten Jahren entwickeltes Screening-Verfahren auf der Basis von Biosensoren erhöht die Effizienz bei der Suche und senkt Kosten. Es enthüllt nicht nur die Wirksamkeit eines potenziellen Antibiotikums, sondern gibt auch Hinweise auf den dahinter stehenden molekularen Mechanismus. Die FreiBiotics GmbH ist jetzt bereit für den Markt und sucht nach Kooperationspartnern aus der Industrie.

Die GATC Biotech AG mit Sitz in Konstanz, Deutschland, ist ein führender Anbieter molekularbiologischer Dienstleistungen und innovativer Bioinformatik-Software für die Industrie und Akademie weltweit. GATC bietet seinen Kunden eine breite Palette an Dienstleistungen, um molekularbiologische Projekte jeglicher Größe effizient und kostengünstig abzuwickeln.

Das Konstanzer Unternehmen GATC Biotech AG kann auf 15 erfolgreiche Jahre zurückblicken. Gegründet 1990 von Prof. Fritz Pohl und seinen drei Söhnen Thomas, Peter und Fritz, hat sich GATC zu einem europaweit führenden Anbieter molekularbiologischer Dienstleistungen und innovativer Bioinformatik-Software für die Industrie und Akademie entwickelt.

Dass er eines Tages Unternehmer wird, wusste Norbert Tröndle lange vorher. Seine Geschäftsidee: ein breites Onlineangebot für Molekularbiologen und Dienstleistungen für kleine produzierende Firmen. Im April 2002, als der Börsenhype längst in eine mittlere Wirtschaftskrise abgestürzt war, gründete der promovierte Biochemiker Tröndle Genaxxon Bioscience. Das Biberacher Unternehmen versorgt über ein weltweites Netzwerk Forscher, vorwiegend aus Deutschland, mit der vollständigen Produktpalette für die Polymerase-Kettenreaktion (PCR).

Klonierung, Subklonierung und Modifikation von DNA beliebiger Größe ist nun an jeder Position möglich. Das neue Verfahren der Gene Bridges GmbH heißt Red/ET-Rekombination und erweist sich gegenüber herkömmlichen Techniken auch hinsichtlich seiner Genauigkeit und schnellen Durchführbarkeit als vorteilhaft.

Biomarker spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, zum Beispiel die Wirksamkeit beziehungsweise Nebenwirkungen eines neuen Arzneimittels zu belegen. Damit dies zuverlässig und in kürzester Zeit gelingt, werden mittels modernster Labortechnologien riesige Mengen hochkomplexer molekularer Daten generiert. Anschließend müssen diese Daten effizient analysiert werden. Hierfür hat das in Konstanz und Basel ansässige Unternehmen Genedata das Software-System Genedata Expressionist® entwickelt, welches basierend auf biostatistischen Methoden das Zusammenwirken von Genen, Proteinen und Metaboliten aufschlüsselt und sie als Biomarker qualifiziert. Ein Großteil der weltweit führenden Pharmafirmen setzt die Software mittlerweile ein.

Genopia erforscht und entwickelt Wirkstoffe gegen neurologische Krankheiten und Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (ZNS) mit hohem medizinischem Bedarf. Große Hoffnungen setzt Genopia auf ihr erstes Produkt - ein blockbusterverdächtiges Medikament gegen AIDS-Myelopathie. Es soll 2006 auf den Markt kommen.

Die GENOVAC GmbH in Freiburg hat sich darauf spezialisiert, Antikörper direkt aus DNA-Proben herzustellen. Die von GENOVAC eingesetzte Methode verzichtet auf die Isolierung und Aufreinigung von Proteinen oder Peptiden und zeigt ihre Stärke besonders dann, wenn Antikörper gegen native Eiweiße gesucht werden. Das Verfahren wird auch als genetische Immunisierung bezeichnet. Es ist sehr effizient sowie schneller und billiger als vergleichbare Techniken.



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