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Biotechnologie & Pharma, Medizintechnik, Diagnostik, Ernährung

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Archiv

Artikel aus den Bereichen Pharma, Medizintechnik, Ernährung
2006 - 2013

Beiträge von 2013



Artikel 1 - 25 von 163


Der 11. Aufruf zur Einreichung von Interessenbekundungen des Gemeinsamen Unternehmens Innovative Medicines Initiative (Joint Undertaking Innovative Medicines Initiative/JU IMI) ist am 11. Dezember 2013 veröffentlicht worden. Interessenbekundungen können bis zum Fristende am 08. April 2014 eingereicht werden.

Die RNA ist ein vielseitiges Molekül, das nicht nur zur Informationsweitergabe dient, sondern auch ebenso wie Enzyme chemische Reaktionen katalysieren kann. Solche Ribozyme (von Ribonukleinsäure und Enzym) sorgen beispielsweise im Ribosom für die Verknüpfung der Aminosäuren bei der Proteinbiosynthese. Professor Jörg Hartig von der Universität Konstanz hat nun eine neue Ribozym-basierte Methode entwickelt, um den Einbau von Aminosäuren bei der Translation durch RNA-Schalter, sogenannte „Riboswitches“ zu kontrollieren. Diese bieten einige Vorteile gegenüber klassischen Methoden zur Genregulation.

Mit Licht die Natur manipulieren - dies vermögen Wissenschaftler mit der neuen Methode der Optogenetik. Ob nun lichtsensitive Proteine an Enzyme gekoppelt sind oder Kanalrhodopsine in Membranen eingebaut werden, wo sie Ionenströme bewirken, überall dort, wo sie eingesetzt werden, können sie verändertes Zellverhalten auslösen. Prof. Dr. Ulrich Egert, Neurowissenschaftler und Inhaber des Lehrstuhls für Biomikrotechnik am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg nutzt die Methode, um Interaktionen von Nervenzellnetzwerken zu untersuchen.

Zellen verhalten sich in flachen Kulturschalen nicht wie in ihrer natürlichen Umgebung. Deshalb versuchen die Wissenschaftlermit Hilfe dreidimensionaler Substrate, das natürliche Umfeld der Zellen im Gewebeverband (zelluläre Matrix) nachzubilden. Diesen Paradigmenwechsel in der Zellforschung habt sich die Cellendes GmbH in Reutlingen zu Nutze gemacht und zwei neuartige Hydrogele für die Kultivierung von Zellen entwickelt. Sie ermöglichen eine bessere Testung neuer Wirkstoffe, beispielsweise in der Pharmaindustrie, weil sie eine gut kontrollierte Gestaltung der Umgebung für die Zelle möglich machen.

Biosimilars gelten im Pharmamarkt als gigantischer Wachstumsmarkt. 45 Biotech-Arzneimittel, die global 45 Mrd. Euro erlösen, verlieren 2015 ihren Patentschutz. Immer mehr Firmen wollen sich ein Stück von diesem Kuchen abschneiden: Generika-Hersteller wie Sandoz, TEVA oder Hospira, aber auch forschende Pharmabetriebe wie Pfizer, Amgen oder Boehringer Ingelheim. Dazu kommen „Branchenfremde“ wie Fuji Film, Samsung oder GE Healthcare, spezialisierte Biotechs und Unternehmen aus weniger regulierten Märkten. Walter Pytlik sprach für die BIOPRO Baden-Württemberg mit Dr. Hermann Allgaier, Geschäftsführer der Merckle Biotec über Chancen und Probleme von Biosimilars.

Das Programm „Junge Innovatoren“ hat seit 1995 über 200 Unternehmensgründungen aus Baden-Württemberg zu einem gelungen Start verholfen. „Innovation beginnt mit Forschung. Aber Innovation braucht auch Perspektiven. Wir unterstützen junge Wissenschaftler dabei, sich mit einer innovativen Gründungsidee in Baden-Württemberg selbständig zu machen“, sagt Ministerin Bauer. Das Forschungsministerium fördert daher neun neue Existenzgründungsvorhaben und zehn bereits laufende Vorhaben werden weitergefördert.

"Bewegung ist das beste Medikament" - unter dieser Maxime haben die beiden erfahrenen Neurologen Dr. Clemens Gutknecht und Dr. Josef Schönberger die Behandlung, Remobilisierung und Pflege bettlägeriger Patienten hinterfragt. Die Antwort auf diese Frage hat sich in einem Konzept für ein intelligentes Krankenbett niedergeschlagen: Mit patentierter Technologie und quantitativ erfassbarem Marktpotenzial wollen die beiden Mediziner mit ihrem in Konstanz gegründeten Unternehmen KVART GmbH im klinischen, therapeutischen und pflegerischen Alltag völlig neue Dimensionen eröffnen.

Die Biotech-Fakultät der Hochschule Biberach beschäftigte sich unlängst auf einer Fachtagung zwei Tage lang mit Process Analytical Technology (PAT) und wollte wissen, ob und inwieweit PAT schon in den biopharmazeutischen Herstellungsprozess integriert ist. Auf dem Meeting trugen Experten von Genehmigungsbehörden, Wissenschaft und Wirtschaft vor und diskutierten das Thema. Walter Pytlik sprach für die BIOPRO mit dem Tagungsleiter Friedemann Hesse, Professor für Zellkulturtechnik an der Hochschule Biberach, über die Erkenntnisse aus der Tagung.

Mit Fingerabdrücken beschäftigt sich Dr. Markus Siegel vom Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen in seinen Forschungsarbeiten. Aber nicht mit solchen, wie sie zur Verbrechensaufklärung verwendet werden, sondern mit Fingerabdrücken der Aktivität von Nervenzellen im Gehirn. Mit deren Hilfe möchte der Wissenschaftler klären, welche Mechanismen die Interaktion zwischen verschiedenen Gehirnregionen koordinieren, und wie es dazu kommt, dass Menschen lernen, wahrnehmen oder entscheiden können. Dafür erhielt er kürzlich die hochdotierte Forschungsförderung des Europäischen Forschungsrates, den „ERC Starting Grant“.

Bei der Diagnostik von Infektionskrankheiten ist oft ein schnelles Ergebnis nötig, um unmittelbar eine adäquate Therapie oder gegebenenfalls weitere diagnostische Maßnahmen einleiten zu können. Konventionell erfolgen die Tests im Zentrallabor, was den Nachteil der Probenlogistik und somit Verzögerungen mit sich bringt. Im Rahmen des BMBF-Förderprojekts „ResCheck“ entwickelt darum die QIAGEN Lake Constance GmbH mit mehreren Partnern ein mikrofluidisches „Lab-on-a-Disk“-Diagnostiksystem mit dem Ziel, medizinische Bedürfnisse am „Point-of-Need“ besser erfüllen zu können.

Das Konstanzer Medizintechnik-Unternehmen Orthobion ist für die Entwicklung eines neuartigen Biomaterials für Wirbelsäulen-Implantate mit dem Sonderpreis beim Innovationspreis Baden-Württemberg, dem Dr.-Rudolf-Eberle-Preis, ausgezeichnet worden. Zur Marktreife des neu entwickelten „Titan-Kunststoffes“ verhalfen dabei das bodenseeweite Biotechnologie-Netzwerk BioLAGO sowie Forscher des Nano-Zentrums Euregio Bodensee. Das neue Material beschleunigt die Bildung einer stabilen Knochenbrücke zwischen Wirbelkörper und Implantat und damit auch den Heilungsverlauf. Daraus ergibt sich ein hohes Einsparungspotenzial im Gesundheitswesen.

Die Idee kommt sicherlich nicht nur denjenigen entgegen, die einen Facharzt einige 100 Kilometer entfernt vom Wohnort haben: sichere und unkomplizierte Kommunikation in einem sozialen Netzwerk. Vor allem aus Datenschutzgründen ist das bisher nicht möglich. Vor diesem Hintergrund hat das E-Health-Unternehmen careon aus Tübingen eine neue Plattform für vertrauliche und soziale Anwendungen entwickelt.

