title_organisation_de

-»Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder

Baden-Württemberg - der Biotechnologiestandort in Europa

Logo Bundesland Baden-Württemberg

Beginn Sprachwahl


Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Sie sind hier:

Ende Navigator


13.04.2015

BioRegionUlm


Industrielle Biotechnologie: Zeit für einen Substratwechsel

teaser_img
Wer mit biotechnologischen Fermentations-prozessen Geld verdienen will, sollte sein Substrat mit Bedacht wählen. Denn das "Futter" für Bakterien verschlingt in der Regel zwei Drittel der gesamten Herstellungskosten. Professor Peter Dürre kennt das Problem gut. Der erfahrene Ulmer Biotechnologe verfolgt seit Jahren einen eigenen Weg: Er setzt auf kohlenstoffhaltige Synthesegase als Alternative zu stärke- oder zuckerhaltigen Substraten für zum Beispiel Ethanol-produzierende Bakterien.
mehr

Industrielle Biotechnologie: Die ersten Absolventen werfen die Hüte

teaser_img
Der Studiengang Industrielle Biotechnologie an der Hochschule Biberach hat das erste Abschlusssemester verabschiedet und im Rahmen einer Akademischen Feier die Bachelor-Zeugnisse überreicht.
mehr


Artikel 1 - 8 von 8


In Kürze startet das neue Interreg Donauprogramm, ein transnationales Förderprogramm, das aus europäischen Fördermitteln finanziert und von den Donaustaaten gemeinsam verwaltet wird. Projektpartner aus ganz Bayern und Baden-Württemberg können in der Förderperiode 2014 bis 2020 von der staatenübergreifenden Zusammenarbeit profitieren.

Wer mit biotechnologischen Fermentationsprozessen Geld verdienen will, sollte sein Substrat mit Bedacht wählen. Denn das "Futter" für Bakterien verschlingt in der Regel zwei Drittel der gesamten Herstellungskosten. Professor Peter Dürre kennt das Problem gut. Der erfahrene Ulmer Biotechnologe verfolgt seit Jahren einen eigenen Weg: Er setzt auf kohlenstoffhaltige Synthesegase als Alternative zu stärke- oder zuckerhaltigen Substraten für zum Beispiel Ethanol-produzierende Bakterien.

Der Studiengang Industrielle Biotechnologie an der Hochschule Biberach hat das erste Abschlusssemester verabschiedet und im Rahmen einer Akademischen Feier die Bachelor-Zeugnisse überreicht.

Rund drei Milliarden Basenpaare misst unsere DNA, was einer Länge von etwa zwei Metern entspricht. Damit sie im zehn Mikrometer kleinen Kern einer Säugerzelle Platz findet, muss sie um das 200.000-fache komprimiert sein. Dieser fadenartige Komplex von Erbmaterial und Proteinen heißt Chromatin. Über seine räumliche und zeitliche Anordnung in der Arbeitsphase (Interphase) der Zelle ist aber vergleichsweise wenig bekannt.

Wenn Stammzellen altern, lässt alles nach, ihr Wachstum und ihre Fähigkeit zur Vermehrung. Sie häufen Schäden an, verlieren ihre Regenerationsfähigkeit und bringen schließlich die Gewebehomöostase aus dem Gleichgewicht. Ließe sich ihr Alterungsprozess verlangsamen oder gar umkehren, würden auch Organe besser und länger funktionieren. Im Forschungsverbund SyStaR werden Mechanismen, die der altersabhängigen Verminderung der Stammzellfunktion und der Regeneration zugrunde liegen, systembiologisch erforscht.

Mehr als fünfzig Akteure aus der BioRegionUlm trafen sich im Januar 2015 zum Netzwerken beim epigenetischen Forschungsdienstleister varionostic. Das Unternehmen ist Ende 2014 aus der Ulmer Innenstadt in die Ulmer Wissenschaftsstadt, den Science Park II, hochgezogen und nahm dies zum Anlass, sich als Spin-off der Ulmer Universität in seinen neuen Geschäftsräumen vorzustellen.

Der Laupheimer Auftragshersteller Rentschler Biotechnologie baut seine Produktionsanlagen deutlich aus. 24 Millionen Euro kostet die Einrichtung von zwei 3.000-Liter-Edelstahl-Bioreaktoren, die am Laupheimer Standort Anfang 2017 betriebsbereit sein sollen und die Produktionskapazitäten mehr als verdoppeln. Kurz zuvor hatte das oberschwäbische Unternehmen angekündigt, bis zum ersten Quartal 2015 die Single-Use-Produktionskapazität mit einem 2.000-Liter-Bioreaktor zu erweitern. Der Leiter des Business Development Dr. Christoph Winterhalter stellte sich den Fragen von Walter Pytlik (BioRegionUlm).

Wer mit Prof. Dr. Kay-E. Gottschalk spricht, lernt die physikalische Seite von Zellen kennen. Ihre Fähigkeit, als Festkörper und als Flüssigkeit zu reagieren, sich ihre Umgebung selbst anzupassen, Kräfte auszuüben und sie zu "spüren". Respektvoll nennt der 42-Jährige die kleinste lebende Einheit ein intelligentes Verbundmaterial. Am Ulmer Institut für Experimentelle Physik (Lehrstuhl Prof. Dr. Othmar Marti) bekleidet der Grenzgänger zwischen Medizin, Biologie, Chemie und Physik seit 2011 eine Professur für Bionanomechanik.



Artikel 1 - 8 von 8

Beginn Hauptnavigation

Ende Hauptnavigation

Weitere Informationen

BioRegionUlm Logo
Bioregion Ulm (externer Link, neues Fenster)

SUCHEN


DATENBANK

für Unternehmen und Forschungseinrichtungen



NEWSLETTER


GLOSSAR

Hier finden Sie Fachbegriffe mit Erläuterungen




http://www.bio-pro.de/standort/5_bioregionen/bioregionulm/index.html?lang=de