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Am 13. Februar 2012 hat die Europäische Kommission die Strategie "Innovation für nachhaltiges Wachstum: eine Bioökonomie für Europa" vorgestellt. Darin werden Maßnahmen zur Umstellung der europäischen Wirtschaft zu einer Bioökonomie beschrieben.
Biologische Ressourcen und Abfälle sollen demnach verstärkt bei der Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln, in der Industrie und bei der Energieerzeugung genutzt werden. Mit dem Plan sollen die beiden Leitinitiativen der "Europa 2020"-Strategie, "Innovationsunion" und "Ressourcenschonendes Europa", umgesetzt werden. Neben der federführenden Forschungskommissarin Geoghegan-Quinn waren auch die Kommissare der Bereiche Landwirtschaft, Fischerei und Umwelt an der Ausarbeitung der Strategie beteiligt. Diese umfasst drei wesentliche Elemente:
Diese Ziele sollen durch einen interdisziplinären, branchenübergreifenden Ansatz und durch Nutzung von Synergieeffekten zwischen verschiedenen Politikfeldern erreicht werden. Der Vorschlag zum zukünftigen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizon 2020" (2014-2020) sieht rund 4,7 Mrd. EUR (gegenwärtige Preise) für den Bereich "Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, marine und maritime Forschung und Biowirtschaft" vor. Die Kommission wird die Strategie beim Wettbewerbsrat am 21. Februar 2012 den Mitgliedstaaten vorstellen.

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