Die Landesgesellschaft BIOPRO Baden-Württemberg, zuständig für die Themen Medizintechnik, Biotechnologie und Pharma in Baden-Württemberg, präsentiert sich auf der MEDICA. Treffen Sie uns am baden-württembergischen Gemeinschaftsstand (Halle 16 C41) und informieren Sie sich über den Standort. Der kürzlich veröffentlichte Branchenbericht „Gesundheitsindustrie 2013, Daten und Fakten für Baden-Württemberg“ mit aktuellen Daten zur Medizintechnik sowie der Biotech-Guide sind am Stand erhältlich.

Für Unternehmen der Medizintechnik besteht das Angebot zur Teilnahme am Deutschen Gemeinschaftsstand anlässlich der offiziellen Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland an der Medical Fair India 2014. Diese findet vom 14.03. bis zum 16.03.2014 in Mumbai statt. Anmeldeschluss ist der 2.12.2013.

Die Insilico Biotechnology AG aus Stuttgart gestaltet und optimiert biotechnologische Prozesse für die chemische, pharmazeutische und Ernährungsindustrie. Das Unternehmen liefert Vorhersagen über das Verhalten von Zellen oder Organismen. Damit können die Entwicklungszeit für neue biotechnologische Prozesse verkürzt oder bestehende Prozesse optimiert werden. Das Unternehmen verfügt auch über eine weltweit einmalige Systembiologie-Plattform, welche proprietäre Datenbanken, Zellmodelle und rechnergestützte Auswerteverfahren zusammenfasst. Durch Integration und Auswertung experimenteller Daten mittels genomweiter Netzwerkmodelle bietet Insilico neue Lösungen zur Herstellung von Biochemikalien und Biopharmazeutika sowie Validierung von Wirkstoffen.

Im HAE-Accelerator-Programm der Biomedizin-Cluster Cambridge, Leuven und Heidelberg werden innovative Start-ups identifiziert, trainiert und mit VC-Kapital in Kontakt gebracht. Im Wettbewerb wurden drei Geschäftsideen mit dem HAE Investors‘ Choice Award 2013 ausgezeichnet. Den ersten Preis erhielt das Heidelberger Start-up InoCard, das eine neuartige Gentherapie bei Herzmuskelschwäche entwickelt.

Der Wachstumssektor Gesundheitsindustrie in Baden-Württemberg soll weiter gestärkt werden. Darauf haben sich Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid und die Spitzen von Pharmaverbänden und Gewerkschaft verständigt. Im Branchendialog „Gesundheitsindustrien in Baden-Württemberg“ am 11. November in Stuttgart wurden verschiedene Punkte vereinbart und in einer gemeinsamen Erklärung veröffentlicht.

Die Vitaphone GmbH mit Sitz in Mannheim gehört zu den international führenden Telemedizin-Providern. Ihr Leistungsspektrum reicht von der telekardiologischen Funktionsdiagnostik über das Telemonitoring von Risikopatienten rund um die Uhr bis zum integrativen Therapiemanagement bei chronischen Erkrankungen. Besonders bei Herzinsuffizienz engagiert sich Vitaphone stark mit strukturierten Telemonitoring-gestützten Therapieprogrammen.

In Asien sind Mixgetränke, die auf Pflanzenextrakten basieren, populär. Eines davon ist Planox® L, welches von der Anoxymer GmbH in Esslingen produziert wird. In den vergangenen Jahren konnte das Unternehmen neue Erkenntnisse über die von ihnen genutzten Wirkstoffe, sogenannte Anoxymine wie Acteosid und Isoacteosid, gewinnen. Mit diesem Wissen kann das Unternehmen heute dem Kunden verschiedenste Darreichungsformen anbieten.

Der menschliche Körper hält ungeahnte Ressourcen bereit. Er setzt sogar maßgeschneiderte Wirkstoffe wie Peptide frei. Eine steile Hypothese? Eher nicht. Ulmer Forscher halten den Ansatz für so vielversprechend, dass sie jetzt ein Ulmer Zentrum für Peptidpharmazeutika (UPEP) gegründet haben.

Am 05.12.2013 veranstaltet das NMI im NMI Innovationsforum in Reutlingen den Workshop "Kleben und Prüfen in der Medizintechnik 2013". Die Veranstaltung zu innovativen Füge-, Prüf- und Beschichtungsverfahren für die Medizintechnik findet von 13 bis 17 Uhr statt. Die Anmeldung ist bis zum 29.11.2013 möglich. Der Unkostenbeitrag beträgt 20 Euro.

Ein Studium im Bereich der Lebenswissenschaften ist vielfältig und umfasst nicht nur die Biologie, sondern stellt Anforderungen im Bereich der gesamten Naturwissenschaften. Über den Verlauf des Bachelor in Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie an der Universität Hohenheim berichtet Michaela Häupler (Bachelor of Science). Im Gespräch mit Dr. Ariane Pott von der BIOPRO Baden-Württemberg erzählt sie außerdem, dass man sich im Studium nicht vor Mathe und Physik fürchten muss.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers das Projekt „Single Cells on Demand“ am Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg mit ca. 450.000 Euro. Die Doktoranden Jonas Schöndube und André Gross entwickeln eine Technologie zum Druck von einzelnen Zellen in freifliegenden Tropfen: ein Instrument zur Analyse von einzelnen Zellen, das die Biotechnologie und die Pharmaindustrie für die Krebs- und Stammzellforschung sowie für die Entwicklung von Wirkstoffen benötigen. Langfristig soll die Technologie auch in der Diagnostik eingesetzt werden.

Bei der ersten gemeinsamen Veranstaltung vom bodenseeweiten Netzwerk für Lebenswissenschaften BioLAGO und der IHK Bodensee-Oberschwaben trafen sich Vertreter der Life-Science-Branche am Bodensee in Weingarten. Im Zentrum des Fachforums „Technologietransfer & Kooperationen in Life Science – so funktioniert’s“ standen drei Vorträge von regionalen Unternehmen zu Praxis-Beispielen aus der Branche.

Die Messe BIOTECHNICA hat für die Aussteller den roten Teppich ausgerollt. Dieser hat - quer durch die Halle - die mehr als 10.000 Besucher auch durch den Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg geführt. Die beteiligten Unternehmen belegten durch ihren Messeauftritt eindrucksvoll, dass Baden-Württemberg hoch innovative KMUs im Life-Sciences-Bereich zu bieten hat.



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Beiträge von 2012



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In der Regenerativen Medizin wird zunehmend auf siRNA gesetzt, um im Körper des Patienten lokal Proteine auszuschalten, die der Therapie entgegenstehen. Am NMI Reutlingen werden Technologien entwickelt, um mit siRNA Fibrosen und Implantatverkapselungen zu verhindern und um die Nervenregeneration zu verbessern.

Herzinfarkte diagnostizieren mittels eines Bluttropfens – eine neue Anwendung des ESEQuant Lateral Flow Systems der Firma QIAGEN macht dies möglich. Entwickelt wurde das System, das von HIV über Influenza bis zu Chlamydien die unterschiedlichsten Krankheitserreger nachweisen kann, am Stockacher Standort der Firma. Die Anwendung auf die Diagnose von Herzinfarkten wurde vom chinesischen Firmenkunden Lepu Medical Technology entwickelt, wofür das System in China erstmals die Zulassung in der Humanmedizin erhalten hat.

Er zählt zu den führenden Köpfen auf dem Gebiet des Brain-Computer-Interface (BCI). Gehirn und Computer arbeiten bei dieser Methode zusammen. Prof. Dr. Niels Birbaumer erforscht diese Schnittstelle bereits seit vierzig Jahren. Der Leiter des Tübinger Instituts für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie setzt sich für die BCI-Methode ein, die auf menschliche Vorstellungskraft baut und damit Hirnstörungen bekämpft. Für diese Pionierarbeit erhielt der Neurowissenschaftler bereits 1995 den Leibniz-Preis.

Die achte Auflage des regionalen Expertenforums ‘Wissenschaft-trifft-Wirtschaft‘ bewies einmal mehr welch‘ sprudelnde Quelle für Technologien zur Verbesserung von Gesundheit und Umwelt die Bodenseeregion darstellt. Mehr als 100 Akteure aus Deutschland, Schweiz und Österreich präsentierten und diskutierten auf Einladung des Branchennetzwerks BioLAGO neue Projekte und Produkte.

