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24.02.2012

Erfolge baden-württembergischer Forscher bei Advanced Grants

Mit den ERC-Grants wurde ein europaweiter Wettbewerb in der Grundlagenforschung in Gang gesetzt, der mittlerweile die Standards für Forschungsexzellenz in Europa setzt. Beim vierten Wettbewerb dieser Art gewannen baden-württembergische Forscher mehr als ein Drittel der insgesamt 52 Grants. Davon befassten sich inhaltlich viele Themen mit den Lebenswissenschaften.

Als „überragenden Erfolg der Exzellenz baden-württembergischer Forscherinnen und Forscher“ bezeichnete Wissenschaftsministerin Theresia Bauer das Einwerben von insgesamt 16 Förderungen in der vierten Ausschreibung der Advanced Grants des Europäischen Forschungsrates (ERC). „Im Vergleich zur dritten Ausschreibungsrunde der Advanced Grants, in der insgesamt sechs Grants nach Baden-Württemberg gingen, konnte die Zahl erfolgreicher Anträge in der vierten Runde auf das Zweieinhalbfache gesteigert werden. Dies zeigt, dass wir mit unserer Forschungspolitik auf dem richtigen und erfolgreichen Weg in die Zukunft sind“, so Ministerin Bauer. Die Gesamthöhe der Mitteleinwerbung für die 16 neu bewilligten Advanced Grants beläuft sich auf rund 32 Mio. EUR.

Aus dem Bereich der Life-Sciences stammen neun der 16 baden-württembergischen Gewinner:

  • Rohini Kuner (Universitätsklinikum Heidelberg): The molecular and cellular basis of structural plasticity and reorganisation in chronic pain
  • Viktor Sourjik (Universität Heidelberg): Robustness, evolutionary optimality and plasticity of microbial signaling

  • Joachim Wittbrodt (Universität Heidelberg): Manipulating and Imaging Stem Cells at Work
  • Detlev Arendt (Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie): A Neuron Type Atlas of the Annelid Brain - Development and Evolution of Chemosensory-Motor Circuits

  • Matthias Hentze (Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie): Exploring the interface between cell metabolism and gene regulation - from mRNA interactomes to "REM Networks"

  • Michael Boutros (Deutsches Krebsforschungszentrum): Global Mapping of Synthetic Genetic Interactions in Drosophila

  • Bruno Kyewski (Deutsches Krebsforschungszentrum): Generating self-antigen diversity in the thymus - from gene expression patterns in single cells to the system level, an integrative approach
  • Jan Gerrit Korvink (Universität Freiburg): A modular micro nuclear magnetic resonance in vivo platform for the nematode Caenorhabditis elegans 

  • Axel Meyer (Universität Konstanz): Comparative genomics of parallel evolution in repeated adaptive radiations


Der ERC wird seit einiger Zeit auch international immer stärker wahrgenommen. Die Ausschreibungen der Grants tragen dazu bei, internationale Spitzenforscher aus der ganzen Welt nach Europa zu holen. Ministerin Bauer: „Die Spitzenforschung ist für die Lösung der großen Zukunftsfragen der Gesellschaft unverzichtbar. Deshalb unterstützt das Land die Vorhaben der Spitzenforschung nachdrücklich. Baden-Württemberg ist damit gut gerüstet, um im harten nationalen und internationalen Wettbewerb der Forschungsexzellenz nachhaltig erfolgreich zu bleiben“.

Mit Empfehlung von:
artikel.bildregion.biopro
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (20.2.2012) - 24.02.2012

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