Phenex Pharmaceuticals AG (Phenex) gab am 17. Dezember 2012 bekannt, dass sie mit der Janssen Biotech Inc. eine Vereinbarung getroffen hat, gemeinsam neue Wirkstoffe zu erforschen, die an dem Kernrezeptor RORgT ansetzen und sich als wirksam zur Behandlung von chronischen Autoimmun- und Entzündungserkrankungen wie Rheuma, Schuppenflechte oder Morbus Crohn/ Colitis Ulcerosa erweisen könnten.

Steht die Gentherapie vor der breiten Anwendung in der Klinik? Nach Negativ-Schlagzeilen Ende der 90er-Jahre war sie vom Radar der öffentlichen Wahrnehmung nahezu verschwunden und in Forschungslabore abgetaucht. Unvermittelt rückt sie wieder ins Bewusstsein, seit die europäische Behörde EMA dem niederländischen Biotech-Unternehmen uniQure grünes Licht für die somatische Gentherapie zur Behandlung einer sehr seltenen Stoffwechselerkrankung gegeben hat – Premiere in der westlichen Welt. In China sind Gentherapeutika seit 2003 im Umlauf, verlässliche Daten dazu gibt es nach wie vor nicht.

Am Hochfeld-Magnetresonanzzentrum des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik wurden in Kooperation mit der Abteilung Neuroradiologie und dem Zentrum für Neuroonkologie des Universitätsklinikums Tübingen erstmals Patienten mit einem Gehirntumor am 9,4 Tesla-Kernspintomographen untersucht. Derzeit sind weltweit nur drei Magnetresonanzsysteme mit einer Magnetfeldstärke von 9,4 Tesla installiert. Tübingen ist das erste Zentrum, in dem es auch für Patienten eingesetzt wird.

Die Curetis AG gab den Beginn einer klinischen Studie mit dem Unyvero™ System und einer Kartusche zur Diagnostik von Infektionen der unteren Atemwege (lower respiratory tract, kurz LRT) in den USA bekannt. Das Unternehmen rechnet damit, dass die Rekrutierung der Studie in den kommenden 12 bis 15 Monaten abgeschlossen sein wird, so dass im Jahr 2014 ein Zulassungsantrag gemäß 510(k) bei der US-amerikanischen Arzneimittelaufsicht FDA gestellt werden kann.

Seit rund zehn Jahren bietet rent-a-lab seine Dienstleistungen rund um die Detektion und Mengenbestimmung von Biomolekülen an. Ein Schwerpunkt sind Bindungsstudien an Rezeptoren des GTP-bindenden Proteins – ein Gebiet, das durch die Verleihung des Chemienobelpreises für die Identifizierung dieser wichtigen Rezeptorklasse aktuell im Fokus der Aufmerksamkeit steht.

Seltene Erkrankungen werden von Forschung, Industrie und Medizin eher stiefmütterlich behandelt. Am Beispiel des Morbus Wilson werden die besonderen Probleme seltener Erkrankungen dargestellt und Maßnahmen aufgeführt, wie die Situation für die Patienten verbessert werden kann. Dazu gehören zentrale Versorgungseinrichtungen und mit den Patientenorganisationen vernetzte Programme, wie sie für den Morbus Wilson in Heidelberg aufgebaut worden sind.

Ein hoher Blutdruck lässt sich medikamentös normalerweise sehr gut behandeln. Doch bei einem Teil der Patienten versagt die Therapie trotz der Kombination von mehreren verschiedenen Wirkstoffen. Die renale Denervierung, ein neues katheterbasiertes Verfahren, scheint sich in dieser Situation als erfolgversprechende Alternative zu etablieren. Prof. Dr. Axel Bauer vom Universitätsklinikum Tübingen sieht für diese Methode aber noch wesentlich größeres Einsatzpotenzial.

Dr. Stefan Schiller vom Institut für Makromolekulare Chemie der Universität Freiburg hat sich schon in seinem Studium für die Vielfalt der molekularen Möglichkeiten in der Natur interessiert. Heute ist er Spezialist für bionische Chemie und synthetische Nanobiotechnologie. Er baut zum Beispiel komplexe Proteinmaschinen für die Signalweiterleitung, Protein-Netzwerke für die Medizin oder Arznei-Fähren für die gezielte Applikation von Medikamenten.

Medicyte GmbH ist ein junges Life-Science-Unternehmen in Heidelberg, das sich auf die Produktion quasiprimärer menschlicher Zellen und damit zusammenhängender Produkte in höchster Qualität und nahezu unbegrenzter Menge spezialisiert hat. Medicyte verfolgt das Ziel, ihre proprietären Technologien der Zellproliferation als Goldstandard für die Verwendung menschlicher Zellen und Zellprodukte in Forschung, Entwicklung und Zelltherapie zu etablieren.

Neurowissenschaftlern vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) ist es erstmals gelungen, mittels gezielter nicht-invasiver Hirnstimulation die Verbindungen ausgewählter Areale im Gehirn, die für die Handmotorik verantwortlich sind, zu verbessern. Die gewonnenen Erkenntnisse geben den Wissenschaftlern einen tieferen Einblick in die Fähigkeit des Gehirns, gestörte Verbindungen zu reparieren. Ziel ist es, neue Therapiestrategien für Schlaganfall-Patienten zu entwickeln.

Das individuelle Herzinfarktrisiko wird außer durch Umweltfaktoren auch durch das Zusammenspiel zahlreicher genetischer Varianten bestimmt, deren jede einzelne für sich unbedeutend ist. Zu dem Ergebnis kommt eine groß angelegte Studie eines weltweiten Konsortiums, an dem Mannheimer Wissenschaftler beteiligt sind. 15 neue genetische Regionen wurden identifiziert, die mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko assoziiert sind.

Das insgesamt siebte Meet & Match fand am 3. Dezember 2012 am Centre de Neurochimie in Straßburg zum Thema „Assessing neurological and psychiatric disorders and their therapeutic answers“ statt. Insgesamt zehn Vorträge von Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft aus den Regionen Elsass, Nordwestschweiz und Baden-Württemberg beschäftigten sich mit den verschiedenen Aspekten zu diesem Thema. Die Veranstaltung wurde vom trinationalen BioValley, dem Neuroscience-Netzwerk Neurex und der BIOPRO Baden-Württemberg organisiert.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Lebensmittel-Cluster Oberösterreich und dem Netzwerk Bioaktive pflanzliche Lebensmittel füllt sich mit Leben. Die nächste gemeinsame Veranstaltung ist eine Betriebsbesichtigung der österreichischen Firma Backaldrin.

Als Kind hatte er Terrarien und Aquarien angelegt, sammelte begeistert Insekten. Auch deshalb hatte Jan Tuckermann für seine berufliche Zukunft schon früh klare Vorstellungen: Biologe wollte er werden, „ein interessanter Beruf mit viel Zeit an der frischen Luft“. Seinen Berufswunsch hat sich der 43-Jährige erfüllt. Er ist seit einigen Monaten Direktor des Instituts für Allgemeine Zoologie und Endokrinologie der Universität Ulm.

Das spanische Biopharmazeutik-Unternehmen Oncomatrix und die Universität Stuttgart haben einen Forschungskooperationsvertrag abgeschlossen, um neue Immuntherapeutika mit spezifischer, tumorgerichteter Aktivität zu entwickeln, die minimale Nebenwirkungen auf gesundes Gewebe aufweisen sollen.

In einem Kooperationsprojekt der Fraunhofer- und der Max Planck-Gesellschaft wurde eine automatisierte Anlage zur systematischen Kultivierung und Handhabung von Zellen entwickelt. "Autranomics" (Automated Transgenomics) verbessert die Erforschung der Proteinfunktion im menschlichen Genom und trägt zu einem besseren Verständnis von komplexen genetischen Erkrankungen, wie Krebs oder Parkinson, sowie zur Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten bei.

Ehre für den renommierten Ulmer Onkologen: In ihrer Sitzung vom 30. November diesen Jahres haben die Ratsmitglieder der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften den Ulmer Krebsforscher Hartmut Döhner als Ordentliches Mitglied in die Biowissenschaftlich-medizinische Klasse gewählt. Zum Mitglied kann berufen werden, wer sich durch herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet hat.

Weil sich die Enden der Chromosomen, die sogenannten Telomere, mit jeder Zellteilung verkürzen, ist die Lebensspanne der meisten Zellen begrenzt. Ausnahmen sind unter anderem die blutbildenden Stammzellen des Knochenmarks: Mithilfe des Enzyms Telomerase können sie den Substanzverlust zum Teil ausgleichen. Ist das Enzym in seiner Funktion beeinträchtigt, kann es zu Erkrankungen wie der Aplastischen Anämie kommen. Warum ein Teil dieser Patienten von einer Androgen-Gabe profitiert, hat Prof. Dr. Uwe Martens von den SLK-Kliniken Heilbronn mit Kollegen aus Aachen, Hamburg und Ulm geklärt.

Die MicroMol GmbH macht mikrobiologische, molekularbiologische und zellbiologische Analysen, betreibt Forschung und Entwicklung, führt Validierungen durch und produziert und vertreibt Laborprodukte für die Life-Sciences-Branche. Hinter diesen wenigen Begriffen verbirgt sich ein vielfältiges Angebot, mit dem das Karlsruher Unternehmen ganz unterschiedliche Kunden anspricht. Die Pharma- oder Chemieindustrie zählen ebenso dazu wie Unternehmen der Medizintechnik, der industriellen Biotechnologie oder der Ernährungswirtschaft.

Der trinationale Cluster "BioValley" zwischen den Regionen Elsaß, Nordwestschweiz und Baden-Württemberg ist einer der führenden Life Sciences Cluster. Seit 15 Jahren wird hier die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vorangetrieben und in dieser Zeit wurde viel erreicht. Die BIOPRO Baden-Württemberg arbeitet seit 2009 aktiv im Cluster mit unter anderem bei der Organisation der sehr erfolgreichen Meet&Match Events oder im Matching-Service. Auch nach Auslaufen der europäischen Förderung wird das Projekt weiter gelebt. Eine Übersicht über den Aufbau und die Aktivitäten des trinationalen Clusters gibt der folgende Artikel.

Am 22. November 2012 fand im Innovationsforum des NMI Reutlingen der dritte Workshop zum Thema „Biologisierung der Medizintechnik“ statt. Zwölf Referenten stellten neueste Forschungsergebnisse sowie innovative Lösungen für eine bessere Patientenversorgung vor und diskutierten sie mit den rund 120 Teilnehmern. Die im dritten Jahr in Folge steigenden Teilnehmerzahlen der jungen Veranstaltungsreihe belegen, dass das NMI mit seinem Schwerpunktthema „Biologisierung der Medizintechnik“ den Nerv der Zeit trifft.



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Beiträge von 2011



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Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), Earlybird Venture Capital und der High-Tech Gründerfonds haben einen gemeinsamen Medienservice zum Innovationstransfer und zur Innovationsfinanzierung in der Medizintechnik in Deutschland gestartet. Der regelmäßige Service mit dem Titel "MedTech-Radar" soll anhand von Praxisbeispielen Einblicke in die Innovationswelt der MedTech-Branche geben, Stärken und Schwächen analysieren und Hintergrundinformationen geben. Schwerpunktthema der ersten Ausgabe: Innovationen im Kampf gegen den Herzinfarkt.

In der Bodenseeregion tüfteln tagtäglich Hochschulforscher und Unternehmen an neuen Technologien zur Verbesserung unserer Gesundheit und Umwelt. Mehr als 120 Akteure aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tauschten beim ‘7. Wissenschaft-trifft-Wirtschaft‘ (WtW)-Expertenforum neueste Erkenntnisse aus. Vorgestellt wurden unter anderem neue Verfahren zur Messung der für Lunge und Herz-Kreislauf gefährlichen Feinstaubpartikel sowie aktuelle Erkenntnisse zur Prävention von Hautalterung und Hautkrebs durch UV-Strahlen. Der bodenseeweite Verbund für Lebenswissenschaften BioLAGO e.V. hatte zum 7. WtW-Tag an die Universität Konstanz geladen.

Das Quartett verspricht medizinisch-klinischen Fortschritt für alternde Gesellschaften. Es trägt die Kurz-Bezeichnungen EF-1 alpha, Chi3L3, CRAMP und OP 18 und steht für vier Proteine, denen möglicherweise eine Karriere als Biomarker bevorsteht. Treten diese Biomoleküle in bestimmter Konzentration im Blut auf, lassen sich Rückschlüsse auf das biologische Alter und die Erneuerungsfähigkeit von Gewebe und Organen bei Patienten ziehen. Das Marker-Quartett lässt auch Vorhersagen zu altersbedingten und chronischen Krankheiten bei Menschen (wie Tieren) zu.

Die neu gegründete cetics healthcare technologies aus Esslingen entwickelt eine neuartige Plattform, die innovative Analysetechnologien für die medizinische Diagnostik kombiniert. Die Verknüpfung von biologischen Testverfahren, spektroskopischer Detektionstechnologie und Automatisierung ermöglicht Aussagen über alle wichtigen Blutwerte sowie über vorhandene Krankheiten – mit einer einzigen Messung.

Aldevron gibt die Beteiligung an einem über drei Jahre mit 3,9 Millionen EUR geförderten Forschungsprojekt bekannt. Das Projekt untersucht die Langzeitrisiken von Erythropoietin (EPO) und seinen Derivaten (Epoetin) bei Krebspatienten.

Prof. Dr. Jan G. Korvink, Inhaber des Lehrstuhls für Simulation am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) und Direktor der FRIAS School of Soft Matter Research der Universität Freiburg, bekommt vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen mit 3,4 Millionen Euro dotierten Advanced Grant für grundlagenorientierte Forschung. Mit der auf fünf Jahre angelegten Förderung wird Korvink gemeinsam mit der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Ralf Baumeister, Institut Biologie III - Bioinformatik und Molekulargenetik und Fellow der FRIAS School of Life Sciences - LifeNet, eine Mikrosystem-Plattform entwickeln, die völlig neue Perspektiven für die systembiologische Forschung eröffnet.

Leidet der Patient an einer Blutvergiftung? Um diese Frage zu klären, nimmt der Arzt Blut ab und schickt es zur Untersuchung an ein Zentrallabor. Dabei geht wertvolle Zeit verloren, die dem Patienten unter Umständen das Leben kosten kann. Künftig sollen Mediziner das Blut direkt vor Ort untersuchen können – innerhalb von zwanzig Minuten liegt das Ergebnis vor. Möglich macht dies ein Biochip, den Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechik IPM in Freiburg entwickelt haben.


Koloskopien und Stuhluntersuchungen auf okkultes Blut stellen essenzielle Maßnahmen zur Kolonkarzinomfrüherkennung dar. Jedoch erfreuen sich diese Methoden aus offensichtlichen Gründen bei Patienten keiner großen Beliebtheit. Nur etwa 40 Prozent aller Karzinomfälle werden in einem frühen Stadium erkannt. Für das in Dornbirn am Bodensee forschende Vorarlberg Institute for Vascular Investigation and Treatment (VIVIT) Grund genug, nach alternativen Verfahren zur frühzeitigen Krebserkennung zu suchen. Im Mittelpunkt stehen hierbei im Blut zirkulierende, aus Tumorzellen stammende molekulare Marker, die anhand von Patientenstudien mit Partner-Kliniken nachgewiesen werden sollen.

Mit einer Lehrgangsreihe „Pharmazeutische Biotechnologie“ starten Hochschule Biberach und Akademie der Hochschule Biberach im kommenden Jahr. Das Angebot für die berufliche Weiterbildung wendet sich an Mitarbeiter von Unternehmen der pharmazeutischen Biotechnologie.

Über den Einsatz von Kunststoffen vor allem in der biopharmazeutischen Herstellung diskutierten 80 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung auf dem 15. BioRegio-Meeting im Parkhotel Jordanbad in Biberach. Das Thema Einweg statt Mehrweg beherrscht seit Monaten die Konferenzen der biopharmazeutischen Industrie und ist auch im biopharmazeutischen Cluster der BioRegionUlm, BioPharMaXX, für die global agierenden Unternehmen ein Thema.

Gerade ist sie aus Indien zurück, den 1. und 3. Platz eines internationalen Wissenschaftswettbewerbes für Schülerteams in der Tasche. Naturwissenschaften sind ihre Leidenschaft, besonders die Chemie hat es ihr angetan. Dafür wendet sie viel Freizeit auf, etwa im Schülerforschungszentrum Bad Saulgau und auch an der Hochschule Biberach. Jetzt sorgt Corinna Lämmle erneut für Aufsehen, weil sie einen Lehrauftrag erhalten hat.

Der Ravensburger Pharmadienstleister Vetter hat auf seiner jährlichen Betriebsversammlung in der Oberschwabenhalle positive Bilanz gezogen: 2011 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz, ohne Zahlen zu nennen, und stellte mehr als 300 neue Mitarbeiter ein. Die positive Entwicklung führte zu weiteren Investitionen in der Region: Unter anderem errichtet das Unternehmen im Ravensburger Gewerbegebiet Erlen ein neues Zentrum für optische Kontrolle und Logistik. Auch für 2012 will das Unternehmen weiter wachsen und bis zu 350 neue Arbeitsplätze in Oberschwaben schaffen.

Schlafkrankheit und Wurmerkrankungen, aber auch HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria sind Krankheiten, unter denen vor allem die Ärmsten der Welt leiden. Obwohl weltweit mehr als eine Milliarde Menschen betroffen sind, gelten sie als vernachlässigte Erkrankungen. Denn sie sind für die hochentwickelten Länder weniger relevant und stehen daher nicht im Mittelpunkt ihres Forschungsinteresses. Dennoch haben die Industrienationen eine Verantwortung für die globale Gesundheit, der sich auch Deutschland bewusst ist. Im Rahmen der Gesundheitsforschung fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nun drei Produktentwicklungspartnerschaften (PDPs), die bis zum Jahr 2015 mit 20 Millionen Euro unterstützt werden.

Mit einer Live-Demonstration des entwickelten Systems
und Vorträgen präsentierten die beteiligten Forschungspartner unter
Leitung des ITV Denkendorf am 30.11.2011 die Abschlussergebnisse des
Forschungsprojekts SensProCloth. In dem 3,5 jährigen Projekt entwickelten
insgesamt 9 Unternehmen und Forschungsinstitute in enger Abstimmung
mit der Feuerwehr und dem THW sensorische Schutzbekleidung für Feuerwehr
und Katastrophenschutz.


Um rheumatoide Arthritis und damit verbundene Gewebeschäden und Krankheiten frühzeitig zu erkennen, steht ein Arsenal von Biomarkern zur Verfügung, das ständig weiterentwickelt wird. Damit erhöhen sich die Chancen für eine auf den Patienten zugeschnittene, wirksame Therapie dieser weit verbreiteten, zerstörerischen Autoimmunkrankheit.

Depression, Rheuma, Sichelzellenanämie – Substanz P im Blutplasma kann ein Alarmsignal sein. Das Molekül wird im Körper vermehrt gebildet, wenn eine entzündliche Reaktion in Gang gekommen ist. Die kommerziellen Tests in der Mikrotiterplatte sind zeitaufwendig und teuer. Dr. Hüseyin Bakirci und sein Team vom Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg haben einen fingerkuppengroßen Chip entwickelt, auf dem eine quantitative Messung des Neuropeptids und anderer Biomarker in Patientenproben möglich ist – billig, schnell und hochsensibel.

Die Biomarker-Forschung hat ihren Schwerpunkt von Proteinen auf Nukleinsäuren verlagert. Dabei stehen die Expressionsmuster von microRNAs im Vordergrund. Das Heidelberger Biotech-Unternehmen Comprehensive Biomarker Center GmbH (früher febit) verfügt über modernste Technologien und Know-how, um mit Partnern aus Forschung und Industrie die Entwicklung neuer Nukleinsäure-Biomarker für komplexe Krankheiten voranzutreiben.

Die Hölle & Hüttner AG entwickelt mit vier Projektparntern ein massenspektrometrisches Verfahren weiter, um 50 relevante Proteinbiomarker aus einem einzigen Kapillarblutstropfen von Neu- und Frühgeborenen bestimmen zu können. Die Bundesregierung unterstützt das Tübinger Unternehmen mit 244.385 Euro.

Die Greenovation Biotech GmbH produziert in bestimmten Moosstämmen Biopharmazeutika; zum Beispiel humane Antikörper für therapeutische Zwecke. Das Heilbronner Unternehmen hat jetzt einen Vertrag mit der Biobank des Freiburger International Moss Stock Center (IMSC) abgeschlossen.

Eine große Überraschung gab es bei der Verleihung des MRN-Innovationspreises am 7. Dezember 2011 in Mannheim: Kurzerhand stockte der Stiftungsrat unter Vorsitz von MLP-Gründer Dr. h.c. Manfred Lautenschläger das Preisgeld zur Förderung innovativer Forscher und Entwickler aus der Region von 35.000 Euro auf 45.000 Euro auf. Über zwei Hauptpreise in Höhe von je 20.000 Euro durften sich der Radioonkologe Prof. Dr. Frederik Wenz („Intraoperative Strahlentherapie mit Intrabeam“) sowie die Ingenieure Stefan König und Dr. Daniel Schock-Kusch („Schlaues Pflaster“) freuen.

Am 25. November 2011 veranstaltete die NMI Technologie Transfer GmbH unter der Leitung von PD Dr. Nicolas Lembert einen Workshop zum Thema Bioimplantate. Im Innovationsforum des NMI Reutlingen berichteten namhafte Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Überwachungs-behörden über unterschiedliche Bioimplantate und deren regulatorische Anforderungen bei der Entwicklung und Zulassung.

Prof. Dr. Katja Schenke-Layland teilt sich die Arbeit 50 zu 50 Prozent auf: Sie ist stellvertretende Leiterin der Abteilung Zellsysteme am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart und zugleich Professorin an der Universitätsklinik Tübingen, wo sie an der Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie auf dem Gebiet der Biomaterialien für den Einsatz in der Regenerativen Medizin lehrt und forscht. Damit stärkt sie die interuniversitäre Kooperation zwischen beiden Universitäten.

Ein flexibles und effizientes neues Verfahren zur Trennung von Enantiomeren haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entwickelt. Die Enantiomerentrennung ist unerlässlich für die Herstellung vieler Medikamente. Bei ihrem Verfahren setzen die Wissenschaftler poröse molekulare Gerüststrukturen (MOFs) ein, die sie nach einer eigens entwickelten Methode schichtweise auf Festkörpersubstraten aufbauen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit veröffentlichen die Forscher nun in der renommierten Zeitschrift „Angewandte Chemie“.

Dr. Gitte Neubauer wurde am 5. Dezember 2012 in Brüssel mit dem EU-Innovationspreis für Frauen ausgezeichnet. Dr. Neubauer erhält den mit 100.000 Euro dotierten Preis der Kommission für Forschung, Innovation und Wissenschaft für die Gründung von Cellzome als beispielhafte Umsetzung akademischer Forschung in kommerzielle Nutzung.

„Eine Innovation kann man nicht ganz allein erfinden. Dazu braucht es immer Partner“, so die klare Aussage von Dr. Manfred Baier, Vorstandsvorsitzender bei Roche Diagnostics, in seinem Impulsvortrag „Innovation durch Partnerschaft“ beim 6. Mannheim Abend in Stuttgart. Dieser stand unter dem Motto: „Biotechnologie als Motor der Gesundheitswirtschaft“.



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Beiträge von 2010



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Das Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) gibt folgendes Technologieangebot bekannt: Verfahren zur Eliminierung der Ursachen für die Entstehung biozid- und antibiotikaresistenter Bakterienstämme.

Das Leberzell-Präparat der Cytonet GmbH und Co. KG, Weinheim, erhält von der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) eine IND (Investigational New Drug application). Damit genehmigt die FDA erstmalig ein klinisches Studienprogramm mit dem Leberzellpräparat in den USA.

Ministerpräsident Stefan Mappus stellte am 22. Juli die Ergebnisse der Studie „Wirtschaftliche und technologische Perspektiven der baden-württembergischen Landespolitik bis 2020“ vor. Die Studie mit einer aktuellen Situationsanalyse, der Herausarbeitung von vier Schwerpunktthemen und Empfehlungen zur Umsetzung wurde von Mappus als gute Basis für Entscheidungen der Landesregierung bezeichnet. Als Zukunftsthemen wurden unter anderem auch die Biotechnologie und die Medizintechnik identifiziert.

Für die Verbesserung der Therapie bei bösartigen Hirntumoren ist Privatdozentin Dr. Stephanie Combs, RadioOnkologin am Universitätsklinikum Heidelberg, im Juni 2010 mit dem Hermann Holthusen-Preis ausgezeichnet worden. Wegweisend sind vor allem Arbeiten der Preisträgerin, die auf eine Wirksamkeit der Bestrahlung mit Schwerionen bei bösartigen Hirntumoren hinweisen. Sie sind Basis für eine klinische Studie, die derzeit am Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT durchgeführt wird.

Als eine der ersten Kliniken weltweit hat die Urologische Universitätsklinik Heidelberg seit kurzem ein neues Prostata-Biopsiesystem in Betrieb genommen. Das Verfahren dient der Erkennung von Prostatakrebs und kombiniert die Hochfeld-Magnet-Resonanz-Tomographie (Hochfeld-MRT) als bestes bildgebendes Verfahren für die Prostata mit einer neuen Ultraschall-Technik. So können die Ärzte punktgenau und nachvollziehbar an bestimmten Orten Gewebeproben entnehmen.

Eine Reise um den halben Erdball war nötig, damit Tanja Weil am 1. Mai ihre neue Stelle in Ulm antreten konnte. Die 36-jährige Chemikerin war zuvor als Associate Professor an der renommierten Nationaluniversität von Singapur beschäftigt. Die neue Abteilungsleiterin am Ulmer Institut für Organische Chemie III (Makromolekulare Chemie und Organische Materialien) versucht mit Bio-Hybridmaterialien Brücken zwischen ihrer Disziplin zu Biologie, Medizin oder auch den Materialwissenschaften zu schlagen.

Der 37-jährige Mikrobiologe Christian Riedel ist für seine grundlagenorientierten Arbeiten zu Bifido-Bakterien mit dem Wissenschaftspreis der Stadt Ulm ausgezeichnet worden. Der Leiter einer zwölfköpfigen Nachwuchsforschergruppe an der Universität Ulm hat nachgewiesen, dass Bifido-Bakterien eine hemmende Wirkung auf chronische Entzündungen des Darms haben. In einem Jahr will er die dahinterliegenden molekularen Mechanismen aufgeklärt haben.

Am 16. Juli wurden die Sieger des regionalen Wettbewerbs „Science2Start“ bekanntgegeben: Die Preisträger feierten ihren Erfolg zusammen mit über 300 Gästen beim gemeinsamen Sommerempfang der BioRegio STERN Management GmbH, des Vereins zur Förderung der Biotechnologie Stuttgart/Tübingen/Neckar-Alb e.V. und der Technologieparks Tübingen-Reutlingen GmbH.

Mit Preisen wurden besonders erfolgreiche Absolventen der Hochschule Ulm zum Ende des Sommersemesters 2010 ausgezeichnet. Sascha Princz und Andreas Zink, Absolventen des Studiengangs Medizintechnik erhielten den VDI-Preis für die besten Abschlussarbeiten. Beide erhielten die Auszeichnung für ihre aufeinander abgestimmten Arbeiten zur Optimierung eines Bioreaktors der Hochschule Ulm.

Neurologen des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums haben gezeigt, dass im Tiermodell Angiotensin die Regulation des Immunsystems beeinflusst und Entzündungen im Gehirn bei Multipler Sklerose eindämmen kann.

Die Promega Corporation und die Cellular Dynamics International, Inc. (CDI) gehen eine Forschungskooperation ein. Gemeinsames Ziel der Unternehmen ist es, aussagekräftige Toxizitätstest für die Wirkstoffentwicklung zur Verfügung zu stellen. Wissenschaftler aus der Pharma-Forschung können die Bioassays von Promega routinemäßig mit humanen Herzmuskelzellen (Kardiomyocyten) von CDI kombinieren, um unerwünschte und unerwartete Nebenwirkungen von Medikamenten besser vorherzusagen. Bislang wurden derartige Nebenwirkungen häufig erst in den klinischen Studien oder nach der Zulassung des Medikamentes entdeckt.

„Alltäglich im Klinikbetrieb sind sie nicht, aber doch häufiger als man annimmt“, sagt Nicole Rotter. Sie ist Leitende Oberärztin an der Ulmer Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Die Rede ist von beschädigten oder gar abgerissenen Ohrmuscheln. Deren Wiederherstellung ist schwierig und aufwändig. Das bislang praktizierte Verfahren setzte auf eine Rekonstruktion aus Rippenknorpel und erforderte mehrere Schritte. Dazu zählte bisher auch die Entnahme von drei oder vier Rippen bei mehreren Operationen von vier bis fünf Stunden Dauer.

Roche gab bekannt, dass das Unternehmen eine weltweite co-exklusive Lizenz für den Biomarker PI3K (Phosphoinositid-3-Kinase) von QIAGEN zur Entwicklung diagnostischer Echtzeit- und Endpunkt-PCR-Tests erhalten hat. Die Johns Hopkins Universität, Inhaber des Patents für den PI3K-Biomarker, gewährte DxS, einem hundertprozentigen Tochterunternehmen von QIAGEN, das nun unter dem Namen QIAGEN Manchester firmiert, kürzlich eine exklusive Lizenz. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben.


Der Ulmer Generikahersteller ratiopharm hat seinen Gewinn dank striktem Sparkurs im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gesteigert. Das geht aus den Halbjahreszahlen hervor, die das Unternehmen im Ulmer Donautal veröffentlichte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug demnach 158 Mio. Euro.

Im Gewerbegebiet zwischen Oberkochen (Ostalb-Kreis) und Königsbronn (Landkreis Heidenheim) will die Carl Zeiss AG ein neues Gebäude mit voraussichtlich mindestens 17.000 Quadratmetern Nutzfläche errichten. Dies beschloss der Vorstand der Carl Zeiss AG mit dem Ziel, die Gebäude- und Nutzungsstruktur am Standort Oberkochen langfristig zu modernisieren. Die Pläne waren wegen der Weltwirtschaftskrise zurückgestellt worden.

Ein Herzinfarkt muss schnell und zuverlässig diagnostiziert werden, um bleibende Schäden oder gar den Tod verhindern zu können. Die bisher beste Methode - ein Bluttest auf Troponin T - ist erst drei bis sechs Stunden nach dem Infarkt aussagekräftig. Ein charakteristisches microRNA-Muster im Blut erlaubt jedoch bereits innerhalb von drei Stunden eine eindeutige Diagnose des Herzinfarkts, wie der Heidelberger Kardiologe Dr. Benjamin Meder nachweisen konnte. Dafür wurde er jetzt mit dem Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung ausgezeichnet.

Seit Abbott 1985 die erste Zulassung für einen diagnostischen Test zum Nachweis von HIV-Antikörpern im Blut erhalten hatte, wurden mehr als 20 diagnostische HIV-Tests von Abbott entwickelt, um die unterschiedlichsten Bedürfnisse von Patienten weltweit abzudecken. Mit diesen HIV-Tests sind bis heute mehr als zwei Milliarden Blutspenden und Patienten untersucht worden.

Transmembranproteine machen fast ein Drittel des Gesamtproteingehaltes von Zellen aus. Etwa die Hälfte der am Markt befindlichen Medikamente sind auf die Funktion einer bestimmten Klasse dieser Proteine gerichtet, nämlich die der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren. Insgesamt wenig bekannt jedoch sind bis heute die Mechanismen des Membraneinbaus und der Faltung von Membranproteinen. Unter anderem anhand von bakteriellen Membranproteinen aus E. coli oder Fusobacterium nucleatum versucht Dr. Jörg H. Kleinschmidt Licht ins Dunkel zu bringen, unter spezieller Beachtung der Rolle der Chaperone.

Am Fraunhofer IPA in Stuttgart wurde ein neues Verfahren zur automatisierten Dosierung von Flüssigkeiten im Mikro- und Nanobereich entwickelt. Das „i-doT“-System kommt ohne Pipettenspitzen aus, eignet sich für Hochdurchsatzverfahren und funktioniert berührungs- und damit kontaminationsfrei. Über exakt dosierbare Druckstöße werden Tröpfchen durch Öffnungen in Mikrotiterplatten gepresst.

Dr. Uwe Schulte vom Freiburger Biotech-Unternehmen Logopharm GmbH hat sich mit seiner Firma hat sich auf Analysen von Membranproteinen, Membranproteinkomplexen und funktionellen Netzwerken rund um Membranproteine spezialisiert. Im Gespräch mit BIOPRO erklärt er, wohin sich die Forschung notwendigerweise entwickeln muss.

Polymere mit innovativen Methoden zu reinigen und zu fraktionieren hat in vielen Bereichen wie in der Pharmazie und in der Kosmetik einen hohen Stellenwert, da einige Polymere erst nach einer Fraktionierung ihre volle Wirkung entfalten können. Die WEE-Solve GmbH bietet innovative Methoden und wissenschaftliche Erfahrung für die Polymerfraktionierung und Rheologie.

Noch lässt sich das Potenzial von Mikroalgen nicht im großen Maßstab optimal ausnutzen. Die Bio-Verfahrenstechnikerin Dr. Rosa Rosello und ihre Mitarbeiter vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) untersuchen die Bedingungen, unter denen verschiedene Arten von Mikroalgen in sogenannten Photobioreaktoren optimal ertragreich wachsen. Es geht dabei um Licht – aber auch um Schatten.

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) verstößt nach Ansicht des Bundesgerichtshofes nicht gegen das Embryonenschutzgesetz. Der Leipziger Strafsenat des Gerichts verwarf am 6. Juli die Revision der Staatsanwaltschaft gegen einen Berliner Gynäkologen und bestätigte den Freispruch des Berliner Landgerichts vom 14. Mai 2009. Der Frauenarzt hatte künstlich befruchtete Eizellen von drei kinderwilligen Paaren untersucht und in deren Einvernehmen nur Embryonen ohne chromosomale Anomalien in die Gebärmutter eingesetzt. In allen drei Fällen wies jeweils ein Partner genetische Belastungen auf.

Sie machen den Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie komplett: Die neu berufenen Professoren Katharina Zimmermann (Jahrgang 1972, Molekulare Pharmakologie und Biochemie), Chrystelle Catherine Mavoungou (Jahrgang 1970, Qualität in der Pharmazeutischen Herstellung) sowie Friedemann Hesse (Jahrgang 1963, Zellkulturtechnik) haben zum Sommersemester 2010 ihre Lehrtätigkeit an der Hochschule Biberach aufgenommen. Alle drei zeigten sich nach Angaben der Hochschule beeindruckt von der Ausstattung und der Motivation der Studierenden – im Bachelor-Studiengang ebenso wie im Master-Studiengang, den die Hochschule Biberach seit diesem März in Kooperation mit der Universität Ulm anbietet.

Ein neues fluoreszentes Markerprotein haben Forscher um Professor Gerd Ulrich Nienhaus vom KIT entwickelt: Bei dem photoaktivierbaren Protein „mIrisFP“ lässt sich sowohl das Fluoreszenzlicht ein- und ausschalten als auch die Farbe des Lichts von Grün nach Rot verändern. Das Protein erlaubt dynamische Untersuchungen an Zellen und Organismen und eröffnet der zellbiologischen und molekularmedizinischen Forschung neue Möglichkeiten.



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Beiträge von 2009



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Die Weltwirtschaftskrise wirkte sich für die Carl Zeiss Gruppe im Geschäftsjahr 2008/09 (Bilanzstichtag: 30. September) vor allem auf das Industriegeschäft aus. Dagegen entwickelte sich das Geschäft in den Bereichen Medizintechnik, Mikroskopie und Markenoptik/Optronik positiv. Dies geht aus den bei der Jahrespressekonferenz in Stuttgart vorgelegten Zahlen hervor.

Der Direktor des Forschungsinstituts für Augenheilkunde an der Universität Tübingen, Prof. Dr. med. Eberhart Zrenner, erhält am 18. Dezember 2009 in der Münchener Residenz den Karl Heinz Beckurts-Preis 2009. Damit werden die Verdienste Prof. Zrenners sowie seiner Partner und Mitarbeiter um die Erforschung der wissenschaftlichen Grundlagen von Netzhautimplantaten und deren technische Umsetzung gewürdigt. Diese mit Kamera-Chips ausgestatteten Implantate sollen blinden Menschen wieder zum Sehen verhelfen.

s4s Tries steht für service for success und für Susanne Tries, Gründerin der Ehinger Firma. Seit 2002 bietet die promovierte Apothekerin Dienstleistungen für die Pharma-Branche an. Der Firmenname hat inzwischen seinen Anspruch eingelöst. Mehr noch: Der Erfolg ermöglicht den nächsten Entwicklungsschritt. Zum etablierten Service-Geschäft soll das Produktgeschäft treten, Schritt für Schritt, mit systematischer Dynamik und an der Seite ihres Mannes.

Der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister informierte sich am Standort Singen über die aktuelle wirtschaftliche Situation von Nycomed in Deutschland. In einer Gesprächsrunde standen ihm dafür Landeschef Stefan Brinkmann, Arbeitsdirektor Gilbert Rademacher und der Singener Standortleiter Dr. Jürgen Mahling zur Verfügung.

Karl Stock nimmt Ideen die Blässe des Abstrakten, treibt sie durch das Nadelöhr des technisch Gewollten und Machbaren. Der 44-Jährige ist sozusagen das personifizierte Ingenieurbüro des Ulmer An-Instituts für optische Technologien (Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik) ILM. Anders als das bei universitären Instituten der Fall ist, endet die Arbeit nicht mit einem „Paper“. Für Entwicklungs-Chef Karl Stock beginnt hier erst die Arbeit, was bis zum Funktionsmuster oder Prototypen reichen kann.

Zur Vermeidung eines Schlaganfalls gibt es verschiedene Therapieverfahren: die Operation, den Stent oder die konservative medikamentöse Therapie. Welches Verfahren das beste ist, ist derzeit nicht gesichert. Um die Frage zu beantworten, werden seit Mai 2009 die drei etablierten Therapieverfahren im Rahmen der SPACE-2-Studie an der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg untersucht.

Das auf die Entwicklung von Krebstherapeutika spezialisierte Biotech-Unternehmen ELARA Pharmaceuticals GmbH gab den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von2,6 Millionen Euro bekannt. Durch den Zufluss weiterer 2 Millionen Euro aus den BMBF-Förderprogramm GO-Bio sowie dem Spitzenclusterprogramm der Region Rhein-Neckar (BioRN) erreicht diese Finanzierungsrunde ein Gesamtvolumen von 4,6 Millionen Euro.

Der 2006 an der Biberacher Hochschule gestartete Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie setzt neue Modelle der Zusammenarbeit in Gang. Jetzt gaben die Hochschule Biberach und die Universität Ulm bekannt, dass sie ab dem Sommersemester 2010 gemeinsam den Masterstudiengang Pharmazeutische Biotechnologie anbieten. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar, teilen beide Hochschulen mit.

Das Ravensburger Unternehmen Vetter hat am 1. Dezember seine Fertigungsstätte für frühe klinische Phasen in Chicago vorgestellt. Am neuen Standort der Vetter Development Services USA, Inc. in Chicago können künftig Chargen für die klinische Entwicklung abgefüllt werden – von der Präklinik bis zur Phase IIb. Projekte der Phase III und die kommerzielle Produktion werden weiterhin in den oberschwäbischen Betriebsstätten durchgeführt. Bis Ende 2010 soll im „Illinois Science and Technology Park“ mit der klinischen Abfüllung begonnen werden, teilt das Unternehmen mit.

Die Hochschule Biberach übernimmt die Koordinierung eines interdisziplinären BMBF-Forschungsprojekts mit einem Gesamtbudget von 3,2 Mio. Euro. Die Kooperationspartner der Biberacher Fakultät Pharmazeutische Biotechnologie sind das Karlsruher Institut für Technologie KIT (die Fusion der Universität Karlsruhe mit dem Forschungszentrum Karlsruhe) sowie die Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim und Rentschler Biotechnologie.



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Beiträge von 2008



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Das Forschungszentrum von Nestlé in Singen ist schon vier Jahre nach Eröffnung zu eng geworden. Der Chef des PTC, Thomas Hauser, zeigte sich überrascht über die rasche Investitionszusage aus der Konzernzentrale. Im August hatte er seine Idee vorgestellt. Jetzt wird schon gebaut.

Die Heidenheimer Hartmann Gruppe setzte in den drei Quartalen 2008 ihr dynamisches Wachstum fort. Sie steigerte die Umsatzerlöse um acht Prozent auf 1,025 Mrd. Euro gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Konzerngewinn verbesserte sich überproportional um 22,4 Prozent auf 34,4 Mio. Euro.

Die Heidenheimer Hartmann Gruppe hat zum 1. Dezember 2008 den US-amerikanischen Hersteller von Inkontinenzprodukten, die Whitestone Acquisition Corp. (Bloomington, Indiana) übernommen. Mit dem Kauf sieht Hartmann seine Position in Pflegeeinrichtungen und in der häuslichen Pflege im weltweit bedeutendsten Markt für Inkontinenzprodukte gestärkt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Am 12. Januar sind wir wieder für Sie da. Mit neuer Struktur und in neuem Layout, damit Sie sich noch einfacher und übersichtlicher über Aktuelles und Hintergründiges informieren können: über Biotechnologie, Medizintechnik, Biopolymere, Nachwuchsförderung im schulischen Umfeld und natürlich auch über die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.

Für den Bau eines neuen Innovationsforums bewilligte das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg dem NMI in Reutlingen Fördermittel in Höhe von 2,078 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Ein vollautomatisiertes Verfahren soll die Herstellung von künstlichem Gewebe verbessern: Haut, die im Labor hergestellt wird, können Mediziner für Transplantationen nutzen. An diesem Gewebe lassen sich auch Chemikalien ohne Tierversuche testen.

Der Studiengang Medizinische Informatik, der gemeinsam von der Hochschule Heilbronn und der Universität Heidelberg durchgeführt wird, wurde vom Gesundheitsforum Baden-Württemberg als "Leuchtturmprojekt" bezeichnet.

Die Tetec AG in Reutlingen hat eine neue Produktionsstätte für Knorpeltransplantate in Betrieb genommen. Das Tochterunternehmen der B. Braun Melsungen AG erweitert damit seine Kapazitäten. 6,2 Millionen Euro wurden investiert.

Die Schölly Fiberoptic GmbH aus Denzlingen bei Freiburg hat seit Jahren rasant steigende Umsätze. In den vergangenen fünf Jahren verdoppelte sie ihren Umsatz auf 44 Millionen Euro im Jahr. Ihre Lösungen im Bereich der Endoskopie bietet sie weltweit an. Das Unternehmen beschäftigt 500 Mitarbeiter.

Für innovative Medizintechnik in Deutschland bestehen keine gravierenden Hürden. Das ist das wichtigste Ergebnis einer neuen Studie, die das BMBF anlässlich der "Medica 2008" veröffentlicht hat.



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Beiträge von 2007



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Im 1. Halbjahr 2008 haben kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die Chance, in zwei speziell von der Europäischen Kommission für KMU aufgelegten Programmen europäische Fördermittel zu beantragen.

Jetzt ist es amtlich: Hugo Hämmerle wird neuer Institutsleiter und Stiftungsvorstand des NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut in Reutlingen. Im Zuge eines internationalen Auswahlverfahrens wurde Hämmerle einstimmig vom Kuratorium gewählt.

Wirtschaftsminister Ernst Pfister hat am 4. Dezember 2007 auf Baden-Württembergs erstem Cluster-Forum im Neuen Schloss in Stuttgart ein 7-Punkte-Sofortprogramm zur Förderung von Clusternetzwerken vorgestellt. Dabei forderte er eine Kultur der Zusammenarbeit und Vernetzung.

Deutschland hat ein Umsetzungsproblem: Erkenntnisse der Grundlagenforschung gelangen zu langsam und zu wenig in Kliniken und Arztpraxen. Diese „besondere Herausforderung“ hat der Gesundheitsforschungsrat dem Bundesforschungsministerium ins Stammbuch geschrieben.

Das Institut für Biomedizinische Technik an der Universität Karlsruhe befasst sich unter der Leitung von Prof. Dr. Olaf Dössel mit einem der Zentralorgane des menschlichen Körpers, dem Herzen. Durch zahlreiche Kooperationen sind die Karlsruher weit vorne in der biomedizinischen Forschung.

„Deutschlands Spitzencluster – Mehr Innovation. Mehr Wachstum. Mehr Beschäftigung.“ heißt ein vom BMBF ausgeschriebener Wettbewerb. In Baden-Württemberg tritt die BIOPRO für die Gesundheitswirtschaft mit Spezialisierung auf Medizintechnik an.

Mit seiner Ideenskizze für die Entwicklung eines regionalen Innovationssystems zählt das Konsortium "Medtech meets Biotech" zu den sechs Gewinnern der ersten Runde des Wettbewerbs KREATEK der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, MFG.

Wirtschaftsminister Ernst Pfister hat den Innovationspreis des Landes 2007 an fünf Unternehmen verliehen. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg vergibt den Preis in diesem Jahr zum 23. Mal. Ausgezeichnet wurde mit Curevac auch ein Biotechnologie-Unternehmen.

Es dauert wenige Millisekunden und war bislang nicht im Bild festzuhalten: Zellen schütten Calcium aus inneren Speichern aus und übermitteln damit Signale. Dank neuer Technik kann dies jetzt 60 Mal schneller als bisher vermessen werden.

Lange wirkte es so, als sei der Siegeszug der Interventionellen Kardiologie nicht zu stoppen: Mit den Stents, die seit Mitte der 90er Jahre massenhaft eingesetzt wurden, schienen die Ärzte so etwas wie ein Zaubermittel gegen Angina pectoris und Koronare Herzkrankheit gefunden zu haben.



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Beiträge von 2006



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Die sensible Technik ist so klein und einfach zu bedienen wie ein MP3-Player: Ein Tastfeld mit ein paar Pfeilen reicht aus, um einen Sensor der ESE GmbH aus Stockach zu steuern. Dabei entdeckt und analysiert das Gerät rasch feinste Spuren – und ist bei der Fahndung nach Drogen ebenso einsetzbar wie bei der DNA-Analyse.

Anträge müssen bis zum 28. Februar 2007 über die Hochschulleitung beim Projektträger eingereicht werden.

AiDKlinik heißt die webbasierte Datenbank, mit der Mediziner, Pharmazeuten und Pflegepersonal Risiken von Medikamenten sekundenschnell abfragen und die Therapien auf die individuellen Bedürfnisse der Einzelpatienten anpassen können.

Das auf fünf Jahre angelegte Projekt umfasst ein Volumen von rund 200 Millionen Euro.

Die Mikro-Nano-Integration bildet die Schnittstelle zwischen den immer kleiner werdenden Strukturen der Mikro-/Nanoelektronik und den in der Regel erheblich gröberen Strukturen der Anwendungssysteme.

Das Freiburger Unternehmen entwickelt und produziert Hard- und Softwarelösungen für medizinische Geräte.

Stratec beschäftigt allein am Hauptstandort in Birkenfeld 190 Mitarbeiter, von denen rund die Hälfte im Bereich Forschung und Entwicklung tätig sind. Derzeit werden zirka 40 Prozent des Rohertrags in die Entwicklung der Diagnose- und Analysesysteme gesteckt, die an Kunden aus den Bereichen klinische Diagnostik und Biotechnologie gehen. Stratecs Kundenliste liest sich wie "Who-is-Who" der Diagnostik.

In der Zukunft werden Systeme zur Laborautomation eine große Rolle spielen, wobei Hersteller mit umfassender Software-Kompetenz wie Hölle & Hüttner beste Aussichten haben, den Markt anzuführen. Denn es kommt auch darauf an, automatisierte Systeme per Mausklick steuern zu können.

Bewerbungsschluss ist der 8. Januar 2007.

Studie prognostiziert 53.000 neue Jobs in der Gesundheitsbranche und 32.000 in unternehmensnahen Dienstleistungen.



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